Dieter Broers

Aufbruch in ein neues Zeitalter

Liebe Freunde,

heute möchte ich Euch von einem außergewöhnlichen Forschungsdurchbruch berichten. Es geht um nicht weniger als die Entdeckung einer neuen Materieform.

2017 war einer Jahr voller wissenschaftlicher Entdeckungen, und bin ich nicht nach gekommen hier über alles zu berichten. Sehr gerne würde ich Euch bald eine Übersicht der wesentlichen Durchbrüche dieses Jahres zusammenstellen.

In diesem Artikel soll allerdings um eine Theorie gehen, die schon seit dem Jahr 2013 besteht –  die Existenz sogenannter Zeitkristalle.  Sie stellen unser bisheriges Verständnis von Zeit vollständig in Frage.

 

Der Nachweis dieser neuen Materieform ist nun gelungen und wurde in der Fachzeitschrift Nature veröffentlicht. Es handelt sich bei dem Phänomen um sogenannte Schwingungs- oder Zeitkristalle, die eine atomare Struktur haben, welche sich nicht nur im Raum wiederholt sondern auch in der Zeit, was sie in einen Zustand unaufhörlicher Bewegung versetzt – ohne dabei Energie zu verbrauchen.

Der theoretische Physiker Wilczek hatte damals überlegt, was passiert, wenn der energetisch günstigste Zustand nicht ein Symmetriebruch mit periodischer Ordnung im Raum ist, sondern mit einem regelmäßigen Muster in der Zeit. Schließlich leben wir in der vierdimensionalen Raumzeit.

Es sind sozusagen Objekte, die sich wie ein Uhrzeiger in einem sich immer wiederholenden Muster bewegen.

Sie verbrauchen dabei allerdings keine Energie. Im Gegensatz zu Uhren beziehen Zeitkristalle ihre Bewegung nicht aus gespeicherter Energie, sondern durch einen Bruch in der Symmetrie der Zeit, was ihnen einen besondere Form der endlosen Bewegung ermöglicht, also wie ein Perpetuum mobile.

Abbildung 1: Chris Monroe, University of Maryland – Nach einem Entwurf des Physikers Norman Yao von der UC Berkeley machten Physiker der University of Maryland einen ersten Kristall mit einer eindimensionalen Kette von Ytterbium-Ionen. Jedes Ion verhält sich wie ein Elektronenspin und weist weitreichende Wechselwirkungen auf, die durch die Pfeile angezeigt werden.

In diesem Jahr gelang nun der wissenschaftliche Durchbruch – Forscher um den Physiker Norman Yao von der University of California Berkeley stellten im Detail an Hand einer Art Blaupause vor, wie man diese bizarren Zeitkristalle exakt herstellt und messen kann.

Mit Hilfe dieser Blaupause ist es inzwischen auch zwei weiteren Forschungsteams der Universitäten Maryland und Harvard ebenfalls gelungen diese Zeitkristalle im Labor zu generieren.

Den exakten Vorgaben des Physikers Yao folgend waren sie in der Lage diese völlig neue Art der Materie herzustellen und damit ihre Existenz und die Richtigkeit der Blaupause zu bestätigen.

Abbildung 2: (a) Phasendiagramm des diskreten Zeitkristalls als Funktion der Wechselwirkungsstärke Jz und der Impulsfehler ε. (b) Zeigt die Lage der subharmonischen Fourier-Spitze als Funktion von ε. Im nicht wechselwirkenden Fall (Jz = 0) sind die Spitzenspuren & epsi ;, während im interagierenden Fall (Jz = 0,15) die Spitze bei ω / 2 starr verriegelt bleibt. Der rosafarbene Bereich zeigt die FWHM der Basis des ω / 2-Peaks an. Daten werden bei L = 14 mit 102

 

„Dies ist eine neue Materieform, Punkt! Es ist besonders deshalb schon echt cool, weil es eines der ersten Beispiele für ungleichgewichtige Materie ist.“, sagte der leitende Wissenschaftler Norman Yao. „Das bemerkenswerte daran ist, dass wir uns seit einem halben Jahrhundert, mit gleichgewichtiger Materie, wie Metallen, und Isolatoren beschäftigt haben. Nun haben wir gerade damit begonnen eine völlig neue Welt zu betreten. Die Welt der ungleichgewichtigen Materie. Dies ist der Beginn eines neuen Zeitalters.“

Abbildung 3: Gefangenes Ion, diskretes Zeitkristall (DTC) – Varianz der ω / 2 Fourier-Maximal-Größe als Funktion von ε für Potenzgesetz Ising-Wechselwirkungen mit α = 1,5 und L = 10. Der obere rechte Einschub zeigt eine schematische Darstellung einer eindimensionalen Kette gefangener Ionen, die über weitreichende Potenzgesetzwechselwirkungen interagieren. Der obere linke Einschub zeigt das DTC-Phasendiagramm für α = 1,5.

Was Zeitkristalle sind, können wir uns am besten wie folgt vorstellen:

Stell Dir normale Kristalle vor. Sie haben eine atomare Struktur, welche sich im Raum wiederholt. Dies ist genau wie das Kohlenstoffgitter eines Diamanten. Allerdings sind sie bewegungslos, weil sie in ihrem Grundzustand im Gleichgewicht sind.

 

Normalerweise, wenn Materie im Grundzustand ist, auch Null-Punkt Energie eines Systems genannt, bedeutet es, dass einen innerliche Bewegung oder Schwingung seiner atomaren Struktur theoretisch unmöglich ist. Dies liegt daran, dass dafür Energie aufgewendet werden müsste, um diesen Zustand zu verlassen.

Auf die Zeitkristalle trifft dies nicht zu. Sie haben eine Struktur, welche sich in der Zeit wiederholt, nicht im Raum. Und ihr Grundzustand ist der einer Schwingung. Das ist völlig neu und bahnbrechend.

Es ist, als wäre ihre Materie und struktur in einer Zeitschlaufe eingebettet, die sich kontinuierlich selbst wiederholt. Es hat den Anschein, als würden sich die Zeitkristalle ohne Energie bewegen, während sie immer wieder neu entstehen.

Das ist schwierig zu verstehen, da man hier vierdimensional denken muss. Stell es Dir wie einen Wackelpudding vor, wenn man den antippt, bewegt er sich und fängt an zu schwingen. Das Gleiche passiert mit Zeitkristallen, der große Unterschied ist hier, dass die Bewegung ohne Energie erfolgt.

Abblildung 4: Grafische Illustration des an der UC-Berkely geplanten Experiments zu Erzeugung eines Zeitkristalls. | Copyright/Quelle: Hartmut Häffner / simonsfoundation.org

Ein Zeitkristall ist ein konstant schwingender Wackelpudding, dessen natürlicher Grundzustand die Schwingung ist. Dadurch macht es ihn zu einer komplett neuen Form der Materie. Die ungleichgewichtige Materie. Sie kann nicht stillsitzen, sie kann nicht unbewegt sein.

Yao und sein Team haben neben der detaillierten Blaupause, in dem sie genau beschreiben wie man einen Zeitkristall herstellt und wie man dessen Eigenschaften misst, auch einen Möglichkeit gefunden die verschiedenen Phasen eines Zeitkristalls vorher zusagen. Das bedeutet, sie haben die Äquivalente für den festen, flüssigen und gasförmigen Zustands der neuen Materie vorausgesagt.

Der Forscher Yao sagt, dass die Vorstellung sehr komisch ist, dass man eine Substanz, bzw. Materie hat, eben den Wackelpudding, der nach dem man ihn antippt erst zu irgendeinem anderen späteren Zeitpunkt mit einer Zustandsänderung darauf reagiert. Das Verhalten ist intuitiv nicht zu verstehen und ähnlich verblüffend wie das einer Wippe, deren eines Ende lediglich einmal hochsaust, obwohl man das andere viermal heruntergedrückt hat.

 

Liebe Freunde,

mit dem Nachweis von Zeitkristallen muss das bisherige Verständnis von Raum und Zeit grundsätzlich in Frage gestellt werden. Sie untermauern die Vermutung auch des Vorhandenseins von freier Energie.

Aus meiner Sicht ist es zu früh alle Implikationen dieser bahnbrechenden Forschungsergebnisse beurteilen zu können. Es zeichnen sich schon erste Anwendungsbereiche dieser neuartigen Materialklasse ab, lasermanipulierte Ionenfallen und Spins in Diamanten als Bauteile von Quantencomputer-Prototypen könnten als innerer Taktgeber genutzt werden, um die Quantensysteme gegenüber Störungen zu stabilisieren oder Präzisionsmessungen weiter zu verbessern.

Auch mir ist es noch nicht möglich eine vollständige Einordnung dieses Phänomens im gesamten Puzzlebild vorzunehmen.

Klar ist aber für mich dass einmal mehr der Beleg gefunden wurde, dass das gesamte Universum ein zusammenhängender lebendiger Organismus ist, dessen verschränkte Teile, in bestimmten Frequenzen schwingend, sich im ständigen Austausch und der Interaktion miteinander befinden.

Ich bin mir sicher, dass auch Ihr die Tragweite dieser Aussage einordnen könnt.

Me Agape

Euer Dieter Broers

 

 

Quellen:

  1. https://journals.aps.org/prl/abstract/10.1103/PhysRevLett.119.010602
  2. https://journals.aps.org/prb/abstract/10.1103/PhysRevB.96.094202
  3. https://www.eurekalert.org/pub_releases/2017-01/uoc–sun012617.php
  4. https://journals.aps.org/prl/abstract/10.1103/PhysRevLett.119.010602
  5. https://journals.aps.org/prl/abstract/10.1103/PhysRevLett.118.030401
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Liebe Freunde,

anlässlich der neusten Zulassung des Unkrautgift Glyphosat möchte ich euch ein Projekt vorstellen, welches uns in Aussicht stellt, unsere Lebensmittel selbst zu überprüfen. Dazu mehr am Ende dieses Artikels.

Zunächst möchte ich euch einen kurzen Überblick über dieses unerträgliche Thema anbieten. Die Österreichische Umweltschutzorganisation „GLOBAL 2000“1 fasste 2015 zusammen:

„Glyphosat ist das weltweit am häufigsten eingesetzte Pestizid. Rückstände finden sich in der Umwelt und in Lebensmitteln. Im März 2015 wurde Glyphosat von der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als wahrscheinlich beim Menschen krebserregend eingestuft. In Widerspruch dazu schlugen das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und die Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) vor, Glyphosat als nicht krebserregend zu klassifizieren. Damit ebneten sie den Weg für eine erneute Zulassung.“2

 

Am 27. 11. 2017 wurde nun das von der WHO als wahrscheinlich krebserregend eingestuftes Unkrautgift (Herbizid) Glyphosat um weitere 5 Jahre durch Bundesagrarminister Schmidt zugelassen. Damit stimmt er der Verunreinigung von Lebensmitteln, der anhaltenden Zerstörung des natürlichen Ökosystems und der wahrscheinlichen Gefahr von Krebserkrankungen zu. Selbstverständlich werden hier finanzielle „Notwendigkeiten“ der Massenproduktion von Lebensmitteln und den Herstellern des umsatzstärksten Produktes in der Landwirtschaft, welches ursprünglich von Monsanto, Bayer (unter dem Namen „Roundup“) und seit 2000, mit Ablauf des Patentes, von vielen anderen Herstellern angeboten wird, sozusagen fruchtbarer Boden bereitet.

„Glyphosat ist ein sogenanntes Total-Herbizid, es wirkt auf alle grünen Pflanzen. Der Wirkstoff blockiert ein Enzym, das Pflanzen zur Herstellung lebenswichtiger Aminosäuren brauchen, das aber auch in Pilzen und Mikroorganismen vorkommt.“

Glyphosat wird genutzt um ein Enzym (5-Enolpyruvylshikimat-3-phosphat-Synthase), welches Pflanzen zur Herstellung lebenswichtiger Aminosäuren brauchen zu blockieren und diese zu zerstören, auch wenn diese durch Pilze und Mikroorganismen gewonnen werden könnten (1).
Laut Monsanto hat der Wirkstoff nur eine Wirkung bei Pflanzen, jedoch nicht bei Tieren und Menschen (2). Mag man dem Hersteller trauen, kommt unweigerlich die Frage auf warum die WHO (World Health Organisation) Glyphosat als wahrscheinlich krebserregend eingestuft hat (3). Ein Bericht der umfangreich vom BfR (Bundesinstitut für Risikobewertung) geprüft wurde und zur Erkenntnis kam, dass bei richtiger Dosierung kein höheres Krebsrisiko zu erwarten sei. Doch wer prüft diese Dosierung? 5 – 6000 Tonnen werden in Deutschland jährlich gekauft und somit auch verbraucht. Laut Berichten des Marktforschungsinstitutes Kleffmann, wird Glyphosat jährlich auf weltweit ca. 400 Millionen Hektar überwiegend landwirtschaftlicher genutzter Flächen verbraucht, Zum Vergleich liegen deutsche Gesamtagrarflächen bei 16.7 Millionen Hektar. (4)

Grundsätzlich sollte man den Eingriff in unser Ökosystem bedenken, denn nicht nur Mensch und Tier wird gefährdet durch die übermäßige Nutzung dieser Herbizide, sondern unsere gesamte Natur leidet unter den Einflüssen dieser Chemikalie. Wenn man bedenkt, was für den Landwirt Unkraut ist, ist für manche Tiere lebensnotwendiges Futtermittel und teilweise sogar Heilpflanze. Dieser Eingriff in unsere Natur ist zu vergleichen mit einer Atombombe, welche in 180 Ländern dieser Welt den Boden verseucht und für naturgegebene Prozesse unnutzbar gemacht hat. Kritiker befürchten nicht nur ein erhöhtes Krebsrisiko sondern auch negative Einwirkungen auf unser Hormonsystem und mögliche Fehlbildungen (Mutationen).

Sicherlich ist es richtig, dass durch Unkraut die Ernte geringer ausfällt und dementsprechend die Preise steigen, doch sollte man es in Kauf nehmen wahrscheinlich an Krebs zu erkranken um Lebensmittel im Überfluss zur Verfügung zu haben?

Nebenbei bemerkt landen jedes Jahr weltweit 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel im Müll. Allein in Deutschland sind es 10,9 Millionen Tonnen pro Jahr und ganze zwei Drittel davon kommen aus den privaten Haushalten. Das bedeutet pro Kopf werden ca. 80kg genießbare Lebensmittel im Wert von ca. € 200,- bis € 260,- entsorgt (5)
Durchschnittlich liegen die Ernten ohne die Verwendung von Herbiziden um 40-50% niedriger. Wäre es dann nicht sinnvoll auf die Nutzung von Herbiziden zu verzichten und den Menschen den Wert von Nahrungsmitteln näher zu legen, um der Verschwendung Einhalt zu gebieten?

Man möchte meinen, dass solange Menschen das nötige Geld zur Verfügung haben ihre Lebensmittel weg zu werfen, werden auch weiterhin Pestizide, Fungizide und Herbizide eingesetzt. Dass davon jedoch auch die Lebensmittelindustrie sowohl als auch Krankheitsindustrie daran mitverdient, sollte ganz stark zum Nachdenken anregen. Wie die Industrien hier vorgehen mögen kann man sich in Bezug auf das Thema „Cholesterin“ in einer arte-Dokumentation veranschaulichen (6).

 

Nun wird eine Entscheidung darüber gefällt, ob Bundesagrarminister Christian Schmidt (CSU) entlassen wird, aufgrund seiner eigenmächtigen Entscheidung und offensichtlich, laut aktuellem Tagesschau-Bericht, intern schon monatelang geplant war (7). Wird diese Entscheidung revidiert oder wird am Ende die EU Kommission einer weiteren Zerstörung unserer Natur und der damit verbundenen Gefahr für 5 Jahren zustimmen?

Liebe Freunde,

all dies führt uns im Lösungsansatz zu den Möglichkeiten, die mein Freund und Kollege Prof. Dr. Fritz-Albert Popp bereits in den 70ern erforscht hatte. Dieser deutsche Biophysiker hat Licht in Lebewesen entdeckt. An der Existenz dieser Biophotonen gibt es keine Zweifel. Durch Messungen mit einem Photomultiplier können ultraschwache Zellstrahlung und chemische Prozesse visualisiert und erkannt werden. Tatsächlich sind Photomultiplier3 extrem empfindliche Detektoren für Licht im elektromagnetischen Spektrum. Diese Detektoren multiplizieren den Strom, der durch das einfallende Licht erzeugt wird, um das Vielfache von 100 Millionen (d. H. 160 dB).

Durch diese Messungen ist es möglich zu erkennen, welche Qualität Lebensmittel haben und können damit dem Endverbraucher ein Bewusstsein ermöglichen, welches die Kontrolle der Chemikalisierung durch industriellen Wohlstand ergibt (8). Diese Möglichkeit sollte jedem zur Verfügung stehen, um den Kreislauf der industriellen Steuerung zu unterbrechen, um frei entscheiden zu können und unabhängig von politisch finanziellen Interessen zu werden. Diesbezüglich tausche ich mich seit einigen Monaten mit Alexander Popp, dem Sohn von Prof. Fritz-Albert Popp aus, um mit den heute gegebenen technischen Möglichkeiten, ein nutzbares Gerät zu entwickeln, um eine Lebensmittelqualitätsanalyse für jeden messbar zu machen. Die bisherigen Möglichkeiten der Technik machten es nicht möglich für den Endverbraucher die Messungen anzubieten, es waren Großkunden wie Nestle und Rewe Österreich, die sich den Nutzen der Biophotonik zu eigen gemacht hatten. Wir erarbeiteten einen Plan der die Biophotonik jedem zugänglich macht.

Me Agape

Euer

Dieter Broers

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Liebe Freunde,

heute möchte ich Euch auf eine spektakuläre Entdeckung aus Kanada hinweisen.

Wissenschaftler der Universität von Calgary fanden heraus, dass Neuronen im Gehirn von Säugetieren in der Lage sind Photonen, das sind Lichtteilchen, oder „Biophotonen“ genannt zu erzeugen. Besonders bemerkenswert daran ist, dass die nachgewiesenen Photonen innerhalb des sichtbaren Spektrums der Bandbreite elektromagnetischer Wellen auftraten. Es wurden Photonen in einem Wellenlängenbereich von Ultraviolett bis hin zu Infrarot, mit Wellenlängen von ca. 0,2 bis 1,3 Mikrometer (μm) gefunden.

Fig. 1 – Frequenzbereich vom sichtbaren Licht

 

Die Wissenschaftler um den Teamleiter Christoph Simon sind fasziniert und glauben, dass die Neuronen unseres Gehirns in der Lage sein könnten, durch Licht zu kommunizieren. Sie vermuten, dass unser Gehirn optische Kommunikationskanäle haben könnte. Allerdings  haben Sie noch keine Vorstellung davon, welche Art von Informationen kommuniziert werden könnten.

 

Fig. 2 – Messungen der Lichttransmissionen am Neuron

 

Aber es wird noch spannender, das Forschungsteam hat den Verdacht, dass im Falle einer optische Kommunikation mittels hirneigener Biophotonen, diese auch Quanteninformationen übermitteln könnten. Dadurch wäre es auch denkbar, dass unser Gehirn mittels Quantenverschränkung beeinflusst werden könnte. Im Klartext heißt das, dass es eine starke Verbindung zwischen den Biophotonen unseres Gehirns, unserem Bewusstsein und dem geben könnte was vielen Kulturen und Religionen als Geist bezeichnen. Biophotonen sind Lichtteilchen, die von Lebewesen erzeugt werden. Sie wurden erstmals von meinem Freund und Forschungskollegen Fritz-Albert Popp beschrieben. Popp ist Mitglied in der ICRL-Gruppe, einer privaten Nachfolgeorganisation des Princeton Engineering Anomalies Research Labors der Princeton-Universität, das sich mit der Erforschung paranormaler Effekte beschäftigte.

Er ist Mitglied in der New York Academy of Sciences. Er gründete den Verein International Institute of Biophysics e.V., der nun auf der „Museumsinsel“ der Stiftung Insel Hombroich ein Institut betreibt.  In einer Reihe von Experimenten konnte gezeigt werden, dass in Rattengehirnen pro Neuron nur eine Biophoton pro Minute passieren kann, während hingegen menschliche Gehirne mehr als eine Milliarde Biophotonen pro Sekunde übertragen können. Was die Frage aufwirft, ob es möglich sein könnte, dass je mehr Licht ein Lebewesen produzieren kann und je stärker der  kommunikative Austausch zwischen seinen Neuronen ist, desto bewusster das Lebewesen ist?

Wenn es tatsächlich einen Zusammenhang zwischen Biophotonen, Licht und Bewusstsein gibt, könnte dies weitreichende Implikationen haben, und es würde bedeuten dass Licht sehr viel bedeutender ist, als wir uns aktuell bewusst machen.  Bitte denkt mal einen Moment nach. Viele Texte und Religionen, die bis zum Ursprung der menschlichen Zivilisation zurückreichen, haben von Heiligen, von in den Himmel aufgestiegenen Menschen und von erleuchteten Personen berichtet, die alle mit Lichtkreisen um ihre Köpfe herum dargestellt wurden. Vom antiken Griechenland und dem antiken Rom über die Lehren des Hinduismus, des Buddhismus, des Islam und des Christentums bis hin zu vielen anderen Religionen der Welt wurden heilige Personen mit einem leuchtenden Kreis, einem kreisförmigen Schein um ihre Köpfe herum dargestellt.

 

 

Religion. Mosaic of Saints. Orthodox church in Kirowograd Ukraine

 

Wenn sie in einer Weise erleuchtet waren, wie in der Literatur beschrieben, dann war dieser leuchtende Kreis vielleicht nur der Ausdruck des höheren Bewusstseins, mit dem sie operierten, also eine höhere Frequenz und eine verstärkte Produktion und Abgabe von Biophotonen. Vielleicht haben diese Menschen aufgrund ihres erleuchteten Zustandes einfach mehr Biophotonen mit einer erhöhten Intensität produziert. Dies ist denkbar, wenn es den hier gezeigten Zusammenhang zwischen Biophotonen und Bewusstsein tatsächliche gibt, was ich für sehr wahrscheinlich halte. Sogar das Wort Erleuchtung legt nahe, dass dieses höhere Bewusstsein etwas mit Licht zu tun hat.

Aber ich denke eine der spannendsten und weitreichendsten Implikationen dieser Entdeckung, dass unser Gehirn Licht produzieren kann, ist die, dass sich sowohl unser Bewusstsein als auch unser Geist außerhalb unseres Körpers befindet. Dieser Schluss wird von den hier zitierten Wissenschaftlern völlig außer Acht gelassen. Die Quantenverschränkung besagt, dass zwei verschränkte Photonen ohne Verzögerung reagieren, wenn eines der Photonen beeinflusst wird, egal wo sich das andere Photon im Universum befindet. Möglicherweise existiert eine separates Lichtuniversum und egal wo wir uns gerade aufhalten, könnten die Photonen aus diesem Universum als Portale dienen, die die Kommunikation zwischen uns und der anderen Welt möglich macht. Vielleicht kommunizieren unser Geist und unser Bewusstsein durch diese Biophotonen mit unseren Körpern. Und je mehr Licht wir produzieren, desto mehr sind wir erwacht und bewusst und umso stärker verkörpern wir die Ganzheitlichkeit unseres Bewusstseins.

Das würde dann auch das Phänomen erklären, warum der Zustand eines Photons einfach dadurch beeinflusst wird, indem es bewusst beobachtet wird. Eine Tatsache, die in vielen Quantenexperimenten nachgewiesen wurde. Es ist denkbar, dass wir im Zustand des Beobachtens mittels unserer Biophotonen mit dem gerade von uns beobachteten Photon kommunizieren. Im Ergebnis würde dann, ähnlich wie bei einer Quantenverschränkung, eine Beeinflussung des jeweils anderen Teilchens erfolgen. In dem hier skizzierten Modell könnte das Licht eine einheitliche „Substanz“ sein, die über unser gesamtes Universum verteilt ist und die durch jedes „Lichtteilchen“ aus dem es aufgebaut ist, beeinflusst wird.

Quelle: https://www.nasa.gov/feature/jpl/particles-in-love-quantum-mechanics-explored-in-new-study

 

Liebe Freunde,

diese Fragen zu stellen und solche metaphysischen Hypothesen aufzustellen, könnte uns näher an die Wahrheit und das Verständnis bringen, was Bewusstsein wirklich ist, woher es kommt. Wie schön öfter von mir ausgeführt hat uns die Wissenschaft bereits viel ziemlich phänomenale Fakten über unser Universum geliefert. Von entscheidender Bedeutung ist, aber dass wir die Souveränität besitzen die einzelnen Punkte miteinander so zu verbinden, dass sich das Puzzle richtig und endlich auch unverfälscht zusammensetzt.

Me Agape

Euer Dieter Broers

 

Quellennachweise:

  1. https://arxiv.org/abs/1708.08887;
  2. https://www.livescience.com/28550-how-quantum-entanglement-works-infographic.html;
  3. J Chang, J Fisch and FA Popp: Biophotons. Springer Science & Business Media, (1998) 

  4. D Fels: Cellular Communication through Light. PLoS One 4, 4 (2009). 

  5. MRahnama,JATuszynski,IBokkon,MCifra,PSardarandVSalari:Emissionofmitochondrialbiophotonsandtheireffect on electrical activity of membrane via microtubules. J. Integr. Neurosci. 10(01), 65-88 (2011)
  6. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4267444/;
  7. Y Sun, C Wang and J Dai: Biophotons as neural communication signals demonstrated by in situ biophoton autography. Photochem Photobiol Sci 9(3), 315-322 (2010) 

  8. E Romero, R Augulis, VI Novoderezhkin, M Ferretti, J Thieme, D Zigmantas and RV Grondelle: Quantum coherence in photosynthesis for efficient solar-energy conversion. Nat Phys 10(9), 676-682 (2014)
  9. https://www.sciencealert.com/scientists-have-set-a-limit-for-quantum-entanglement-and-it-s-really-freaking-powerful
  10. C Koch, M Massimini, M Boly, and G Tononi: Neural correlates of consciousness: progress and problems. Nat Rev Neurosci 17, 307321 (2016) 


http://bigthink.com/robby-berman/there-are-biophotons-in-the-brain-is-something-light-based-going-on;

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Liebe Freunde,

obwohl ich schon seit vielen Monaten an meinem neuen Buch arbeite, ist es immer noch nicht fertig. Aber ich möchte euch bereits jetzt einen kleinen Auszug aus einem Kapitel vorstellen.

Wie es die Überschrift dieses Artikels bereits andeutet, geht es um die Macht unserer Gefühle und Emotionen und ihre Funktion. Der allgemeinen Definition nach wird Fühlen als eine geistige Grundfunktion bewertet.  

Emotion[1] hingegen wird als eine Gemütsbewegung betrachtet, wobei  das Gemüt dabei als Gegenpol zur Intelligenz und dem Verstand gesehen wird. Der kühle Verstand galt lange als das Kronjuwel der Schöpfung. Die moderne Neurowissenschaft aber hat herausgefunden, dass unser gesamtes Denken und Handeln von Emotionen geleitet wird; ohne sie sind wir nichts.

Was für den Körper das Immunsystem ist, das sind für unser geistiges Leben die Emotionen. Auch sie sollen abwehren, was uns bedroht, und zulassen, was uns gut tut. Ohne Gefühle, so die Schlussfolgerung, würden wir uns wohl kaum von noch so intelligenten Computern, bzw. Robotern unterscheiden.

 

Gefühle und Emotionen steuern unser Leben. Schmerzen und Lust, Vertrauen und Enttäuschung, Langeweile und Neugier, Wut und Zärtlichkeit, Freude und Trauer, Liebe, Hass und Eifersucht – die schier endlose Palette von Stimmungen und Emotionen und all ihren möglichen Mischungen und Schattierungen gibt unserem Leben erst Farbe und Gestalt. Der Neurologe Prof. Antonio Damasio[2] rät uns, eine grundsätzliche sprachliche Trennung vorzunehmen: „Emotionen“ sind danach die oft nur schwer zu fassenden, unbewussten Seelenregungen, der weit überwiegende Teil dessen, was uns im Innersten rührt und bewegt.

„Gefühl“ ist das, was uns bewusst und auch zum Gedanken wird, was wir aussprechen und mitteilen können: Ich bin glücklich. Ich liebe dich. Ich habe Angst. Ich gehe fest davon aus, dass Computer keine Gefühle haben und auch niemals welche haben werden, auch wenn allem Anschein nach intensiv daran gearbeitet wird, dass Computer auf dem Wege sind, Gefühle zu haben.

Bisher jedoch ist die Annahme, dass Computer Gefühle entwickeln können, nur dem Umstand zuzuschreiben, dass man Computer dazu gebracht hat, Gefühle zu simulieren. Hier werden offenbar Simulationen von Gefühlen mit echten Gefühlen verwechselt.

Tatsächlich ist das Trägermedium für natürliche Gefühle und Emotionen sogenannte (Neuro-)Peptide[3]. Ohne diese Substanzen wären wir zu keinen Gefühlen fähig. Dabei fungieren sie als eine Art Körper-Geist-Verbindungen. So sind Gefühle buchstäblich an der Verwandlung von Geist in Materie beteiligt.

 

Dr. Candace Pert[4] ist die Entdeckerin der Gefühlsmoleküle. Die „Mutter der Psychoneuroimmunologie„, wie sie von Insidern genannt wurde, forschte seit Beginn der 70ger Jahre im Fachbereich der Neurologie und war die Begründerin der „Mind-Body Medicine“.  Dr. Candace Pert entdeckte Anfang der 70ger Jahre den Opiatrezeptor und war damit maßgeblich an der Entdeckung des ersten Gefühlsmoleküls beteiligt[5].

Grundsätzlich sind Rezeptoren Moleküle aus Proteinen, winzigen Aminosäuren, die zu faltigen Ketten verflochten sind. Gemeinsam mit ihrem Kollegen, dem Physiologen Professor Miles Herkenham[6], revolutionierten sie die Gehirnforschung durch ihren Nachweis eines neuen Kommunikationssystems. Miles Herkenham hatte bereits 1984 beobachtet, dass der größte Teil der Informationen, die im Gehirn ablaufen, nicht von den synaptischen Verbindungen der Gehirnzellen, sondern von der Spezifität der Rezeptoren organisiert wird! Der Miles Herkenham[7] ging bereits damals davon aus, dass sich weniger als 2% der neuronalen Kommunikation über die Synapsen vollzieht.

Wir dürfen nicht länger so tun, als ob Gefühle eine geringere Bedeutung hätten als materielle Substanzen.“  sagte Candace Pert, Vielmehr müssen wir sie als Zellsignale begreifen, die an der Übersetzung von Informationen in physische Realität beteiligt sind – buchstäblich an der Verwandlung von Geist in Materie. Gefühle sind das Bindeglied zwischen Materie und Geist. Gefühle wechseln zwischen Materie und Geist hin und her und beeinflussen beide.

Von allen göttlichen Anlagen, die wir als Menschen haben, zählt das Potenzial, durch unsere geistigen Kräfte Realitäten zu erschaffen, zu den wertvollsten. Bei diesem Schöpfungsprozess wird nicht unterschieden, aus welchen Motiven wir unsere Wünsche kreieren. Ungeachtet unserer Beweggründe gilt, dass Gedanken, Bilder, Visionen in Verbindung mit unseren Gefühlen (!) die entsprechenden Realitäten erschaffen. Gefühle sind faktisch an der Verwandlung von Geist in Materie beteiligt (!).  Ohne  sie sind keine Manifestationen möglich.

 

Liebe Freunde,

die ganze Welt befindet sich in einem Wandlungsprozess, der umwälzender nicht sein könnte. Manchmal macht es sogar den Anschein, als würde uns alles sprichwörtlich um die Ohren fliegen. Emotional stabil zu bleiben ist angesichts der großen Herausforderungen an unsere seelische und geistige Anpassungsfähigkeit keine leichte Sache. Deshalb müssen wir uns mit unserer Vision für die neue Zeit einen Anker in die Zukunft werfen und sie so konkret wie möglich formulieren und mit dem größten Maß an Freude „aufladen“.

Oft möchte man seine Gefühle und Emotionen lieber unterdrücken und sie nicht allzu intensiv erleben, weil wir befürchten, von ihnen aus der Bahn geworfen zu werden.

Gerade deshalb ist es so wichtig, dass wir unsere Gefühle schätzen und ihren Wert erkennen. Die Fähigkeit, Gefühle intensiv zu empfinden, kann uns bei starken negativen Gefühlen an unsere Grenzen bringen, aber der gleichen Intensität verdanken wir im positiven Bereich ungeahnte Glücksgefühle. Sie werden uns in die Zukunft tragen und mit ihrer Hilfe werden wir neue Wirklichkeiten manifestieren.

Me Agape,

Euer

Dieter Broers

P.S.: Meine Webseite hat jetzt auch ein Gästebuch und ich freue mich sehr, wenn Ihr mir einen Eintrag hinterlasst.

 

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Emotion
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/António_Damásio
[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Peptid
[4] https://en.wikipedia.org/wiki/Candace_Pert
[5] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3828549/
[6] https://irp.nih.gov/pi/miles-herkenham
[7] https://de.wikipedia.org/wiki/Francis_Otto_Schmitt

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