Dieter Broers

Aufbruch in ein neues Zeitalter

Ein gefährlicher Parasit ist in der Lage die Blut-Hirnschranke zu überwinden. Mit einem tückischem Kniff gelingt es den superschlauen Parasiten der Gattung Toxoplasma Gondii in das Gehirn von Menschen vorzudringen.

Liebe Freunde,

wie Forscher der Universität von Stockholm unter der Leitung von Professor Antonio Barragan nun nachweisen konnten, nützt der Parasit die dritische Zellen des Immunsystems, deren Steuerung sie übernehmen, um die Gehirn-Blutschranke zu passieren. Die gekaperten Zellen nisten sich danach im zentralen Nervensystem ein und sind wohl auch in der Lage Teile der Gehirnsteuerung zu übernehmen.

Noch nicht vollständig erforscht ist bisher, ob dabei die Ausschaltung der GABAergen Synapsen als Ursache für diesen Prozess zu betrachten sind. Auch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ist inzwischen an der Aufklärung dieser Vorgänge mit einem Forschungsvorhaben in Magdeburg beteiligt.

Am 30. April 2018 veröffentlichte Focus online ein Video über die „Meister der Tarnung kann Persönlichkeit verändern: Parasit befällt unbemerkt jeden dritten Deutschen“

Etwa eine Woche zuvor, also am 19. April 2018, strahlte der Westdeutsche Rundfunk (WDR) einen Bericht über dieses sehr unerfreuliche Thema aus. Unter „Toxoplasmose – Auswirkungen der Erkrankung“ werden wir über Hintergründe dieser Parasiten aufgeklärt.
Der Parasit Toxoplasma gondii kann infizierte Mäuse auf unheimliche Weise fremdsteuern. Von ihm befallen finden die kleinen Nager plötzlich den Geruch von Katzenurin faszinierend und verlieren so die Angst vor ihrem Fressfeind. Toxoplasma befällt auch Menschen. Ist er in der Lage unser Verhalten ebenfalls beeinflussen?“

Die ersten Antworten erfahren wir über den wissenschaftlichen Hintergrund.

Es ist der am weitesten verbreitete Parasit der Welt – Toxoplasma gondii. Jeder dritte Mensch ist mit ihm infiziert. Seine Hauptwirte sind Katzen – und nur in ihnen kann er sich vermehren. Andere Tiere wie Mäuse, Vögel, aber auch Menschen, werden nur als Vehikel benutzt, um von einer Katze zur nächsten zu gelangen.

Wie der Parasit etwa eine Maus zum Zwischenwirt umfunktioniert, das ist schon gespenstisch. Da Mäuse naturgemäß Angst vor Katzen haben, wendet der Parasit einen Trick an, um zum Ziel zu gelangen. Einmal im Körper des Wirtes angelangt, verschanzt er sich in der Leber und im Gehirn seines Opfers, um von dort seinen Terrorfeldzug anzutreten. Infizierte Mäuse fühlen sich nahezu magisch angezogen von Katzen, fliehen vor ihrem Fressfeind nicht, sondern laufen ihm direkt in die Arme. Die britische Parasitologin Joanne Webster konnte dieses Verhalten in einer Studie auch im Labor nachweisen. Der Parasit programmiert seine Wirte auf Selbstmord.

Höherer Infektionsrate bei Schizophrenie-Patienten

Als ein weiterer Hinweis auf den Einfluss des Parasiten auf unser Bewusstsein könnten die in Kooperation von der Ruhruniversität in Bochum und der Universität Monastir in Tunesien durchgeführten Forschungen aufzeigen.

Studien ergaben, dass die Rate der IgG-Antikörper bei den Schizophrenie-Patienten 74,8% im Vergleich zu 53,8% in den Kontrollen betrug. Das bedeutet, dass Patienten mit Schizophrenie einen signifikant höheren Mittelwert von T. gondii Antikörpern im Vergleich zu Kontrollgruppen hatten.

Man vermutet, dass diese Ergebnisse auf eine höhere Schwere der klinischen Symptome bei männlichen Patienten mit Schizophrenie hindeuten. Diese Studie liefert darüber hinaus weitere Beweise für die Hypothese, dass die Exposition gegenüber Toxoplasma ein Risikofaktor für Schizophrenie sein könnte.

Freude als Waffe – Jeden Tag eine große Freude

Erstaunlicherweise sind in der bereits von mir mehrfach erwähnten Syrischen Steppenraute genau diejenigen Wirkstoffe (beta-Carboline) enthalten, die ihre Anti-Toxoplasma-Wirkungen bei einer Toxoplasmose entfalteten. In einer aufsehenerregenden Studie wurde erstmals festgestellt, dass Patienten, die an einer Toxoplasmose erkrankt waren, durch die beta-Carboline der Steppenraute geheilt wurden.

Ich möchte noch einmal in Erinnerung rufen, dass es sich bei einer Toxoplasmose um eine ganz besondere Krankheit handelt. Bei dieser Krankheit sind die Betroffenen von einem Protozoon befallen, den man aufgrund des Spektrums an Symptomen, das er auszulösen vermag, als „Verstandesparasiten“ bezeichnen kann.

Heute gehe ich fest davon aus, dass die eigentliche therapeutische Wirkung der Steppenraute, dadurch zustande kommt, dass ihre beta-Carboline im menschlichen Körper dafür sorgen, das körpereigene DMT, zu produzieren bzw. zu aktivieren. Meiner Ansicht nach werden die Parasiten durch die Ekstase, die im Zusammenhang mit der – durch die Wirkstoffe der Steppenraute ausgelösten – bewusstseinserweiternden Wirkung erlebt wird, aus dem befallenen Körper getrieben.

Ganz offensichtlich wird den Parasiten durch unsere bewusstseinserweiterten Zustände und die mit ihnen verbundene Freude ihre Existenzgrundlage entzogen. Offenbar meiden Toxoplasma gondii-Parasiten unsere Freude und höhere Bewusstseinszustände wie der Teufel das Weihwasser.

Liebe Freunde,

wir können durch unsere Geisteshaltung und unsere Gefühle von Freude mindestens das gleiche erreichen wie mit der Einnahme der Substanzen wie der Steppenraute. Ich bin davon überzeugt, dass bereits wenige Minuten der Freude pro Tag ausreichen können, sich vor möglichen Geistes-Parasiten zu schützen, oder sie aus unserem Körper zu verbannen oder zumindest in Schach zu halten. Hierdurch würden wir zusätzlich noch unsere Zirbeldrüsenfunktionen unterstützen und somit auch unser Bewusstsein erweitern, um einen umfassenderen Überblick „dem was ist“ zu erhalten.

Me Agape

Euer Dieter Broers

Liebe Freunde,

die stetige Abnahme des Erdmagnetfeldes sorgt für eine Erhöhung bestimmter Strahlungen auf der Erde. Bisher war man wegen der daraus folgenden gesundheitlichen Auswirkungen für den Menschen eher besorgt, nun gibt es interessante neue Erkenntnisse der NASA. Der Astronaut Scott Kelly war fast ein Jahr im Weltall, sein Zwillingsbruder Mark war es nicht. Bei Scott Kellys Rückkehr zur Erde waren einige seiner Gene verändert. „Zwilling kehrte mit verändertem Erbgut aus dem All zurück“ berichtete das Nachrichtenmagazin Welt am 18.März 2018.[1] Trotz der erhöhten Strahlenbelastung, unter welcher der Astronaut im All ausgesetzt war, hatten sich seine Telomere verlängert.Das ist genau das Gegenteil von dem, was wir erwartet haben“, sagte die Strahlenbiologin Susan Bailey von der Colorado State University. Bekanntlich wird die Länge der Telomere von Forschern bereits seit Langem mit der Lebenserwartung eines Menschen in Zusammenhang gebracht. Die Telomere sind quasi die Endkappen unserer Chromosomen und schützen diese bestmöglich vor Schäden aller Art (z. B. infolge von oxidativem Stress, freien Radikalen u. a.). Bei jeder Zellteilung werden unsere Telomere naturgemäß kürzer – und wir altern. Sind die Telomere aufgebraucht, kann sich die Zelle nicht mehr teilen und stirbt ab. Im Schnitt teilen sich Zellen ca. 50 bis 70 Mal, bevor sie absterben.

Für ungeklärt halte ich, weshalb sich die Telomere überhaupt verlängern konnten. Zwar geben Wissenschaftler der NASA die Schwerelosigkeit als Grund hierfür an, doch halte ich diese Erklärung für zu Oberflächlich. Meiner Ansicht nach könnte die nachweislich im All erhöhte UV-B-Strahlung zu der Verlängerung der Telomere bei Scott Kelly geführt haben. Wie auf der Erde ist die Intensität der kosmischen Strahlen nicht immer gleich, jedoch mit einem wichtigen Unterschied: die Raumstationen haben keine schützende Magnetosphäre. Gäbe es das Magnetfeld nicht, sähe die Erde und mit ihr das Leben auf ihr vermutlich völlig anders aus. Wie ein unsichtbarer Schutzschild umgibt die Magnetosphäre unsere Erde und schirmt uns vor der energiereichen kosmischen Strahlung ab. Infolge der ständigen Abnahme des Erdmagnetfeldes wird auch unsere Magnetosphäre – unser Schutzschild – immer durchlässiger für die Strahlen aus dem All.

Wie ich euch in meinem letzten Artikel mitteilte[2], konnten Astrophysiker eine erhöhte UV-B-Strahlung nachweisen: „Wir sehen einen Abwärtstrend bei den Intensitäten der Spektrallinien zwischen 121,5 nm und 200,5 nm (Extremes UV) und einer gleichzeitigen Intensitätssteigerung Spektrallinien zwischen 289,5 nm und 300.5 nm (UV-B). Diese Messergebnisse sind deshalb ungewöhnlich, weil beide Frequenzspektren (200,5 nm, 289,5 nm und 300.5 nm) zum selben Herkunftsbereich der Sonnenstrahlung zählen.“[3]

Von dieser Strahlung ist bekannt, dass sie die Anregung der Bildung des körpereigenen Vitamin D fördert. Hierzu berichtet das Bundesamt für Strahlenschutz[4]:

„Die einzig bekannte positive biologische Wirkung von UV-Strahlung ist die Anregung der Bildung des körpereigenen Vitamin D durch UV-B-Strahlung. Dabei wird Provitamin D3, eine Substanz, die in unseren Hautzellen vorhanden ist, durch das Einwirken von UV-B-Strahlung in Prävitamin D3 umgewandelt. Über weitere Stoffwechselprozesse wird letztendlich Vitamin D gebildet. Nur UV-B-Strahlung ermöglicht die Vitamin-D-Bildung. Für die körpereigene Vitamin-D-Bildung ist die UV-B-Strahlungsintensität ausschlaggebend: bei zu niedrigen UV-B-Strahlungsintensitäten kommt die körpereigene Vitamin-D-Bildung zum Erliegen.“[5].

Die Zusammenhänge zwischen Telomere und Vitamin D gelten heute weitestgehend als verstanden. Näheres hierzu können wir in dieser im Oktober 2015 veröffentlichen Studie erfahren: „Die Rolle von Telomeren und Vitamin D bei Zellalterung und altersbedingten Erkrankungen[6] („The role of telomeres and vitamin D in cellular aging and age-related diseases.“). In dieser Veröffentlichung können wir unter anderem erfahren, dass Vitamin D an der Telomerbiologie und der Zellalterung beteiligt ist.

Liebe Freunde,

besonders in Anbetracht des weiterhin abnehmenden Erdmagnetfeldes bin ich davon überzeugt, dass auch wir in Zukunft mit einer Verlängerung unserer Telomeren rechnen können. Es ist sehr wahrscheinlich, dass sich diese Verlängerungen bereits jetzt ereignen. Allerdings möchte ich euch noch einmal daran erinnern, dass eine Lebensverlängerung letztlich nur Sinn macht, wenn wir mit ihr die Lebensqualität der Freude erfahren. Und wie Ihr ja bereits wisst, ist wahre Freunde Liebe in Aktion.

Me Agape

Euer

Dieter Broers

 

[1] https://www.welt.de/wissenschaft/article174673123/Genetik-Zwilling-kehrte-mit-veraendertem-Erbgut-aus-dem-All-zurueck.html

[2] http://www.dieter-broers.de/koronale-loecher-sonnenaktivitaet/

[3] http://newserver.stil.bas.bg/SUNGEO/00SGArhiv/SG_v7_No1_2012-pp-35-40.pdf

[4] http://www.bfs.de/DE/home/home_node.html

[5] https://www.bfs.de/DE/themen/opt/uv/wirkung/akut/vitamin.html

[6] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25803084

 

Liebe Freunde,

koronale Löcher sind Gebiete auf der Sonnenoberfläche, aus denen Plasma mit hoher Geschwindigkeit austritt. Die Magnetfeldlinien um ein koronales Loch herum sind nicht geschlossen, sondern reichen in den Raum hinein. Somit kann das Plasma ungehindert und schnell ins All strömen. Trifft der Sonnenwind eines koronalen Lochs die Erde, führt das zu Schwankungen des Erdmagnetfeldes. Koronale Löcher sind oft Vorboten für Sonneneruptionen. Eine Sonneneruption (Solarflare) ist eine Entladung die wir durch einen Blitz auf der Sonne wahrnehmen können. Ungeachtet des ausgeworfenen Plasma sind  Sonneneruptionen begleitet von einem sehr breiten Spektrum elektromagnetischer Wellen (Emissionen) dessen Energiefreisetzung zwischen 1020 bis zu weit mehr als 1025 Joule betragen kann [1]. Heute möchte ich auf eine Art von Strahlung der Sonne hinweisen, die bisher fast ausschließlich von Radioastronomen beobachtet und rein physikalisch bewertet wurden. Insbesondere möchte ich euch auf die biologischen Wirkungen der solaren UV-B-Strahlen aufmerksam machen. Das elektromagnetische Frequenzspektrum der UV-B-Strahlen liegt zwischen 280 nm – 315 nm Wellenlänge[2],[3] Im Allgemeinen sind diese UV-B-Strahlen für unsere Gesundheit von hoher Bedeutung. Hiervon betroffen sind beispielsweise die wichtigen Vitamin D3-Produktionen. Bitte schaut euch hierzu den Vortrag von Prof. Dr. Jörg Spitz an[4]. Doch das ist noch nicht alles. Doch da ist noch etwas anderes. Seit einigen Jahren verändern diese lebenswichtigen Frequenzen unserer Sonne ihre Intensität. Ein Jahr bevor diese außergewöhnlichen Veränderungen in einem Fachjournal veröffentlicht wurden, begegnete ich den beiden Entdeckerinnen Maria Gigolashvili, und N. Kapanadze auf der internationalen Konferenz Geocataclysm 2011 in Istanbul[5]. M. Gigolashvili und  N. Kapanadze forschen an der Ilia State University, Tbilisi, Georgia. In einem relativ kleinen Kreis von Wissenschaftlern aus unterschiedlichen Fachbereichen stellten uns die beiden Astrophysikerinnen ihre Entdeckung vor. Diese Ergebnisse wurden 2012  im Fachjournal „Sun and Geosphere“ veröffentlicht.

„Wir sehen einen Abwärtstrend bei den Intensitäten der Spektrallinien zwischen 121,5 nm und 200,5 nm (Extremes UV) und einer gleichzeitigen Intensitätssteigerung Spektrallinien zwischen 289,5 nm und 300.5 nm (UV-B). Diese Messergebnisse sind deshalb ungewöhnlich, weil beide Frequenzspektren (200,5 nm, 289,5 nm und 300.5 nm) zum selben Herkunftsbereich der Sonnenstrahlung zählen.“ [6]

Obwohl sie Quelle dieser Strahlung in beiden Fällen unsere Sonne ist, zeigten sich die besonders schädlichen UV-C-Strahlen als abgeschwächt wohingegen sich die biologisch wertvollen UV-B-Strahlen sich erhöht haben. Aus Sicht der Astrophysiker scheint es sich hierbei um eine naturwissenschaftliche Sensation zu handeln. Bei der Präsentierung dieser Messergebnisse erinnerte ich mich an die eine weitere Bedeutung dieser UV-B-Frequenzen. Von einem meiner Mentoren, Prof. Friz Albert Popp wusste ich, dass es sich bei diesen Frequenzen um die sogenannte mitogenetische Strahlung[7] handelt. Tatsächlich hatte der Biologe Alexander G. Gurwitsch Strahlen bereits in den 20ger Jahren diese „Lebensstrahlen“ nachweisen können.

Alexander Gurwitsch konnte nachweisen, dass jede lebende Zelle permanent eine solche Lichtstrahlung im UV-B-Bereich aussendet. Heute gehen viele Kollegen davon aus, dass die mitogenetische Strahlung sogar in einem Zusammenhang mit „morphischen Feldern“[8] von Professor Rupert Sheldrake stehen.

Nach Alexander Gurwitsch konnten 1969 zwei sowjetische Wissenschaftler nachweisen, dass genetische Informationen  elektromagnetisch fernwirkend auf Zellkerne übertragen werden können. Der Physiker Prof. V. P. Kaznacejev erbrachte in seinem Labor des Institutes für Klinische und Experimentelle Medizin (der Akademie der Medizinischen Wissenschaften der UdSSR) eine Revolution in der Genetik. Sieben Jahre nachdem an Watson, Crick und Wilkins der Nobelpreis für die Entdeckung der DNA-Struktur vergeben wurde, konnte Prof. Kaznacejev den so genannten „zytopathischen Spiegeleffekt“ nachweisen. Durch großangelegte Versuche Prof. Kaznacejev und sein Team nachweisen, dass das Zellwachstum auch durch sonnen-magnetische und geo-magnetische Feldschwankungen beeinflusst wird.

Die beiden unteren Diagramme links veranschaulichen das Wachstum beider Zellkulturen, die Diagramme rechts die mitogenetische Aktivität der Zellkulturen in Novosibirsk (4) und Norilsk (5).

Die oberen Grafiken verdeutlichen den Einfluss des helio-, also sonnenmagnetischen Feldes auf die zeitlichen (horizontal, Stunden) Schwankungen der mitogenetischen* Aktivität und das Wachstum von Zellkulturen.

Diese Schwankungen verliefen in den 1976-77 in Novosibirsk und Norilsk gleichzeitig durchgeführten Experimenten synchron. Der Ap-Index (1) ist ein Maß für planetarische (globale) Schwankungen des geomagnetischen Feldes, Ap“2-5 entspricht normalen Bedingungen, Ap“50 entspricht einem Magnetsturm. Der K-Index für Novosibirsk (2) und Norilsk (3) charakterisiert den Zustand des lokalen geomagnetischen Feldes.

Liebe Freunde,

mit diesem Artikel möchte ich euch ein besseres Verständnis über die Zusammenhänge zwischen den Sonnenaktivitäten und einer möglichen Metamorphose der Menschheit vermitteln. Die momentanen Veränderungen der Sonne mögen zwar zunächst für uns unsichtbar erscheinen, doch sehe ich sie nicht zufällig in dieser Zeit auftreten. Dieses kosmisch orchestrierte Szenario erinnert mich an eine Aussage von  Prof. Eric Dollard: „Die Sonne fungiert als Transformator; erzeugt keine Wärme, sondern überträgt sie an uns. Die Ursache kommt aus einer anderen Dimension…Die Sonne ist ein Transformator, sie verwandelt sich von einer anderen Dimension!“ [9].

Me Agape

Euer

Dieter Broers

[1] „What is a Solar Flare?“. NASA. Retrieved May 12, 2016

[2] http://www.elektrotechnik-fachwissen.de/nachrichtentechnik/frequenz-wellenlaenge.php

[3] Gemäß DIN 5031 umfasst das Spektrum im Ultravioletten die Wellenlängen von 100 nm bis 380 nm (Grenze zum sichtbaren Licht), die Frequenz der Strahlung reicht von etwa 790 THz (380 nm) bis 3000 THz (100 nm).

[4] https://www.youtube.com/watch?v=xEU7Hb8KrpM

[5] https://issuu.com/salesgroup/docs/geocataclysm_2011_abstract

[6] http://newserver.stil.bas.bg/SUNGEO/00SGArhiv/SG_v7_No1_2012-pp-35-40.pdf

[7] https://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_Gawrilowitsch_Gurwitsch

 

[8] https://www.sheldrake.org/deutsch/morphische-felder

[9] https://www.youtube.com/watch?v=PM5zrzd4pOU

Liebe Freunde,

vier Monate vor seinem Tod[1] sprach Jiddu Krishnamurti letztmalig vor einem öffentlichen Publikum. In leidenschaftlicher Sorge um die Zukunft der Menschen sprach er über die Tatsachen des täglichen Lebens und erklärte dabei mit Nachdruck, „dass die Menschen trotz der erstaunlichen technologischen Vorschritte psychologisch die Barbaren geblieben seien, der sie waren, als sie auf der Erde erschienen[2]. Jeder von uns, erklärte er, sei für die Brutalität, die Untaten und die gesellschaftlichen Widersprüche verantwortlich, denn sie seien nur eine Widerspiegelung unserer inneren Haltung, und die Welt könne nur durch eine „Mutation“ in jeder menschlichen Psyche vor dem Chaos gerettet werden. Die Veränderung müsse jetzt geschehen, denn was wir heute sind, würden wir auch morgen sein. Krishnamurti versuchte besonders dringlich in seiner letzten Rede seine Zuhörer davon zu überzeugen, dass es höchste Zeit für jeden einzelnen sei, sich jetzt, in diesem Augenblick, zu ändern, um die Menschheit vor Vernichtung zu bewahren. Die bessere Zukunft, wenn es denn eine geben sollte, beginnt jetzt.  

Den scheinbaren Widerspruch zwischen dem Mann, der spirituelle Organisationen ablehnt und der sich am Ende seines Lebens als das Haupt von mehreren sieht, hatte er bereits 1929 gelöst, als er am Ende seiner berühmten Rede anlässlich der Auflösung des  „Orden des Sterns im Osten“[3] sagte: „Diejenigen aber, die es danach verlangt, die danach streben zu finden, was ewig, ohne Anfang und Ende ist, werden mit größter Intensität ihren Weg miteinander gehen, sie werden eine Gefahr sein für alles, was wirklich wesentlich ist, für Unwirklichkeiten, für Schatten.[4] Und sie werden enger zusammenwachsen, sie werden zur Flamme werden, weil sie verstehen. Einen solchen Kern müssen wir schaffen, das ist mein Ziel. Aufgrund dieser wahren Freundschaft wird wirkliche Kooperation seitens jedes einzelnen sein. Und dies nicht aufgrund von Autorität.“

Im Weltall herrscht eine erstaunliche Ordnung. Wo immer der Mensch hinzukommt, schafft er Unordnung. Deshalb frage ich: kann ich, als ein Mensch, der die übrige Menschheit ist, zuerst in mir selbst Ordnung schaffen?

Die letzten Worte, die Jiddu Krishnamurti in seiner letzten Rede hielt waren: Solange das alles nicht vorbereitet, das alles nicht Ordnung ist, können Sie nicht in diese (neue) Welt, die Welt der Schöpfung, eintreten. Es endet. (Diese beiden Worte sind kaum hörbar gewesen, mehr gehaucht als gesprochen).

Liebe Freunde,

da wir unauflöslich ein aktiver Teil des Ganzen sind, können wir uns in einen holistischen Seinszustand hineinbegeben, ganz werden und mit der schöpferischen Kraft des Universums in Verbindung treten. In diesem Zustand des Seins sind wir aktive und vollbewusste Schöpfer. Mit der Annäherung an diese universale schöpferische Kraft, die wir als Liebe erfahren, identifizieren wir uns zunehmend mit unserem Selbst und verschmelzen mit dem Gott, den ich Allschöpfer nenne. Hierzu ist der erste Schritt unsere wahre Selbsterkenntnis („Erkenne dich selbst!“ – gnóthi sautón!).

Me Agape

Euer Dieter Broers

[1] 4. Januar 1986 in Madras, Indien

[2] Die Zukunft ist jetzt. Letzte Gespräche. J.Krishnamurti, Fischer Verlag, 1994.

[3] Der »Orden des Sterns im Osten« wurde 1911 gegründet, um das Kommen des Weltlehrers anzukündigen. Krishnamurti wurde zum Haupt des Ordens ernannt. Am 2. August 1929, dem Tag der Eröffnung des jährlichen Star Camp in Ommen, Niederlande, löste Krishnamurti den Orden in Anwesenheit von dreitausend Mitgliedern auf. Es folgt der vollständige Text der Rede, die er aus diesem Anlass hielt.

[4] http://www.dieter-broers.de/eine-fundamentale-parabel-von-jiddu-krishnamurti-der-teufel-und-sein-freund/

Das Erdmagnetfeld wird nachweislich immer schwächer, davon sind alle Lebewesen betroffen – besonders der Mensch.

Liebe Freunde,

wie wir in den letzten Wochen erfahren konnten, soll es neue konkrete Indizien für eine baldige Umkehrung der Polarität geben. Mit einem Polsprung assoziieren wir oftmals ein kataklastisches Ereignis (älteres Griechisch und abgeleitet von katáklasis, „das Zerbrechen“, „der Bruch“). Ob, oder inwieweit ein Polsprung zu kataklastischen Erscheinungen führt, entscheidet – davon bin ich überzeugt – unser Einheitsbewusstsein.

In der griechischen Philosophie trat der Begriff Kataklysmus in Zusammenhang mit den Theorien über einen viele Jahrtausende währenden Weltzyklus, auch Großes Jahr genannt, auf. Demzufolge wiederholt sich das Weltgeschehen zyklisch. Bekanntlich sind nach den neueren Forschungen der Geophysik die Abschwächungen, Schwankungen und örtlichen Veränderungen unseres Erdmagnetfelds Begleiterscheinungen eines Polsprungs.

So konnte beispielsweise Prof. Gary Glatzmaier von der University of California herleiten: „…dass sich die Finalphase einer Polumkehrung innerhalb kürzester Zeit ereignen kann. Eine solche Finalphase würde sich durch erhebliche und häufig einsetzende geomagnetische Schwankungen bemerkbar machen.“ Laut einem Beitrag auf weather.com vom 11. April 2017[1] hat der „Nächste(r) Polsprung (hat) wohl bereits begonnen.“

Nach neuesten Forschungsergebnissen sollten Nord- und Südpol alle 200 000 bis 300 000 Jahre ihre Polarität wechseln. Nach Angaben etlicher Spezialisten könnte ein solcher Polwechsel in der finalen Phase zu massiven Veränderungen für das Leben auf der Erde führen. Das letzte Mal soll es vor über 780 000 Jahren zu einem vollständigen Wechsel der Pole gekommen sein. So gesehen wäre ein neuer Polsprung längst überfällig. Darin sind sich die meisten Naturwissenschaftler einig. Doch das ist nur ein Teil der Wahrheit.

Aus zwei Polen werden viele

Nach Satellitenmessungen hat die Stärke des Erdmagnetfelds seit Ende der 70er Jahre weltweit um 1,7 Prozent abgenommen. Und zwar zehn Mal stärker als erwartet. Derzeit mehren sich die Indizien für eine baldige Polumkehr auf mehreren Ebenen. Dieser Prozess dauert in seiner Gesamtheit jedoch schon sehr viel länger an, denn das Magnetfeld der Erde wird bereits seit über 160 Jahren deutlich schwächer. Die Umkehrung geht dabei aber nicht gleichmäßig vonstatten.

Den neueren Messungen nach transformiert sich das Erdmagnetfeld von einer geordneten Nord-/Südpol-Struktur weg zu einer Struktur mit mehreren Polen, die sich über die Erde verteilen. Und genau dabei schwächt das Erdmagnetfeld massiv ab. Sobald das Feld tatsächlich gekippt ist, muss die Erde circa 5000 bis 10 000 Jahre ohne ein nennenswertes Magnetfeld auskommen. Davon gehen zumindest einige Geophysiker aus.

Ungeachtet der Dauer hat ein abgeschwächtes oder gar fast vollständig aufgelöstes Erdmagnetfeld (was sich bis auf 10% der normalen Feldstärke abschwächen könnte) zur Folge, dass die kosmische Höhenstrahlung stärker in die Erdatmosphäre eindringt, was nicht unbedingt gefährlich sein muss, aber in anderer Hinsicht für die Menschheit wahrscheinlich von größter Bedeutung wäre.

Magnetfeld sehr rätselhaft

Die Wissenschaft versteht mittlerweile weitgehend sowohl was die Polumkehr verursacht als auch wie diese abläuft. Allerdings gibt es dabei nach wie vor eine Menge vollkommen unbekannte Phänomene. Das Erdmagnetfeld verhält sich in vielen Teilen äußerst rätselhaft. So kommt es zum Beispiel circa alle 500 000 Jahre zu magnetischen Exkursionen, bei denen das Magnetfeld sich dramatisch von jetzt auf gleich für 100 bis 200 Jahre umkehrt, und im Anschluss wieder sehr schnell zurückflippt. Das letzte Mal soll dies vor etwa 40 000 Jahren passiert sein.

Auch vor kurzer Zeit hat man wieder einen vollkommen neuen Einflussfaktor festgestellt, welcher an der aktuellen Umkehr beteiligt sein soll, wenngleich die Fachwelt auch diesen längst nicht bis in das Letzte versteht. Die wirklichen Gründe für die aktuelle Abschwächung des Magnetfelds liegen daher noch immer im Dunkeln. Das Erdmagnetfeld enthüllt seine Geheimnisse offenbar nur äußerst zögerlich.

Geheimnisvolle Ströme im inneren der Erde

Die Entstehung des Magnetfeldes geht auf die Strömungen von flüssigem Eisen im Erdkern zurück. Diese heißen „Walzen“ wirken dabei wie ein Geodynamo. So haben Wissenschaftler erst im letzten Jahr einen besonders geheimnisvoll anmutenden Strudel entdeckt, der rasant an Geschwindigkeit zunimmt. Wie er sich genau auf die aktuelle Abschwächung des Erdmagnetfeldes auswirkt, ist bisher noch unbekannt. Hier steht die Geophysik noch am Anfang ihrer Beobachtungen. Bisher konnten immerhin eine ganze Reihe größerer Eisenströme an verschiedenen Stellen der Erde lokalisiert und messbar gemacht werden.

Vermutlich kommt es alle paar Jahrtausende in diesem Geodynamo zu Störungen bei den Abständen, welche das Feld im Ergebnis destabilisieren. Während einer solchen Abschwächung sollen sich bis zu acht weitere Pole ausbilden. Sobald die Störungen abklingen, bauen sich wieder zwei normale Pole aus und das Erdmagnetfeld besteht in alter Stärke. Wie lange dieser Wandlungsprozess andauert, ist ungewiss. Die letzte Polumkehr vor über 700.000 Jahren soll sich äußerst schnell, innerhalb von nur 100 Jahren vollzogen haben.

Wann ist es soweit und was sind die Auswirkungen auf unser Leben?

Wann genau es so weit sein wird, das lässt sich nicht seriös beantworten. Es hat Wandlungen gegeben, welche zwischen 1000 und 10 000 Jahren gedauert haben, andere gingen sehr schnell. Es gibt eine Reihe von Indizien, die darauf hindeuten, dass die aktuelle Umkehrung innerhalb der nächsten 1000 bis 2000 Jahre abgeschlossen sein wird. Es kann auch wesentlich schneller gehen oder sogar zu einer, wie oben beschriebenen, magnetischen Exkursion kommen.

Einfluss auf das Bewusstsein

Liebe Freunde,

dass die Abnahme des Erdmagnetfeldes einen starken Einfluss auf ein sich aktuell evolutionär veränderndes Bewusstsein der Menschen hat, und dass dies ein entscheidender Teil des gegenwärtigen Wandlungsprozesses ist, gehört zu den Kernergebnissen meiner wissenschaftlichen Arbeit. Ich bin allerdings schon lange nicht mehr der einzige, der das so sieht.

Die Astrophysikerin Giuliana Corforto leitet aus ihren langjährigen astro- und geophysikalischen Forschungen ebenfalls eine fundamentale Wandlung unserer Welt ab. Ihrer Ansicht nach geht diese Wandlung von den in diesem Artikel beschriebenen Prozessen in unserem Erdkern aus. Hierbei spricht sie den Magnetfeldern und der Gravitation (unter Vernachlässigung der elektromagnetischen Felder) eine herausragende Bedeutung zu.

Nach meiner Überzeugung geht es um eine fundamentale Neuorientierung des Bewusstseins der Menschheit. Infolge der abgeschwächten Erdmagnetfelder wird es durch bestimmte Enzyme zu einer Aktivierung (durch eine Metabolisierung) von bewusstseinserweiternden Molekülen kommen. Eine solche Bewusstseinserweiterung entspricht einer Erweiterung unserer Wahrnehmung, wir erkennen die Welt hinter der Matrix, erkennen vor allem uns als göttliches Wesen, unser Selbst. Am Beispiel von Platons Höhlengleichnis würden wir die Höhle verlassen, die wir bisher als die einzige Wirklichkeit (Welt) gesehen haben.

Andererseits sehe ich in der momentanen Phase der Polwanderung zum möglichen Polsprung eine potenzielle Gefahr. Ich möchte mit aller Deutlichkeit darauf hinweisen, dass es unsere Haltung ist, unsere aufrichtige Einstellung zur Welt, die darüber entscheidet, ob es zu Kataklysmen kommt oder nicht.

Da wir heute physikalisch nachweisen können, dass unser Geist, unser Bewusstsein die Materie erschafft und lenkt, werden wir es auch sein, die den Prozess des möglichen Erwachens bestimmen. So empfehle ich dringend seine persönliche Haltung zur Welt auf „Herz und Nieren“, bzw. Ego und Selbst zu überprüfen. Um ein Geschenk empfangen zu können, sollten wir zumindest die Hände öffnen, bzw. den wahren Wert des Geschenkes wertschätzen.

Konkret heißt das auch, dass wir unsere Wünsche für die Zukunft genau und aus dem Herzen, also voller Freude definieren. In Bezug auf den Polsprung könnte durchaus man sagen, das das Verhältnis zwischen dem Grad der Ausprägung des Egos und unserem göttlichen Selbst im Kontext zu möglichen Kataklysmen und den Zustand Eden steht. Für mich ist Eden weniger eine Örtlichkeit als ein Zustand, indem wir uns unserer Göttlichkeit vollbewusst sein. In diesem Zustand der Erleuchtung erfahren wir Eden überall.

Me Agape

Euer Dieter Broers

[1] https://weather.com/de-DE/wissen/klima/news/polumkehr-im-gange-wie-der-nordpol-allmahlich-zum-sudpol-wird/?cm_ven=facebook%7Csocial%7Cfacebook-focus-gesundheit%7C%7Callmahlich-polumkehr

Es soll an die Wurzel gehen, dahin wo es weh tut. Deshalb zu Beginn eine provokante Frage: Ist Vergebung im absoluten, erwachten Sinne überhaupt möglich, wenn die alten Weisheitstraditionen uns lehren, dass es weder Schuld noch Unschuld gibt?

Alles geschieht, weil es geschieht. Bedingungslose Liebe bedeutet, dass die Unterscheidung von Gut und Böse lediglich ein menschliches Konzept ist. Geboren aus unserem Ego, welches den Drang – aber auch die Aufgabe hat, alles in Richtig und Falsch einzuteilen. Das Ziel einer wirklich erwachten und erlösten Menschheit ist bedingungslose Liebe. Alle Religionen und spirituellen Wege sprechen davon. Einssein mit allem. Und das schließt wirklich alles und alle mit ein, auch den Mörder. Bedingungslos heißt tatsächlich bedingungslos. Ebenso wie eine Mutter ihr Kind im besten Falle ohne Einschränkung bis an das Lebensende liebt, ganz egal was es tut.

Es ist zunächst hilfreich zu erkennen, dass niemand auf der absoluten Ebene etwas dafür kann, dass er sich verhält, wie er sich verhält. Wir sind das Produkt der Evolution, unserer Gene, und eben auch der Konditionierungen und Traumatisierungen, welche wir im Leben, meist besonders stark in unserer Kindheit, erfahren haben. Mein geschätzter Kollege Rupert Sheldrake geht davon aus, dass diese Erfahrungen in einem kollektiven Raum gespeichert werden: dem sogenannten morphogenetischen Feld, auf das alle Menschen mehr oder minder bewusst zugreifen.

Reflektierendes Bewusstsein ist am Ende absolute Gnade

Ob jemand in der Lage ist, sein eigenes Verhalten weitsichtig zu reflektieren, das kann er kaum selbst beeinflussen. Manch einer kann es sein ganzes Leben nicht. Wir alle kennen solche Menschen. Vielleicht sind wir selbst ein solcher Mensch? Wie sollte man sich da ganz sicher sein?
Eins steht fest. Der Grad der eigenen Reflektionsfähigkeit schwankt stark, und ist oftmals nicht nur abhängig von der Tagesform, sondern auch davon, wie stark uns das hinter einem Konflikt liegende Thema emotional bewegt. Hinzu kommt, dass der menschliche Verstand im Laufe der Evolution eine Vielzahl von Wahrnehmungsverzerrungen hervorgebracht hat, denen wir täglich ausgesetzt sind. Etwa 120 dieser sogenannten kognitiven Verzerrungen (cognitive bias oder cognitive illusions) sind nachgewiesen und erforscht. Wahrscheinlich gibt es noch viel mehr davon. Wer oder was gibt uns somit das Recht, irgendjemanden für seine Unbewusstheit und das daraus resultierende Verhalten zu verurteilen, geschweige denn im Anschluss Vergebung zu gewähren?

Die Grundstruktur des Egos durchschauen

In der spirituellen Welt gilt das Bewerten als egogetrieben. Das ist es auch, denn genau dafür ist unser Ego da. Es soll und muss uns im Alltag darin unterstützen, unser Überleben sicherzustellen, und dafür muss es Bewertungen vornehmen. Anders ist menschliches Leben nicht möglich. Um zu entscheiden, ob ich mich von biologischen Lebensmitteln aus der Region oder von Fastfood ernähre, muss ich eine wertende Entscheidung fällen. Ich ordne das Eine als gesund, und das Andere als schädlich ein. Diese Form der Bewertung ist notwendig, um das Leben zu organisieren und den Alltag bewältigen zu können. Bewerten ist erst einmal nur eine Methode. Sie ist ein Werkzeug. Werkzeuge kann man hilfreich oder weniger hilfreich einsetzen. Man kann Werkzeuge auch missbräuchlich einsetzen.
Das Werkzeug an sich ist im Grunde jedoch neutral. Es soll eine Funktion erfüllen, mehr nicht.
Wir Menschen vereinbaren durch unsere Normen und Werte bestimmte Verhaltensweisen als gut und andere als schlecht. Diese Vereinbarungen sind nichts anderes als Hilfskonzepte. Doch sie sind nützlich und notwendig. Anders würde menschliches Leben in Gesellschaften nicht funktionieren. So hat auch die Bewertung von Schuld und Unschuld im Alltag durchaus einen funktionellen Sinn. Allerdings liegt auch hier das Problem. Im Konfliktfalle kommen Emotionen wie Enttäuschung, Empörung, Wut, Verzweiflung, und so weiter hinzu. Diese wirken wir ein Brandbeschleuniger auf unser Ego und bringen es dazu, die eigene Bewertung quasi fest zu zementieren.

Ein ruhiger Geist ist die Basis allen Handelns

Es liegt auf der Hand, dass es in der „heißen Phase“ eines Konfliktes wenig Sinn macht, über Vergebung nachzudenken. Alle Kraft sollte zunächst dafür aufgebracht werden, die Situation mit Abstand betrachten zu können. Es muss ein gewisses Maß an Achtsamkeit und Objektivität hergestellt werden. Im Buddhismus wird dies samma ditthi genannt, was übersetzt so viel bedeutet wie „rechte Einsicht“. Diese ist Teil des Achtfachen Pfades und ein zentrales Element der buddhistischen Lehre. Alles Handeln soll auf einer „rechten Einsicht“ beruhen, die nur aus einem ruhigen und objektiven Geist entstehen kann. Ideal wäre, wenn man es zusätzlich schafft, die Position des Gegenübers einzunehmen, ohne ihm schlechtere Motive zu unterstellen, als man selbst sie hat. Gerade der Buddhismus empfiehlt, dass man die Dinge von allen Seiten betrachtet. Ja, selbst wenn das gegenüber ein Mörder wäre. Klingt schwer, ist es auch. Das war allerdings noch nicht einmal der härteste Teil daran.

Wie kann ich Verletzungen überwinden und meinem Gegenüber verzeihen?

Der heilsamste Weg hierzu ist die sogenannte radikale Akzeptanz. Ein Weg, der seit Jahrtausenden in den spirituellen Traditionen beschrieben wird, den auch die moderne Psychologie und die Neurowissenschaften anerkannt haben. Es gibt sehr erfolgreiche Therapien, die auf dem Konzept der radikalen Akzeptanz beruhen. Die amerikanische Psychologieprofessorin Marsha Linehan ist eine der führenden und weltweit anerkannten Kapazitäten auf diesem Gebiet. Daneben ist sie auch Zen-Meisterin. Mit der von ihr, auf Grundlage dieser spirituellen Übung entwickelten DBT-Therapie, gelang es ihr nicht nur die Selbstmord-rate von Borderline-Patienten radikal zu senken, sondern überhaupt eine der wenigen Therapien auf diesem Gebieten zu etablieren, und dabei auch noch eine Heilungsquote von 60 bis 70 Prozent zu erreichen.
Sie selbst sagt dazu:

„Radikale Akzeptanz ist der einzige Weg, der aus der Hölle führt – sie bedeutet, den Kampf gegen die Realität sein zu lassen. Akzeptanz ist der Weg, der unerträgliches Leiden in einen erträglichen Schmerz verwandelt.“

Wer radikale Akzeptanz über das, was ist, ausübt – und das ist nichts anderes als bedingungslose Liebe – der braucht nichts mehr zu vergeben. Er hat das Konzept von Schuld und Unschuld nicht durchbrochen, indem er es ablehnt. Er hat es auf liebevolle Weise integriert. Damit lebt er aktive Vergebung – und das, ohne sein Gegenüber zum Sünder zu machen. Das bedeutet nicht, dass man alles tatenlos über sich ergehen lassen sollte. Ganz im Gegenteil. Radikale Akzeptanz bedeutet nicht Passivität. Ja, das ist in gewisser Hinsicht ein Paradoxon. Es gibt viele Bücher und andere Artikel dazu. Es lohnt sich, zu diesem Thema zu recherchieren.

Wie gesagt, es ist paradox und im Grunde auf rationaler Ebene kaum zu begreifen. Für eine tiefe Erfahrung dieses Weges bedarf es der Herz-ebene, und hier zeigt sich der wahre Sinn unserer Gefühle und Emotionen: Dinge wahrzunehmen, die unsere Ratio alleine nicht erfassen kann.

Radikale Akzeptanz ist der Schlüssel, auf dessen Basis man handeln und aktiv werden kann. Es gibt viele Formen, mit einer akzeptierenden Haltung einem sogenannten Unrecht zu begegnen. Gandhi hat auf diese Weise Indien befreit. Es gäbe viele weitere Beispiele. Man darf freundlich mit sich sein, wenn es schwer fällt, die Dinge anzunehmen, wie sie gerade sind. Erst recht dann, wenn man das Gefühl hat, dass einem übel mitgespielt wurde. Das Wunderbare aber ist: Wenn man es wirklich schafft, in diese akzeptierende Haltung zu kommen, ohne den anderen oder die Situation verändern zu wollen, dann kann sich auch beim Gegenüber etwas lösen und zum Guten wenden.

Auch wenn dies seine Zeit brauchen mag. Versuchen wir, den Weg der radikalen Akzeptanz als einen Prozess, einen Weg zu begreifen, der ein ganzes Leben lang anhält. Wenn man es schafft, sich immer wieder daran zu erinnern, dass es genau darum geht, auch das vermeintlich Schlechte, oder sogar das Böse, das einem geschieht, anzunehmen, dann ist alles gut. Und wenn nicht, dann auch. Wie heißt es so schön: „Buddha saß auch bis zum Schluss.“

Dieser Artikel ist zugleich in der Monatsausgabe Februar 2018 des Körper, Geist und Seele Magazins erscheinen. http://www.kgsberlin.de

Meditation verjüngt unsere Zellen und verlängert das Leben. Das ist keine esoterische Weisheit, sondern das eindeutige Ergebnis von Langzeitstudien des renommierten Massachusetts Institute of Technology. 

Liebe Freunde,

dass Yoga und Meditation für unseren Körper und Geist eine wertvolle Lebenshilfe ist, dürfte niemanden von uns überraschen. Heute möchte ich euch darüber berichten, dass Yoga und Meditation unser Leben sogar nachweislich verlängern können. Diese Lebensverlängerung ist offenbar nicht nur von quantitativem Wert, auch eine erhöhte Lebensqualität soll durch sie erreicht werden können. Tatsächlich lässt sich diese Wirkung sogar klinisch nachweisen.

Das Zauberwort heißt Telomerase. Grundsätzlich sind Telomere Endstücke an den Chromosomen, welche die DNS vor Schäden schützen. Sie werden durch jede Zellteilung verkürzt und diese Verkürzung wird durch oxidativen Stress verstärkt. Aus diesem Grund verkürzt sich mit zunehmendem Alter auch unsere Telomere.

Amerikanische Professorin deckte das Phänomen auf

Wie uns Langzeitstudien des Massachusetts Institute of Technology (MIT) zeigen, sind lange Telomere, langes Leben und offenbar sogar eine Verjüngung durch Meditation möglich. Professorin Tonya Jacobs und ihre Kollegen[1] ließen ihre Probanden für drei Monate ein Retreat machen. Sie haben während dieser Zeit täglich sechs Stunden meditiert oder meditationsähnliche Praktiken ausgeführt. Die Forscher bewerteten dabei die Telomeraseaktivität, der Probanden und verglichen die Gruppen.

Die Probanden, welche die drei Monate auf dem Retreat waren, hatten eine deutlich erhöhte Telomeraseaktivität. Darüberhinaus  waren alle gemessenen Faktoren des psychischen Wohlbefindens verbessert. Gestiegen sind Achtsamkeit und das Gefühl, ein sinnvolles Leben zu führen. Die Probanden gaben an, eine verbesserte Kontrolle über das eigene Leben zu haben. Gesunken ist die sogenannte Neurotizität[2], ein Maß für emotionale Labilität. In einem Artikel „Lange Telomere, langes Leben — Zelloptimierung durch Meditation“ berichtet Sascha Fast[3] etwas eingehender über die außerordentlich bedeutsame Studie von Professorin Tonya Jacobs.

Ähnliche Ergebnisse gibt es schon länger

Zum Thema Lebensverlängerung mit einer hohen Lebensqualität liegen uns natürlich auch Forschungsergebnisse vor, die im Zusammenhang zwischen Meditation und der Steigerung von körpereigenen Antioxidanten stehen. In mehreren Studien konnte nachgewiesen werden, dass die Meditation die Wirkung von Glutathion (GSH), der  „Mutter aller Antioxidantien“ verstärkt. Gustavo Bounous MD, ehemaliger Professor der McGill Universität ist der Ansicht: „Es ist das wichtigste Antioxidans des Körpers, weil es sich in der Zelle befindet, die die Hauptposition für die Neutralisierung freier Radikale hat“.

 Während wir Antioxidantien aus vielen Quellen, einschließlich Nahrung erhalten können, ist es vielleicht die größte radikale Neutralisierungswaffe in unserem persönlichen Angebot, die Wirkungen von Stress von uns abperlen zu lassen. Den Studien zufolge stärkt Meditation die körpereigene Produktion von Glutathion, was die Schädigung durch freie Radikale, oxidativen Stress, etc. rückgängig macht.

Eine oft zitierte Studie, die im Journal of Alternative and Complementary Medicine (Sinha et al, 2007)[4] veröffentlicht wurde, zeigt uns eindeutig, dass durch Yoga und Meditation das Glutathion um 41% gesteigert wird (Improvement of glutathione and total antioxidant status with yoga.[5]).

Liebe Freunde,

einmal mehr zeigt sich an diesen Untersuchungdn, was unser Geist bewirken kann und dass letztendlich „Mind over Matter“ das Grundgesetzt von Allem ist. Natürlich hängt das damit zusammen, dass es „Matter“ an sich gar nicht gibt, denn alles, was uns als Materie erscheint, IST letztlich ein mehr oder weniger verdichtetes Konglomerat an Schwingungen, die in dem Moment, in dem wir ihnen unsere Aufmerksamkeit schenken, für diesen Moment mal so tun, als würden sie kurz anhalten und sich so verhalten, als wären sie Teilchen, damit unser Verstand sie erfassen kann.

In meinem neuen Buch werde ich auf dieses Phänomen noch einmal vertiefend eingehen. Es ist für den normalen Menschenverstand schwer fassbar, dass die materielle Welt um uns herum in Wirklichkeit etwas ganz Anderes ist, als unsere Vorstellung von ihr. Aber die Studie der Wissenschaftler vom MIT hat einmal mehr gezeigt, dass unser Geist die Kraft ist, die alles steuert und dass wir ihn sogar nutzen können, um unser Leben zu verlängern, wenn wir ihn richtig nutzen.

Me Agape

Euer Dieter Broers

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P.S.: In einer vorherigen Version dieses Artikels ist es zu einem Fehler in der Überschrift gekommen. Richtig muss es natürlich heißen „Telomerase-Studie: Meditation kann den biologischen Alterungsprozess erheblich verlangsamen“.

[1] Tonya L Jacobs, Elissa S Epel, Jue Lin, Elizabeth H Blackburn, Owen M Wolkowitz, David A Bridwell, Anthony P Zanesco, Stephen R Aichele, Baljinder K Sahdra, Katherine A MacLean, Brandon G King, Phillip R Shaver, Erika L Rosenberg, Emilio Ferrer, B Alan Wallace, and Clifford D Saron (2011): Intensive meditation training, immune cell telomerase activity, and psychological mediators, Psychoneuroendocrinology 5, 2011, Vol. 36, S. 664-81. Abstract

[2] Neurotizismus (abgeleitet von Neurose) ist eine der Hauptdimensionen der Persönlichkeit und wird in der Persönlichkeits- und Differenziellen Psychologie untersucht. Sie zählt zu den Big Five und bezeichnet die emotionale Labilität eines Menschen.

[3] http://me-improved.de/lange-telomere-langes-leben-zelloptimierung-durch-meditation/

[4]+5 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18166119

Das Erwachen fällt schwer in diesen Zeiten. Innere Unruhe, Schlaflosigkeit und ein insgesamt niedriges Energielevel sind ebenfalls typisch für die dunkle Jahreszeit. Der wissenschaftlich einwandfrei belegbare Einfluss der Zirbeldrüse, wird dabei nach wie vor stark unterschätzt.

Liebe Freunde,

die geistigen und körperlichen Kraftreserven vieler Menschen sind derzeit stark angegriffen, denn der Winter hat seinen Höhepunkt erreicht. In diesem Artikel soll es vorwiegend um die Schwierigkeiten der kalten Jahreszeit für die Bewusstseinsarbeit gehen. Es ist der Zeitpunkt des Jahres, indem unsere Zirbeldrüse (Epiphyse) besonderen Anforderungen ausgesetzt ist. Vielen Menschen ist das gar nicht bewusst. Sie spüren allerdings sehr deutlich, dass nicht nur ihre allgemeine Vitalität und Lebenskraft geschwächt ist, sondern dass es auch viel schwieriger wird in die innere Ruhe und in transzendentale Zustände zukommen.

Zwar regt geringeres Tageslicht die Aktivität der Zirbeldrüse grundsätzlich an, die Veränderung des Hirnstoffwechsels im Winter, insbesondere von Melantonin und Serotonin bringt das seelische Gleichgewicht allerdings stark durcheinander. Emotionen können nicht mehr angemessen verarbeitet werden. Ein- und Durchlafstörungen, innere Unruhe, allgemeine Gefühlsarmut, bis hin zu depressiven Episoden (die berühmte Winterdepression) sind die Folge. Keine leichte Zeit für jede Form von spiritueller Ausrichtung und Übung. Ohne ausgeglichene Zirbeldrüsenfunktion ist ein Erwachen – besonders für Ungeübte – nur schwer möglich.

Die Zirbeldrüse hat vielfältige Aufgaben

In der spirituellen Szene gibt es eine Tendenz die Zirbeldrüse auf ihre rein bewusstseinserweiternde Funktion zu reduzieren, doch ihre Aufgaben sind weitaus vielfältiger. Nicht nur das tägliche Denken und Fühlen ist von diesem kleinen Organ abhängig. Die Zirbeldrüse ist entscheidend an der Regelung unseres gesamten Tag- und Wachrhythmus beteiligt, unserer inneren Uhr. Dies gehört zu ihren Grundfunktionen. Sie regelt aktiv einen Teil unseres Hormonspiegels und bestimmt nicht allein dadurch maßgeblich über unsere emotionale und körperliche Verfassung mit.

Im Wesentlichen spielen dies Hormone Melantonin und Serotonin hierbei eine Rolle. Melatonin wird von den Pinealozyten in der Zirbeldrüse aus Serotonin produziert wird, dafür braucht es Tageslicht. Durch das schwindende Licht im Winter wird die Zirbeldrüse zur Produktion des müde machenden Hormons Melatonin angeregt. Manche Menschen vertragen das besser, oder können auch mit sehr wenig Tageslicht einen ausgeglichen Melantoninhaushalt vorweisen. Anderen geht es zunehmend schlechter.

Folgende Symptome können ein Hinweis dafür sein, dass die Zirbeldrüse zu viel Melantonin produziert:

• innere Unruhe
• Tagesmüdigkeit
• Einschlafschwierigkeiten
• innere Abgeschlagenheit
• leichte Depressivität
• allgemeine Energie- und Kraftlosigkeit
• Schwierigkeiten bei spiritueller Übung wie Meditation, Kontemplation, Yoga, etc.

Diese Symptome können natürlich auch anderen Ursprungs sein und bei stärkeren Beschwerden sollte unbedingt medizinischer Rat eingeholt werden. Wer in der dunklen Jahreszeit aber größere Probleme beim Meditieren oder ein verstärktes Gefühl von verloren sein und getrennt sein vom Kosmos (von Gott, Brahman, der Quelle, etc.) spürt, für den kann eine verstärkte Harmonisierung der Zirbeldrüsenfunktion notwendig sein. Dazu gebe ich in diesem Artikel ein paar hilfreiche Hinweise.

Die spirituelle Dimension der Zirbeldrüse

Auf der spirituellen Ebene ist die Zirbeldrüse die physische Manifestation des sechsten Chakra (Ajna). Sie ist verbunden mit großer mystischer Entwicklungsmöglichkeit, mit der Wahrnehmung von nicht-physischer Realität und universeller Weisheit. Ich finde es äußerst erstaunlich, dass der Zirbeldrüse in vielen unterschiedlichen Religionen und Weisheitstraditionen eine besondere Bedeutung zukommt.

Vor allem, dass sich diese Erkenntnisse weitestgehend unabhängig voneinander entwickelt haben. Selbst in unserer verstandesgeprägten abendländischen Philosophie fand sie Erwähnung. Der Philosoph René Descartes vermutete dort sogar den „Sitz der Seele“. Wenngleich wir heute wissen, dass diese Vermutung nicht zutrifft, so ist seine metaphysische Zuschreibung dieses Organs ein außergewöhnliches Phänomen.

Von wissenschaftlicher Seite wissen wir heute sehr genau, weshalb uns die Zirbeldrüse das Eintauchen in höhere Dimensionen des Bewusstseins oder auch ein Erwachen ermöglicht. Dafür sorgt neben dem bereits erwähnten Melatonin und Serotonin, ein weiterer sehr wichtiger Botenstoff namens DMT (Dimethyltryptamin). DMT ist ein sogenanntes halluzinogenes Tryptamin-Alkaloid, welches auch Anwendung als Psychedelikum und Entheogen findet. Es findet sich nicht nur im Menschen, sondern auch in etlichen Pflanzen, und Säugetieren wieder.

Insbesondere dieser Botenstoff DMT ist es, der für meditative und emotionale Zustände von Wohlbefinden, Glück, aber auch Euphorie zuständig ist. Für seine Produktion und Verarbeitung ist die Zirbeldrüse  von ganz besonders entscheidender Bedeutung.

Was können wir in dieser Zeit zur Harmonisierung der Zirbeldrüse tun?

Ich möchte Euch drei Maßnahmen mitgeben, die ich in dieser Jahreszeit ganz besonders empfehle.

Verstärkte spirituelle Übung: Meditation, so intensiv wie möglich! Man kann es gar nicht oft genug betonen, wie wichtig und hilfreich eine tägliche Meditationspraxis ist. Ich rate den Menschen üblicherweise, täglich mindestens eine halbe Stunde zur Ruhe zu kommen und sich in kontemplativer Weise zu versenken. Für Anfänger reicht eine schlichte Ausrichtung auf den Atem aus. Diese Form der Bewusstseinsarbeit solltet ihr im Winter unbedingt intensivieren. Aber ganz unabhängig von der Meditation empfehle ich, auch andere Übungspraxis wie Yoga, Tai Chi, etc. um wenigstens ein paar Minuten zu verstärken. Es ist hilfreich, Euren inneren Fokus dabei hin und wieder verstärkt auf die Zirbeldrüse zu lenken.

Einsatz einer Tageslichtleuchte: Sie erzeugt ein künstliches Licht, dessen Eigenschaften jenen des Tageslicht ähneln. Zur Beschreibung der Lichtqualität dient einerseits die Farbtemperatur von ca. 5500 Kelvin und eine dem natürlichen Licht entsprechende spektrale Zusammensetzung, man spricht daher auch von Vollspektrumlampen.

Ein solches Gerät gehört nach meiner Auffassung in jeden Haushalt. Eine Tageslichtlampe strahlt Licht ab, dessen Eigenschaften jenen des natürlichen Tageslicht ähneln. Die Lichttherapie wird mittlerweile in Kliniken großflächig bei der Behandlung von Depressionen eingesetzt. Ihre Wirkung ist mittlerweile sehr gut wissenschaftlich belegt.

Durch dieses künstliche Tageslicht kann der Melatonin und Serotoninhaushalt in seinen natürlichen Rhythmus gehalten werden. Vorausgesetzt, wir lassen dieses Licht nicht bis in die Nacht hinein leuchten. Wir sollten nicht vergessen, dass Zirbeldrüse unsere innere Uhr ist, die alle körpereigenen Rhythmen steuert. Sie weis sehr genau darüber bescheid, dass wir uns möglichst vor 22 Uhr in die nächtliche Ruhe (Dunkelheit) begeben sollten. Gegen sie zu steuern, wäre auch mit einer Tageslichtleuchte nicht angebracht.

Wenn wir das tatsächlich berücksichtigen, kann sich der Schlaf verbessern, innere Ruhe einkehren und das Glücksempfinden sich stetig steigern lassen. Transzendentale Zustände können wieder leichter hergestellt werden. Erfahrungsgemäß liegt die optimale tägliche Anwendung zwischen 30 Minuten und 2 Stunden. Es dauert circa zwei Wochen bis eine nachhaltige Wirkung eintritt.

Sauna oder Schwitzhütten-Zeremonie: Gerade im Winter bieten sich ausgedehnte Saunagänge an. Der Körper stößt dabei über die Haut allerlei Giftstoffe aus, welche die Funktion der Zirbeldrüse beinträchtigen können. Hierbei ist eine intensive Flüssigkeitszufuhr besonders wichtig. Ebenfalls sollte man sich während des Saunagangs regelmäßig den austretenden Schweiß von der Haut wischen, damit die einmal ausgeschiedenen Substanzen nicht wieder vom Körper aufgenommen werden.

Der kosmische Winterzyklus des Abendlandes

Liebe Freunde,

dass es in unseren Breitengraden zu einer zyklischen „Verdunklung des Himmels“ kommt, hat eine besondere Bedeutung, die in unserer Kultur eine Reihe von guten, aber auch weniger guten Wirkungen hervorgebracht hat, und immer noch hervorbringt. Dass unsere westliche Hemisphäre derart verstandesgeprägt ist, kann wohl auch auf die teilweise sehr harten Winterphasen zurückgeführt werden. Über Jahrtausende viel es den Menschen hier in dieser Zeit sehr schwer sich mit Bewusstseinsebenen zu verbinden, die größer als der rationale Verstand sind. Das hatte natürlich starke Auswirkungen auf unsere westliche Welt.

Dies hat sicher seinen Sinn, denn es ist auffällig, dass gerade unsere abendländische Kultur so viele wissenschaftliche „Verstandesleistungen“ hervorgebracht hat.

Auf jeden Fall freue mich darauf, dass die Tage bald wieder länger werden und wir uns dann nicht mehr so viel in geschlossenen Räumen aufhalten müssen, wie in den dunklen Wintermonaten. Das natürliche Sonnenlicht hat bei all den genannten Möglichkeiten, sein Ausbleiben in der dunklen Jahreszeit ausgleichen zu können, immer noch einen unersetzlichen Wert.

Me Agape

Euer Dieter Broers

Wo hat die Seele ihren Sitz und wohin geht sie nach dem Tod? Bisher blieb dies offen, nun gibt es erste klare wissenschaftliche Aussagen.

Liebe Freunde,

Die uralte Weisheit, „Mach das Fenster auf, wenn jemand gestorben ist, damit die Seele zum Himmel fliegen kann“, wurde nun erstmals auch wissenschaftlich fundiert.

Früher war es in deutschen Krankenhäusern noch normal die Fenster zu öffnen, wenn jemand gestorben war. Alle, besonders die Krankenschwestern wussten das. Heute ist diese Praxis in der Nüchternheit unserer modernen Welt fast in Vergessenheit geraten.

Trotz aller Verschiedenheit der Seelenvorstellung quer durch die Epochen. Die Idee einer unsterblichen Essenz des Menschen beschäftigt diese schon jahrhundertelang.

In allen fünf Weltreligionen wird uns ein Leben nach dem Tod prophezeit. Es ist naheliegend, dass wir an der Idee eines Lebens nach dem Tod festhalten. Dennoch blieb es bisher offen, ob es dieses Leben nach dem Tod nun wirklich gibt und unsere Seele tatsächlich in den Himmel hinaufsteigt oder wir in einem anderen Lebewesen wiedergeboren werden.

Mittlerweile gibt es immer mehr ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Leben nach dem Tod. Die Menschen sind von diesem Thema verständlicherweise fasziniert. Der Neurochirurg Dr. Eben Alexander hat mit seinem Buch „Blick in die Ewigkeit“ über seine persönlichen Erlebnisse mit einer Nahtoderfahrung einen internationalen Bestseller geschrieben. Immer mehr ernsthafte Kreise beschäftigen sich damit.

Ich möchte heute ebenfalls berichten, wie eine konkrete wissenschaftliche Vorstellung davon aussehen kann, was passiert, wenn Menschen sterben. Dr. Stuart Hammeroff und Professor Roger Penrose haben dazu unlängst eine Theorie der Seele entwickelt, die ich sehr bemerkenswert finde. Aus Ihrer Sicht stirbt die Seele nicht, ihre Information kehrt zurück ins Universum und besteht dort fort.

Gehirn funktioniert wie ein Quantenorchester

Ihre interessante Theorie besagt, dass das Wesen des Menschen oder die Seele in Strukturen, die Mikrotubuli genannt werden, enthalten ist.

Die beiden Forscher glauben, dass das menschliche Gehirn tatsächlich eine Art biologisches Quanten-Orchester ist und dass das Bewusstsein der Menschen ein Stück ist, das von dem Quantenorchester im Inneren des Gehirns gespielt wird. Dieses Stück würde sogar nach dem Tod weiter existieren. Darüber hinaus argumentieren beide Wissenschaftler, dass das, was Menschen als „Bewusstsein“ wahrnehmen, tatsächlich das Ergebnis von Quantengravitationseffekten innerhalb der sogenannten Mikrotubuli ist. Dieser Prozess wird von den beiden Wissenschaftlern „Orchestrated Objective Reduction – (Orch-OR)“ genannt.

Die Theorie besagt, dass die Mikrotubuli im Gehirn, wenn sie in eine Phase eintreten, die als „klinischer Tod“ bekannt ist, zwar ihren Quantenzustand verlieren, aber die in ihnen enthaltene Information fortbesteht. Mit anderen Worten: Wenn Menschen sterben, kehrt ihre Seele in das Universum zurück und stirbt nicht. Mehr sogar, sie hat ihrer Verbindung zum Universum eigentlich nie verloren.

Diese Theorie steht im Widerspruch zu der allgemeinen wissenschaftlichen Forschung in den Milliarden an Mitteln in die „Gehirnkartierung“ investiert werden, zum Beispiel das „Human Brain Project“ in Europa oder die Bemühungen des Allen Institutes in Seattle, den Cortex der Maus zu kartieren. In diesen Projekten dominiert die Vorstellung, dass die Gehirnneuronen und ihre synaptischen Verbindungen zu identifiziert ausreichend sei, um die Gehirnfunktionen zu simulieren. Dies ist bisher aber nicht gelungen. Zum Beispiel hat ein weltweites Konsortium das bereits bekannte 302-Neuronen-Gehirn eines einfachen Rundwurms namens C. elegans simuliert. Der biologische Wurm ist ziemlich aktiv, er schwimmt geschickt und zielstrebig, aber die Simulationen von C. elegans liegen einfach nur rum, ohne funktionelles Verhalten. Irgendetwas fehlt ihnen.

Tatsächlich sieht das Gehirn daher eher wie ein Orchester aus – ein mehrskalares Vibrationsresonanzsystem – als ein Computer. Gehirninformationsmuster wiederholen sich über räumlich-zeitliche Skalen in fraktalartigen, verschachtelten Hierarchien neuronaler Netzwerke mit Resonanzen und Interferenzschlägen. Ein Beispiel für ein multiskalares räumliches Mapping ist das 2014 mit einem Nobelpreis ausgezeichnete Werk von O’Keefe und Moser & Moser über „Gitterzellen“.

Mikrotubuli-Netzwerke als vermeintlichen Sitz der Seele

Bisher ging man davon aus, dass Mikrotubuli, die Architektur und Struktur der Zelle bewirken. Dr. Hameroff und Professor Penrose denken aber, dass sie im Gegenteil in erster Linie dazu bestimmt sind, die Bausteine an Bord eines biologischen Computers zu sein, und dass sie in der Lage sind die Verarbeitung von Informationen auf molekularer Ebene zu steuern.

Abbildung: Modell des Mikrotubuli

Sie funktionieren wie ein Quanten-Computer auf der Basis von Quantenverschränkung. Im Unterschied zum herkömmlichen Model des Gehirns, das Informationsweiterleitung entlang von Weiterleitungsketten (Pathways) entlang der Neuronen und Ganglien sieht, sind in dem Quantenmodell die Hemisphären durch verschränkte, also gekoppelte Vorgänge vernetzt und finden außerhalb der sogenannten Pathways simultan in beiden Hemisphären ohne zeitliche Verzögerung gleichzeitig statt.

Das ganze Quanten-Bewusstsein ist demnach mit dem ganzen Universum verschränkt und bezieht seine Informationen auch daher. Unsere Seelen sind nicht aus Neuronenketten, sondern aus dem Gewebe des Universums aufgebaut. Das Bewusstsein ist daher ein integraler Bestandteil des Universums.

Nahtoderfahrungen bei denen das Herz zu schlagen aufhört und das Blut nicht mehr durch die Adern fließt und in denen die Mikrotubli ihren Quantenzustand verlieren, zeigen, dass die Quanteninformation nicht zerstört werden kann, diese verteilt sich entweder im ganzen Universum, möglicherweis für immer, oder sie kehrt als Seele der Verstorbenen wieder zurück. Letztere sind dann in der Lage über die Erfahrungen dieser ihrer Nahtoderlebnisse zu berichten.

Die Gesetze der klassischen Physik waren bisher ungeeignet, das Phänomen des Bewusstseins zu erfassen. Durch das Einbeziehen der Quantenphysik wurde eine neue Richtung eingeschlagen. Professor Penrose und Dr. Hameroff entdeckten den Kopplungsmechanismus zwischen Gehirn und Quantenbewusstsein. Sie ordnen dem Gehirn Eigenschaften eines nicht-lokalen Quantenbewusstsein zu. In der Quantenphysik existieren Effekte, die durch „verschränkte“ Materieteilchen auch per Fernwirkung, also außerhalb von Raum und Zeit Einflüsse aufeinander ausüben können. Und zwar unabhängig von der Lichtgeschwindigkeit! Nach der Quantenphysik können zwei subatomare Teilchen eine Verbindung miteinander eingehen, durch die ihre Eigenschaften für immer aneinander gekoppelt werden.

Wenn es eine Kartoffel kann …

Die Idee der beiden Forscher wurde und wird scharf kritisiert, da das Gehirn für eine scheinbar zarte Quantenkohärenz zu „warm, nass und laut“ erscheint. Aber Untersuchungen zeigen jetzt schon eindeutig, Pflanzen verwenden bei der Photosynthese routinemäßig Quantenkohärenz in warmem Sonnenlicht, und Mikrotubuli haben Quantenresonanzen in Gigahertz, Megahertz und Kilohertz Frequenzbereiche. Hierzu gibt es Arbeiten von Anirban Bandyopadhyay und Kollegen am Nationalen Institut für Materialwissenschaften in Tsukuba, Japan.

Diese kohärenten „fraktalen Frequenzen“ in Mikrotubuli koppeln offensichtlich zu noch schnelleren, kleineren Terahertz-Schwingungen zwischen Intra-Tubulin-pi-Elektronenresonanzwolken und zu langsameren Interferenz „Beats“, die zu einem größeren EEG führen. Hameroff und seine Kollegen haben einen „Quanten-Untergrund“, eine Basis innerhalb von Mikrotubuli identifiziert, die beim Einsatz von Narkosegasen selektiv das Bewusstsein ausschalten, und dabei die Terahertz-Dipol-Schwingungen dämpfen und auflösen. Eine multiskalare Vibrationshierarchie könnte daher eine Schlüsselrolle bei neuronalen und Gehirnfunktionen spielen, die von Mikrotubuli-Quantenresonatoren an der „Basis“, innerhalb der Neurone, gesteuert wird.

Die wahrscheinlichsten Stellen für den Sitz des Bewusstseins sind Mikrotubuli-Netzwerke in Dendriten und Soma der kortikalen Schicht 5 der Riesenpyramidenneuronen, deren apikale Dendriten EEG erzeugen. Dendritisch-somatische Mikrotubuli sind einzigartig, da sie in Netzwerken mit unterschiedlicher Polarität angeordnet sind, die für eine strukturgebende Stützfunktion ungeeignet sind, aber für Informationsverarbeitung, Resonanz und Interferenz optimal sind.

Mit verbreiteten Zweifeln räumt Dr. Hammeroff auf: „Die Nervenzellen des Gehirns sind zu langsam und unterschiedlich, um gut zu den Transistoren und Logikgattern zu passen, die wir in modernen Computern verwenden.“ Sie können daher nicht die Grundlage des Bewusstseins sein. Das stimme zwar räumt er ein, aber die Mikrotubuli innerhalb dieser Nervenzellen könnten es sein. Sie arbeiten bei Terahertz über Gigahertz-, Megahertz- und Kilohertz-Frequenzen und sind eine daher eine sehr gute Analogie zu Computern, sie sein sogar, tatsächlich viel, viel schneller in der Taktung.

Die Mikrotubli mit ihren Schaltkreisen aus gemischter Polarität („Quantenresonatoren“) sind Schlüsselinstrumente des Quantenorchesters, die in der Lage sind eine gemeinsame zugrundeliegende Schaltung abzugeben. Sie stellen eine Art logischen Block dar, der konfiguriert und rekonfiguriert werden kann. Sie sind anders als die Neuronen selbst durchaus in der Lage die Vielzahl von Aufgaben zu erledigen, die das Bewusstsein bewältigen kann.

Liebe Freunde,

die Erkenntnisse über die Wirkmechanismen an den Übergängen zwischen Quantenphysik und Neurochemie sind für mich sehr faszinierend.

Ich bin daher mit großer Ehrfurcht und Dankbarkeit erfüllt, dass die beiden hier zitierten Wissenschaftler – deren Forschungen ich seit fast 20 Jahren sehr aufmerksam verfolge – endlich zu ihrem Durchbruch gekommen sind. Ihr revolutionäres Modell verbindet Quantenphysik und Neurophysiologie. Und gibt besonders den Wissenschaftlern ein besseres Verständnis für das, was wir unter Feinstofflichkeit verstehen.

Ich freue mich, dass die beiden Forscher eine Theorie liefern können. Die belegt, dass unser Gehirn mit seinen Mikrotubuli eine materielle Anbindung an unser Bewusstsein und Seele hat. Was jedoch noch wichtiger ist, dass das Bewusstsein und die Seele selbst als unsterbliche Elemente ein Teil des Kosmos sind, aus dem sie genährt werden und die sie kontinuierlich selbst wiederum nähren. Auch wenn sicher noch etliche Fragen hierzu offen geblieben sind. „Man  kann einer „Seele“  nicht  restlos  und  erschöpfend erklären, was eine „Seele“ ist.“, sagte Roger  Penrose. Und das halte ich auch nicht für sonderlich erstrebenswert.

Me Agape

Euer Dieter Broers

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Während die Regierung Katastrophenschutz-Ratgeber herausgibt, bereiten sich andere bereits mit Armbrust und Wasseraufbereitungs-Sets auf mögliche Krisenereignisse vor. Die wirkliche Rettung liegt jedoch ganz woanders. 

Liebe Freunde,

Wie bereitest Du Dich persönlich vor? Das ist eine Frage die mir häufig gestellt wird. Die Antwort erstaunt mein Gegenüber regelmäßig. Ich bin da sehr klar und lasse keinen Zweifel daran, was ich für den einzig sinnvollen Weg halte. Das gefällt nicht jedem. Und so rechne ich bei diesem Artikel mit Kritik.

Doch vorab ein paar grundsätzliche Dinge. In meinem letzten Artikel hatte ich betont, wie wichtig es ist, dass wir konkret formulieren, wie die Welt, in der wir leben wollen, in allen Einzelheiten aussehen soll. Wir tragen durch unsere kollektiven Erwartungen zur Festschreibung der Verhältnisse wesentlich bei: Gedanken erschaffen Realität.

Da wir in einer Zeit leben, in der starke kollektive Erwartungsfelder vorhanden sind, müssen wir diesen etwas entgegensetzen. Es ist an der Zeit, dass wir der Liebe zum Durchbruch verhelfen. Wir müssen ein klares Signal gegen Vorstellungen setzten, die uns als Menschheit nicht voranbringen werden.

Armbrust und Gasmasken als Grundausstattung?

Ich bin erstaunt, was manche Menschen für eine Vorsorge als notwendig erachten. Das Angebot ist riesig. Von Nahrungsmittelpaketen nach Militärstandard, über Schutzanzüge bis hin zu verschiedenen Formen der Bewaffnung ist alles zu haben. Weit oben auf der Agenda stehen legal erhältliche Waffen: Pfeil und Bogen oder für noch einsatzfreudigere Gemüter – die Armbrust. Zur Vorbereitung auf einen möglichen „Kampfeinsatz“ finden sich auch gleich entsprechende Gruppen für ein gemeinsames Schießtraining.

Um zu verdeutlichen, wie ich das sehe, habe ich mich einmal konkret in ein solches Szenario hineinversetzt. Ich bin von Natur aus ein sehr auf Friedfertigkeit ausgerichteter Mensch, und kann mir auch beim besten Willen, und mit größtmöglicher Phantasie, nicht vorstellen, einen verzweifelten Familienvater, der sich auf der Suche nach Nahrung für seine Kinder auf mein Grundstück verirrt hat, mit einer Armbrust niederzustrecken.

Allein bei dem Gedanken an eine solche Vorstellung wird mir übel.

Soweit ich mich dennoch auf dieses Szenario einlassen kann, kommt unweigerlich eine rationale Fragestellung hinzu: Im Katastrophenfall reden wir von Hundertausenden oder Millionen von unvorbereiteten Betroffenen, die für einen Kampf ums Überleben ausscheren würden. Ich müsste also damit rechnen Hunderten „Angreifern“ gegenüberzustehen. Die soll ich alle unter Waffeneinsatz unschädlich machen? Das erscheint mir schon rein rational, und ganz unabhängig von jeder ethischen Frage, für illusorisch.

Das Interessanteste, was mir bisher an Vorsorgekonzepten untergekommen ist, ist eine Familie mit kleinen Kindern, die nicht nur für mehre Jahre Vorräte einlagerte, sondern eine ganze Reihe von Außenlagern über mehrere „Fluchtrouten“ angelegt hat. Diese Familie hat wirklich an alles gedacht. Sogar an Kleidung an die jeweils noch zu erwartenden Wachstumsphasen ihrer Kinder.

Manch einer zieht auch gleich aufs Land und fühlt sich in der Abgeschiedenheit mit eigener Wasserquelle sicherer als andere. Eine sehr trügerische Sicherheit, wie ich finde. Alle diese Konzepte haben eins gemeinsam. Sie entstehen aus der Angst und ganz sicher nicht aus der Vernunft, geschweige aus liebevollem Herzen.

Deutsche Bundesregierung empfiehlt Krisenvorsorge

Im letzten Sommer gab die deutsche Bundesregierung still und leise einen neuen Ratgeber zur Krisenvorsorge raus. Über die genauen Gründe mag ich an dieser Stelle ausnahmsweise nicht spekulieren. Nach dem Motto: „Deutschland ist gut vorbereitet“, wenn „jeder vorbereitet ist“, wurden Checklisten ausgegeben, die geben einen Überblick über das, was im Notfall gebraucht wird. Jeder Bundesbürger müsse sich zwei bis drei Wochen lang unabhängig versorgen können, bis der staatliche Katastrophenschutz funktioniere.

Ich bin ganz ehrlich, der staatliche „Katastrophenschutz“ löst in mir leider nur sehr bedingtes Vertrauen aus, wenn ich an ein Szenario denke, wie ich es in meinem letzten Artikel beschrieben habe. Trotzdem finde ich es unabhängig davon einigermaßen vernünftig, die von der Bundesregierung vorgeschlagenen Hinweise zu befolgen.

Derartige Vorsorge sollte sich in einem Rahmen bewegen, der für jeden realistisch umsetzbar ist. Als grobe Richtschnur für die Größe der persönlichen Maßnahmen empfehle ich den Kategorischen Imperativ von Immanuel Kant:

„Handle so, dass die Maxime (= subjektive Verhaltensregel) deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könnte.“

Ich übersetze ihn an dieser Stelle derart, dass niemand mehr Vorräte anlegen sollte, als es auch anderen möglich ist. Dies empfinde ich als gesundes ethisches Prinzip, an welches ich mich auch selbst in dieser Sache halte. Allerdings gibt es dabei für mich einen ganz entscheidenden Punkt: Solche Vorbereitungen müssen mit größtmöglicher Gelassenheit und ohne jede Angst durchgeführt werden.

Wir müssen einen Zustand der Angstfreiheit manifestieren

Es ist von großer Wichtigkeit, dass wir unser Angstzentrum im Gehirn, den sogenannten Mandelkern, umgehen und seine Wirkmacht durchbrechen. Hilfreich ist hierfür eine regelmäßige Meditationspraxis. Und zwar bevor andere eine Krise herbeiführen. Wir müssen dem etwas entgegensetzten. In einer Krise wäre es zu spät dafür. Wir alle wissen inzwischen, dass Materie streng genommen überhaupt nicht existiert, sondern aus einer einheitlichen räumlichen Struktur aus Quantenwellen (verschränkten Quantenteilchen), die alles im Universum verbindet besteht. Wie schon Erwin Schrödinger wusste, sind Materieteilchen keine „substantiellen Dauerwesen“.

Sie kann jederzeit aufgelöst und durch uns verändert werden. All unsere Handlungen, Gedanken und Gefühle werden nicht nur in das Gewebe von Materie- und Teilchenwellen eingespeist, die alles in unserem Kosmos verbinden. Sie beeinflussen und gestalten diese Materie- und Teilchenwellen dabei sogar. Wir erschaffen mit unseren Gedanken die Realitäten selber.

Die Erkenntnisse über die Wirkmechanismen an den Übergängen zwischen Quantenphysik und Neurochemie sind faszinierend und die Potentiale, die sich daraus ergeben, haben mich mehr beschäftigt, als vieles andere. Ich bin gleichzeitig mit großer Ehrfurcht und Dankbarkeit erfüllt, dass ich dieses Wissen umsetzen darf und der Menschheit Möglichkeiten eröffnen kann, diese Mechanismen aktiv zu nutzen.

Das übersteigerte Ego überwinden

Es gibt noch einen weiteren äußerst wichtigen Punkt: Bitte denkt auch andere Menschen und nicht nur an Euch selbst. Es ist schon von der persönlichen Infrastruktur gar nicht jeder in der Lage Vorräte für viele Monate oder Jahre anzulegen. Auch aus diesem Grund sollte man sich nicht derart egoistisch verhalten, und überwiegend an die eigene Haut denken. Im Ernstfall würden wir Menschen alle aufeinander angewiesen sein. Deshalb funktioniert wahrhaftige Krisenvorsorge aus meiner Sicht ganz anders.

Es gibt ein relativ einfaches Rezept, welches uns angstfrei durch alle Zeiten führen kann. Liebe, Mitgefühl und darauf basierende Fürsorge und Kooperation. Nur diese Maßnahmen können uns auch durch schwierige Zeiten führen. Vereinzelte Egomanen, die zwar volle Vorratskammern haben, ansonsten aber auf sich allein gestellt sind, stehen mit ihrer Strategie auf tönernen Füßen.

„Denn es ist der Kopf, der die Liebe zerstört. Kluge Leute, die listig sind, wissen nicht, was Liebe ist, weil Ihr Verstand zu scharf ist, weil sie so gerissen sind, weil sie so oberflächlich sind (was bedeutet, dass man an der Oberfläche lebt) – und Liebe existiert nicht an der Oberfläche.“ – Jiddu Krishnamurti

Leider haben wir Menschen echte Kooperation zum Teil sehr verlernt. Es fällt uns schwer, gute Beziehungen zu unseren Mitmenschen zu pflegen. Oftmals kennen wir nicht einmal mehr unsere nächsten Nachbarn. In urbanen Gegenden ist dieses Problem besonders ausgeprägt. Wer wirklich vorsorgen möchte, dem empfehle ich an genau diesen Stellen aktiv anzusetzen. Vernetzt Euch, pflegt reale Freundschaften so viele wie ihr könnt und integriert auch diejenigen unter uns, die manchmal etwas „grantiger“ durch Welt gehen. Es ist der Hilferuf nach Liebe, der solche Menschen „schwieriger“ erscheinen lässt.

Gute Beziehungen, Freundschaften und innere Verbundenheit mit anderen ist letztlich das einzige, was uns Krisen überwinden hilft. Ich weiß, es ist nicht einfach und auch mir gelingt das nicht ununterbrochen. Doch wir müssen uns immer wieder daran erinnern, mehr und mehr danach zu handeln und wahrhaft zu leben.

Die Liebe überwindet alles

Liebe Freunde,

liebevolle Beziehungen sind der wahre Goldschatz der Menschheit. Vergesst nicht, dass das Universum nichts anderes als ein gigantisches auf bedingungsloser Liebe basierendes Beziehungsnetz ist. Ausnahmslos alles was „existiert“ bezieht sich aufeinander.

Wenn wir es endlich schaffen unser übersteigertes Ego zu überwinden, dann kann uns nichts mehr etwas anhaben. Dann wird es uns auch gelingen unsere Welt in einen nachhaltigen Frieden zu führen.

Immer wieder komme ich daher zu dem Schluss: Die Liebe ist die Lösung all unserer Probleme. Sie ist der Schlüssel zu allen Türen der menschlichen Seele. Die Liebe ist die Kraft aller schöpferischen Kräfte in der Natur. Inzwischen ist auch nachgewiesen, menschliche Emotionen produzieren Effekte, welche sich über konventionelle Gesetze der Physik hinwegsetzen.

Habt keine Angst, geht raus und lebt die Liebe aktiv. Ein jeder an der Stelle, wo es ihm möglich ist. So kreieren wir alle kollektiv eine Art planetarisches und kollektives Bewusstsein, welches sich im morphogenetischen Feld einprägt. Ungeachtet dessen, ob wir davon wissen oder nicht, unsere Gedanken und Gefühle generieren messbare Magnetfelder, welche unmittelbar in das Erdmagnetfeld eingespeist werden.

Auch das HeartMath Institute geht davon aus, dass dieses globale Kollektiv das planetarische Bewusstseinsfeld nachhaltig bestimmt. Diese Aussage deckt sich mit meinen langjährigen Forschungen im Bereich der „Wechselwirkungen zwischen elektromagnetischen Feldern und biologischen Systemen“ (Lebewesen). Zentral ist es daher für uns, dass wir unsere eigenen Kräfte und Fähigkeiten stärken. Über das Einspeisen unserer Energie, unter anderem ins morphogenetische Feld, können wir einen wertvollen Beitrag leisten.

Wir müssen die Welt erschaffen, in der wir leben wollen. Dazu brauchen wir einen Verstand der aus dem Herzen ausgedeutet wird. Einen Kopf der „echt“ kühl denken kann, da er die Wärme der Liebe besitzt.

Me Agape

Euer Dieter Broers

Dieter Broers

Aufbruch in ein neues Zeitalter

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