Dieter Broers

Aufbruch in ein neues Zeitalter

Es soll an die Wurzel gehen, dahin wo es weh tut. Deshalb zu Beginn eine provokante Frage: Ist Vergebung im absoluten, erwachten Sinne überhaupt möglich, wenn die alten Weisheitstraditionen uns lehren, dass es weder Schuld noch Unschuld gibt?

Alles geschieht, weil es geschieht. Bedingungslose Liebe bedeutet, dass die Unterscheidung von Gut und Böse lediglich ein menschliches Konzept ist. Geboren aus unserem Ego, welches den Drang – aber auch die Aufgabe hat, alles in Richtig und Falsch einzuteilen. Das Ziel einer wirklich erwachten und erlösten Menschheit ist bedingungslose Liebe. Alle Religionen und spirituellen Wege sprechen davon. Einssein mit allem. Und das schließt wirklich alles und alle mit ein, auch den Mörder. Bedingungslos heißt tatsächlich bedingungslos. Ebenso wie eine Mutter ihr Kind im besten Falle ohne Einschränkung bis an das Lebensende liebt, ganz egal was es tut.

Es ist zunächst hilfreich zu erkennen, dass niemand auf der absoluten Ebene etwas dafür kann, dass er sich verhält, wie er sich verhält. Wir sind das Produkt der Evolution, unserer Gene, und eben auch der Konditionierungen und Traumatisierungen, welche wir im Leben, meist besonders stark in unserer Kindheit, erfahren haben. Mein geschätzter Kollege Rupert Sheldrake geht davon aus, dass diese Erfahrungen in einem kollektiven Raum gespeichert werden: dem sogenannten morphogenetischen Feld, auf das alle Menschen mehr oder minder bewusst zugreifen.

Reflektierendes Bewusstsein ist am Ende absolute Gnade

Ob jemand in der Lage ist, sein eigenes Verhalten weitsichtig zu reflektieren, das kann er kaum selbst beeinflussen. Manch einer kann es sein ganzes Leben nicht. Wir alle kennen solche Menschen. Vielleicht sind wir selbst ein solcher Mensch? Wie sollte man sich da ganz sicher sein?
Eins steht fest. Der Grad der eigenen Reflektionsfähigkeit schwankt stark, und ist oftmals nicht nur abhängig von der Tagesform, sondern auch davon, wie stark uns das hinter einem Konflikt liegende Thema emotional bewegt. Hinzu kommt, dass der menschliche Verstand im Laufe der Evolution eine Vielzahl von Wahrnehmungsverzerrungen hervorgebracht hat, denen wir täglich ausgesetzt sind. Etwa 120 dieser sogenannten kognitiven Verzerrungen (cognitive bias oder cognitive illusions) sind nachgewiesen und erforscht. Wahrscheinlich gibt es noch viel mehr davon. Wer oder was gibt uns somit das Recht, irgendjemanden für seine Unbewusstheit und das daraus resultierende Verhalten zu verurteilen, geschweige denn im Anschluss Vergebung zu gewähren?

Die Grundstruktur des Egos durchschauen

In der spirituellen Welt gilt das Bewerten als egogetrieben. Das ist es auch, denn genau dafür ist unser Ego da. Es soll und muss uns im Alltag darin unterstützen, unser Überleben sicherzustellen, und dafür muss es Bewertungen vornehmen. Anders ist menschliches Leben nicht möglich. Um zu entscheiden, ob ich mich von biologischen Lebensmitteln aus der Region oder von Fastfood ernähre, muss ich eine wertende Entscheidung fällen. Ich ordne das Eine als gesund, und das Andere als schädlich ein. Diese Form der Bewertung ist notwendig, um das Leben zu organisieren und den Alltag bewältigen zu können. Bewerten ist erst einmal nur eine Methode. Sie ist ein Werkzeug. Werkzeuge kann man hilfreich oder weniger hilfreich einsetzen. Man kann Werkzeuge auch missbräuchlich einsetzen.
Das Werkzeug an sich ist im Grunde jedoch neutral. Es soll eine Funktion erfüllen, mehr nicht.
Wir Menschen vereinbaren durch unsere Normen und Werte bestimmte Verhaltensweisen als gut und andere als schlecht. Diese Vereinbarungen sind nichts anderes als Hilfskonzepte. Doch sie sind nützlich und notwendig. Anders würde menschliches Leben in Gesellschaften nicht funktionieren. So hat auch die Bewertung von Schuld und Unschuld im Alltag durchaus einen funktionellen Sinn. Allerdings liegt auch hier das Problem. Im Konfliktfalle kommen Emotionen wie Enttäuschung, Empörung, Wut, Verzweiflung, und so weiter hinzu. Diese wirken wir ein Brandbeschleuniger auf unser Ego und bringen es dazu, die eigene Bewertung quasi fest zu zementieren.

Ein ruhiger Geist ist die Basis allen Handelns

Es liegt auf der Hand, dass es in der „heißen Phase“ eines Konfliktes wenig Sinn macht, über Vergebung nachzudenken. Alle Kraft sollte zunächst dafür aufgebracht werden, die Situation mit Abstand betrachten zu können. Es muss ein gewisses Maß an Achtsamkeit und Objektivität hergestellt werden. Im Buddhismus wird dies samma ditthi genannt, was übersetzt so viel bedeutet wie „rechte Einsicht“. Diese ist Teil des Achtfachen Pfades und ein zentrales Element der buddhistischen Lehre. Alles Handeln soll auf einer „rechten Einsicht“ beruhen, die nur aus einem ruhigen und objektiven Geist entstehen kann. Ideal wäre, wenn man es zusätzlich schafft, die Position des Gegenübers einzunehmen, ohne ihm schlechtere Motive zu unterstellen, als man selbst sie hat. Gerade der Buddhismus empfiehlt, dass man die Dinge von allen Seiten betrachtet. Ja, selbst wenn das gegenüber ein Mörder wäre. Klingt schwer, ist es auch. Das war allerdings noch nicht einmal der härteste Teil daran.

Wie kann ich Verletzungen überwinden und meinem Gegenüber verzeihen?

Der heilsamste Weg hierzu ist die sogenannte radikale Akzeptanz. Ein Weg, der seit Jahrtausenden in den spirituellen Traditionen beschrieben wird, den auch die moderne Psychologie und die Neurowissenschaften anerkannt haben. Es gibt sehr erfolgreiche Therapien, die auf dem Konzept der radikalen Akzeptanz beruhen. Die amerikanische Psychologieprofessorin Marsha Linehan ist eine der führenden und weltweit anerkannten Kapazitäten auf diesem Gebiet. Daneben ist sie auch Zen-Meisterin. Mit der von ihr, auf Grundlage dieser spirituellen Übung entwickelten DBT-Therapie, gelang es ihr nicht nur die Selbstmord-rate von Borderline-Patienten radikal zu senken, sondern überhaupt eine der wenigen Therapien auf diesem Gebieten zu etablieren, und dabei auch noch eine Heilungsquote von 60 bis 70 Prozent zu erreichen.
Sie selbst sagt dazu:

„Radikale Akzeptanz ist der einzige Weg, der aus der Hölle führt – sie bedeutet, den Kampf gegen die Realität sein zu lassen. Akzeptanz ist der Weg, der unerträgliches Leiden in einen erträglichen Schmerz verwandelt.“

Wer radikale Akzeptanz über das, was ist, ausübt – und das ist nichts anderes als bedingungslose Liebe – der braucht nichts mehr zu vergeben. Er hat das Konzept von Schuld und Unschuld nicht durchbrochen, indem er es ablehnt. Er hat es auf liebevolle Weise integriert. Damit lebt er aktive Vergebung – und das, ohne sein Gegenüber zum Sünder zu machen. Das bedeutet nicht, dass man alles tatenlos über sich ergehen lassen sollte. Ganz im Gegenteil. Radikale Akzeptanz bedeutet nicht Passivität. Ja, das ist in gewisser Hinsicht ein Paradoxon. Es gibt viele Bücher und andere Artikel dazu. Es lohnt sich, zu diesem Thema zu recherchieren.

Wie gesagt, es ist paradox und im Grunde auf rationaler Ebene kaum zu begreifen. Für eine tiefe Erfahrung dieses Weges bedarf es der Herz-ebene, und hier zeigt sich der wahre Sinn unserer Gefühle und Emotionen: Dinge wahrzunehmen, die unsere Ratio alleine nicht erfassen kann.

Radikale Akzeptanz ist der Schlüssel, auf dessen Basis man handeln und aktiv werden kann. Es gibt viele Formen, mit einer akzeptierenden Haltung einem sogenannten Unrecht zu begegnen. Gandhi hat auf diese Weise Indien befreit. Es gäbe viele weitere Beispiele. Man darf freundlich mit sich sein, wenn es schwer fällt, die Dinge anzunehmen, wie sie gerade sind. Erst recht dann, wenn man das Gefühl hat, dass einem übel mitgespielt wurde. Das Wunderbare aber ist: Wenn man es wirklich schafft, in diese akzeptierende Haltung zu kommen, ohne den anderen oder die Situation verändern zu wollen, dann kann sich auch beim Gegenüber etwas lösen und zum Guten wenden.

Auch wenn dies seine Zeit brauchen mag. Versuchen wir, den Weg der radikalen Akzeptanz als einen Prozess, einen Weg zu begreifen, der ein ganzes Leben lang anhält. Wenn man es schafft, sich immer wieder daran zu erinnern, dass es genau darum geht, auch das vermeintlich Schlechte, oder sogar das Böse, das einem geschieht, anzunehmen, dann ist alles gut. Und wenn nicht, dann auch. Wie heißt es so schön: „Buddha saß auch bis zum Schluss.“

Dieser Artikel ist zugleich in der Monatsausgabe Februar 2018 des Körper, Geist und Seele Magazins erscheinen. http://www.kgsberlin.de

Meditation verjüngt unsere Zellen und verlängert das Leben. Das ist keine esoterische Weisheit, sondern das eindeutige Ergebnis von Langzeitstudien des renommierten Massachusetts Institute of Technology. 

Liebe Freunde,

dass Yoga und Meditation für unseren Körper und Geist eine wertvolle Lebenshilfe ist, dürfte niemanden von uns überraschen. Heute möchte ich euch darüber berichten, dass Yoga und Meditation unser Leben sogar nachweislich verlängern können. Diese Lebensverlängerung ist offenbar nicht nur von quantitativem Wert, auch eine erhöhte Lebensqualität soll durch sie erreicht werden können. Tatsächlich lässt sich diese Wirkung sogar klinisch nachweisen.

Das Zauberwort heißt Telomerase. Grundsätzlich sind Telomere Endstücke an den Chromosomen, welche die DNS vor Schäden schützen. Sie werden durch jede Zellteilung verkürzt und diese Verkürzung wird durch oxidativen Stress verstärkt. Aus diesem Grund verkürzt sich mit zunehmendem Alter auch unsere Telomere.

Amerikanische Professorin deckte das Phänomen auf

Wie uns Langzeitstudien des Massachusetts Institute of Technology (MIT) zeigen, sind lange Telomere, langes Leben und offenbar sogar eine Verjüngung durch Meditation möglich. Professorin Tonya Jacobs und ihre Kollegen[1] ließen ihre Probanden für drei Monate ein Retreat machen. Sie haben während dieser Zeit täglich sechs Stunden meditiert oder meditationsähnliche Praktiken ausgeführt. Die Forscher bewerteten dabei die Telomeraseaktivität, der Probanden und verglichen die Gruppen.

Die Probanden, welche die drei Monate auf dem Retreat waren, hatten eine deutlich erhöhte Telomeraseaktivität. Darüberhinaus  waren alle gemessenen Faktoren des psychischen Wohlbefindens verbessert. Gestiegen sind Achtsamkeit und das Gefühl, ein sinnvolles Leben zu führen. Die Probanden gaben an, eine verbesserte Kontrolle über das eigene Leben zu haben. Gesunken ist die sogenannte Neurotizität[2], ein Maß für emotionale Labilität. In einem Artikel „Lange Telomere, langes Leben — Zelloptimierung durch Meditation“ berichtet Sascha Fast[3] etwas eingehender über die außerordentlich bedeutsame Studie von Professorin Tonya Jacobs.

Ähnliche Ergebnisse gibt es schon länger

Zum Thema Lebensverlängerung mit einer hohen Lebensqualität liegen uns natürlich auch Forschungsergebnisse vor, die im Zusammenhang zwischen Meditation und der Steigerung von körpereigenen Antioxidanten stehen. In mehreren Studien konnte nachgewiesen werden, dass die Meditation die Wirkung von Glutathion (GSH), der  „Mutter aller Antioxidantien“ verstärkt. Gustavo Bounous MD, ehemaliger Professor der McGill Universität ist der Ansicht: „Es ist das wichtigste Antioxidans des Körpers, weil es sich in der Zelle befindet, die die Hauptposition für die Neutralisierung freier Radikale hat“.

 Während wir Antioxidantien aus vielen Quellen, einschließlich Nahrung erhalten können, ist es vielleicht die größte radikale Neutralisierungswaffe in unserem persönlichen Angebot, die Wirkungen von Stress von uns abperlen zu lassen. Den Studien zufolge stärkt Meditation die körpereigene Produktion von Glutathion, was die Schädigung durch freie Radikale, oxidativen Stress, etc. rückgängig macht.

Eine oft zitierte Studie, die im Journal of Alternative and Complementary Medicine (Sinha et al, 2007)[4] veröffentlicht wurde, zeigt uns eindeutig, dass durch Yoga und Meditation das Glutathion um 41% gesteigert wird (Improvement of glutathione and total antioxidant status with yoga.[5]).

Liebe Freunde,

einmal mehr zeigt sich an diesen Untersuchungdn, was unser Geist bewirken kann und dass letztendlich „Mind over Matter“ das Grundgesetzt von Allem ist. Natürlich hängt das damit zusammen, dass es „Matter“ an sich gar nicht gibt, denn alles, was uns als Materie erscheint, IST letztlich ein mehr oder weniger verdichtetes Konglomerat an Schwingungen, die in dem Moment, in dem wir ihnen unsere Aufmerksamkeit schenken, für diesen Moment mal so tun, als würden sie kurz anhalten und sich so verhalten, als wären sie Teilchen, damit unser Verstand sie erfassen kann.

In meinem neuen Buch werde ich auf dieses Phänomen noch einmal vertiefend eingehen. Es ist für den normalen Menschenverstand schwer fassbar, dass die materielle Welt um uns herum in Wirklichkeit etwas ganz Anderes ist, als unsere Vorstellung von ihr. Aber die Studie der Wissenschaftler vom MIT hat einmal mehr gezeigt, dass unser Geist die Kraft ist, die alles steuert und dass wir ihn sogar nutzen können, um unser Leben zu verlängern, wenn wir ihn richtig nutzen.

Me Agape

Euer Dieter Broers

  • Was sind Antioxidantien?

    Antioxidantien sind unsere wichtigsten Verbündeten im Kampf gegen hochreaktive Sauerstoffverbindungen, sogenannte freie Radikale, die durch Einflüsse wie UV-Strahlung, Abgase, Medikamente und Umweltgifte im Körper entstehen. Was daraus folgt, nennt man oxidativen Stress. Zu viel davon kann Zellschäden verursachen, beschleunigt unseren Alterungsprozess und wird außerdem für eine ganze Reihe von Krankheiten verantwortlich gemacht. Antioxidantien sind natürliche Inhaltsstoffe, die unsere Körperzellen vor diesen schädlichen Einflüssen schützen können. Zu den Antioxidantien zählen Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe wie zum Beispiel das bekannte Carotin. Wer sich ausgewogen und abwechslungsreich ernährt, sichert sich die Versorgung mit diesen wichtigen Inhaltsstoffen.

P.S.: In einer vorherigen Version dieses Artikels ist es zu einem Fehler in der Überschrift gekommen. Richtig muss es natürlich heißen „Telomerase-Studie: Meditation kann den biologischen Alterungsprozess erheblich verlangsamen“.

[1] Tonya L Jacobs, Elissa S Epel, Jue Lin, Elizabeth H Blackburn, Owen M Wolkowitz, David A Bridwell, Anthony P Zanesco, Stephen R Aichele, Baljinder K Sahdra, Katherine A MacLean, Brandon G King, Phillip R Shaver, Erika L Rosenberg, Emilio Ferrer, B Alan Wallace, and Clifford D Saron (2011): Intensive meditation training, immune cell telomerase activity, and psychological mediators, Psychoneuroendocrinology 5, 2011, Vol. 36, S. 664-81. Abstract

[2] Neurotizismus (abgeleitet von Neurose) ist eine der Hauptdimensionen der Persönlichkeit und wird in der Persönlichkeits- und Differenziellen Psychologie untersucht. Sie zählt zu den Big Five und bezeichnet die emotionale Labilität eines Menschen.

[3] http://me-improved.de/lange-telomere-langes-leben-zelloptimierung-durch-meditation/

[4]+5 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18166119

Das Erwachen fällt schwer in diesen Zeiten. Innere Unruhe, Schlaflosigkeit und ein insgesamt niedriges Energielevel sind ebenfalls typisch für die dunkle Jahreszeit. Der wissenschaftlich einwandfrei belegbare Einfluss der Zirbeldrüse, wird dabei nach wie vor stark unterschätzt.

Liebe Freunde,

die geistigen und körperlichen Kraftreserven vieler Menschen sind derzeit stark angegriffen, denn der Winter hat seinen Höhepunkt erreicht. In diesem Artikel soll es vorwiegend um die Schwierigkeiten der kalten Jahreszeit für die Bewusstseinsarbeit gehen. Es ist der Zeitpunkt des Jahres, indem unsere Zirbeldrüse (Epiphyse) besonderen Anforderungen ausgesetzt ist. Vielen Menschen ist das gar nicht bewusst. Sie spüren allerdings sehr deutlich, dass nicht nur ihre allgemeine Vitalität und Lebenskraft geschwächt ist, sondern dass es auch viel schwieriger wird in die innere Ruhe und in transzendentale Zustände zukommen.

Zwar regt geringeres Tageslicht die Aktivität der Zirbeldrüse grundsätzlich an, die Veränderung des Hirnstoffwechsels im Winter, insbesondere von Melantonin und Serotonin bringt das seelische Gleichgewicht allerdings stark durcheinander. Emotionen können nicht mehr angemessen verarbeitet werden. Ein- und Durchlafstörungen, innere Unruhe, allgemeine Gefühlsarmut, bis hin zu depressiven Episoden (die berühmte Winterdepression) sind die Folge. Keine leichte Zeit für jede Form von spiritueller Ausrichtung und Übung. Ohne ausgeglichene Zirbeldrüsenfunktion ist ein Erwachen – besonders für Ungeübte – nur schwer möglich.

Die Zirbeldrüse hat vielfältige Aufgaben

In der spirituellen Szene gibt es eine Tendenz die Zirbeldrüse auf ihre rein bewusstseinserweiternde Funktion zu reduzieren, doch ihre Aufgaben sind weitaus vielfältiger. Nicht nur das tägliche Denken und Fühlen ist von diesem kleinen Organ abhängig. Die Zirbeldrüse ist entscheidend an der Regelung unseres gesamten Tag- und Wachrhythmus beteiligt, unserer inneren Uhr. Dies gehört zu ihren Grundfunktionen. Sie regelt aktiv einen Teil unseres Hormonspiegels und bestimmt nicht allein dadurch maßgeblich über unsere emotionale und körperliche Verfassung mit.

Im Wesentlichen spielen dies Hormone Melantonin und Serotonin hierbei eine Rolle. Melatonin wird von den Pinealozyten in der Zirbeldrüse aus Serotonin produziert wird, dafür braucht es Tageslicht. Durch das schwindende Licht im Winter wird die Zirbeldrüse zur Produktion des müde machenden Hormons Melatonin angeregt. Manche Menschen vertragen das besser, oder können auch mit sehr wenig Tageslicht einen ausgeglichen Melantoninhaushalt vorweisen. Anderen geht es zunehmend schlechter.

Folgende Symptome können ein Hinweis dafür sein, dass die Zirbeldrüse zu viel Melantonin produziert:

• innere Unruhe
• Tagesmüdigkeit
• Einschlafschwierigkeiten
• innere Abgeschlagenheit
• leichte Depressivität
• allgemeine Energie- und Kraftlosigkeit
• Schwierigkeiten bei spiritueller Übung wie Meditation, Kontemplation, Yoga, etc.

Diese Symptome können natürlich auch anderen Ursprungs sein und bei stärkeren Beschwerden sollte unbedingt medizinischer Rat eingeholt werden. Wer in der dunklen Jahreszeit aber größere Probleme beim Meditieren oder ein verstärktes Gefühl von verloren sein und getrennt sein vom Kosmos (von Gott, Brahman, der Quelle, etc.) spürt, für den kann eine verstärkte Harmonisierung der Zirbeldrüsenfunktion notwendig sein. Dazu gebe ich in diesem Artikel ein paar hilfreiche Hinweise.

Die spirituelle Dimension der Zirbeldrüse

Auf der spirituellen Ebene ist die Zirbeldrüse die physische Manifestation des sechsten Chakra (Ajna). Sie ist verbunden mit großer mystischer Entwicklungsmöglichkeit, mit der Wahrnehmung von nicht-physischer Realität und universeller Weisheit. Ich finde es äußerst erstaunlich, dass der Zirbeldrüse in vielen unterschiedlichen Religionen und Weisheitstraditionen eine besondere Bedeutung zukommt.

Vor allem, dass sich diese Erkenntnisse weitestgehend unabhängig voneinander entwickelt haben. Selbst in unserer verstandesgeprägten abendländischen Philosophie fand sie Erwähnung. Der Philosoph René Descartes vermutete dort sogar den „Sitz der Seele“. Wenngleich wir heute wissen, dass diese Vermutung nicht zutrifft, so ist seine metaphysische Zuschreibung dieses Organs ein außergewöhnliches Phänomen.

Von wissenschaftlicher Seite wissen wir heute sehr genau, weshalb uns die Zirbeldrüse das Eintauchen in höhere Dimensionen des Bewusstseins oder auch ein Erwachen ermöglicht. Dafür sorgt neben dem bereits erwähnten Melatonin und Serotonin, ein weiterer sehr wichtiger Botenstoff namens DMT (Dimethyltryptamin). DMT ist ein sogenanntes halluzinogenes Tryptamin-Alkaloid, welches auch Anwendung als Psychedelikum und Entheogen findet. Es findet sich nicht nur im Menschen, sondern auch in etlichen Pflanzen, und Säugetieren wieder.

Insbesondere dieser Botenstoff DMT ist es, der für meditative und emotionale Zustände von Wohlbefinden, Glück, aber auch Euphorie zuständig ist. Für seine Produktion und Verarbeitung ist die Zirbeldrüse  von ganz besonders entscheidender Bedeutung.

Was können wir in dieser Zeit zur Harmonisierung der Zirbeldrüse tun?

Ich möchte Euch drei Maßnahmen mitgeben, die ich in dieser Jahreszeit ganz besonders empfehle.

Verstärkte spirituelle Übung: Meditation, so intensiv wie möglich! Man kann es gar nicht oft genug betonen, wie wichtig und hilfreich eine tägliche Meditationspraxis ist. Ich rate den Menschen üblicherweise, täglich mindestens eine halbe Stunde zur Ruhe zu kommen und sich in kontemplativer Weise zu versenken. Für Anfänger reicht eine schlichte Ausrichtung auf den Atem aus. Diese Form der Bewusstseinsarbeit solltet ihr im Winter unbedingt intensivieren. Aber ganz unabhängig von der Meditation empfehle ich, auch andere Übungspraxis wie Yoga, Tai Chi, etc. um wenigstens ein paar Minuten zu verstärken. Es ist hilfreich, Euren inneren Fokus dabei hin und wieder verstärkt auf die Zirbeldrüse zu lenken.

Einsatz einer Tageslichtleuchte: Sie erzeugt ein künstliches Licht, dessen Eigenschaften jenen des Tageslicht ähneln. Zur Beschreibung der Lichtqualität dient einerseits die Farbtemperatur von ca. 5500 Kelvin und eine dem natürlichen Licht entsprechende spektrale Zusammensetzung, man spricht daher auch von Vollspektrumlampen.

Ein solches Gerät gehört nach meiner Auffassung in jeden Haushalt. Eine Tageslichtlampe strahlt Licht ab, dessen Eigenschaften jenen des natürlichen Tageslicht ähneln. Die Lichttherapie wird mittlerweile in Kliniken großflächig bei der Behandlung von Depressionen eingesetzt. Ihre Wirkung ist mittlerweile sehr gut wissenschaftlich belegt.

Durch dieses künstliche Tageslicht kann der Melatonin und Serotoninhaushalt in seinen natürlichen Rhythmus gehalten werden. Vorausgesetzt, wir lassen dieses Licht nicht bis in die Nacht hinein leuchten. Wir sollten nicht vergessen, dass Zirbeldrüse unsere innere Uhr ist, die alle körpereigenen Rhythmen steuert. Sie weis sehr genau darüber bescheid, dass wir uns möglichst vor 22 Uhr in die nächtliche Ruhe (Dunkelheit) begeben sollten. Gegen sie zu steuern, wäre auch mit einer Tageslichtleuchte nicht angebracht.

Wenn wir das tatsächlich berücksichtigen, kann sich der Schlaf verbessern, innere Ruhe einkehren und das Glücksempfinden sich stetig steigern lassen. Transzendentale Zustände können wieder leichter hergestellt werden. Erfahrungsgemäß liegt die optimale tägliche Anwendung zwischen 30 Minuten und 2 Stunden. Es dauert circa zwei Wochen bis eine nachhaltige Wirkung eintritt.

Sauna oder Schwitzhütten-Zeremonie: Gerade im Winter bieten sich ausgedehnte Saunagänge an. Der Körper stößt dabei über die Haut allerlei Giftstoffe aus, welche die Funktion der Zirbeldrüse beinträchtigen können. Hierbei ist eine intensive Flüssigkeitszufuhr besonders wichtig. Ebenfalls sollte man sich während des Saunagangs regelmäßig den austretenden Schweiß von der Haut wischen, damit die einmal ausgeschiedenen Substanzen nicht wieder vom Körper aufgenommen werden.

Der kosmische Winterzyklus des Abendlandes

Liebe Freunde,

dass es in unseren Breitengraden zu einer zyklischen „Verdunklung des Himmels“ kommt, hat eine besondere Bedeutung, die in unserer Kultur eine Reihe von guten, aber auch weniger guten Wirkungen hervorgebracht hat, und immer noch hervorbringt. Dass unsere westliche Hemisphäre derart verstandesgeprägt ist, kann wohl auch auf die teilweise sehr harten Winterphasen zurückgeführt werden. Über Jahrtausende viel es den Menschen hier in dieser Zeit sehr schwer sich mit Bewusstseinsebenen zu verbinden, die größer als der rationale Verstand sind. Das hatte natürlich starke Auswirkungen auf unsere westliche Welt.

Dies hat sicher seinen Sinn, denn es ist auffällig, dass gerade unsere abendländische Kultur so viele wissenschaftliche „Verstandesleistungen“ hervorgebracht hat.

Auf jeden Fall freue mich darauf, dass die Tage bald wieder länger werden und wir uns dann nicht mehr so viel in geschlossenen Räumen aufhalten müssen, wie in den dunklen Wintermonaten. Das natürliche Sonnenlicht hat bei all den genannten Möglichkeiten, sein Ausbleiben in der dunklen Jahreszeit ausgleichen zu können, immer noch einen unersetzlichen Wert.

Me Agape

Euer Dieter Broers

Wo hat die Seele ihren Sitz und wohin geht sie nach dem Tod? Bisher blieb dies offen, nun gibt es erste klare wissenschaftliche Aussagen.

Liebe Freunde,

Die uralte Weisheit, „Mach das Fenster auf, wenn jemand gestorben ist, damit die Seele zum Himmel fliegen kann“, wurde nun erstmals auch wissenschaftlich fundiert.

Früher war es in deutschen Krankenhäusern noch normal die Fenster zu öffnen, wenn jemand gestorben war. Alle, besonders die Krankenschwestern wussten das. Heute ist diese Praxis in der Nüchternheit unserer modernen Welt fast in Vergessenheit geraten.

Trotz aller Verschiedenheit der Seelenvorstellung quer durch die Epochen. Die Idee einer unsterblichen Essenz des Menschen beschäftigt diese schon jahrhundertelang.

In allen fünf Weltreligionen wird uns ein Leben nach dem Tod prophezeit. Es ist naheliegend, dass wir an der Idee eines Lebens nach dem Tod festhalten. Dennoch blieb es bisher offen, ob es dieses Leben nach dem Tod nun wirklich gibt und unsere Seele tatsächlich in den Himmel hinaufsteigt oder wir in einem anderen Lebewesen wiedergeboren werden.

Mittlerweile gibt es immer mehr ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Leben nach dem Tod. Die Menschen sind von diesem Thema verständlicherweise fasziniert. Der Neurochirurg Dr. Eben Alexander hat mit seinem Buch „Blick in die Ewigkeit“ über seine persönlichen Erlebnisse mit einer Nahtoderfahrung einen internationalen Bestseller geschrieben. Immer mehr ernsthafte Kreise beschäftigen sich damit.

Ich möchte heute ebenfalls berichten, wie eine konkrete wissenschaftliche Vorstellung davon aussehen kann, was passiert, wenn Menschen sterben. Dr. Stuart Hammeroff und Professor Roger Penrose haben dazu unlängst eine Theorie der Seele entwickelt, die ich sehr bemerkenswert finde. Aus Ihrer Sicht stirbt die Seele nicht, ihre Information kehrt zurück ins Universum und besteht dort fort.

Gehirn funktioniert wie ein Quantenorchester

Ihre interessante Theorie besagt, dass das Wesen des Menschen oder die Seele in Strukturen, die Mikrotubuli genannt werden, enthalten ist.

Die beiden Forscher glauben, dass das menschliche Gehirn tatsächlich eine Art biologisches Quanten-Orchester ist und dass das Bewusstsein der Menschen ein Stück ist, das von dem Quantenorchester im Inneren des Gehirns gespielt wird. Dieses Stück würde sogar nach dem Tod weiter existieren. Darüber hinaus argumentieren beide Wissenschaftler, dass das, was Menschen als „Bewusstsein“ wahrnehmen, tatsächlich das Ergebnis von Quantengravitationseffekten innerhalb der sogenannten Mikrotubuli ist. Dieser Prozess wird von den beiden Wissenschaftlern „Orchestrated Objective Reduction – (Orch-OR)“ genannt.

Die Theorie besagt, dass die Mikrotubuli im Gehirn, wenn sie in eine Phase eintreten, die als „klinischer Tod“ bekannt ist, zwar ihren Quantenzustand verlieren, aber die in ihnen enthaltene Information fortbesteht. Mit anderen Worten: Wenn Menschen sterben, kehrt ihre Seele in das Universum zurück und stirbt nicht. Mehr sogar, sie hat ihrer Verbindung zum Universum eigentlich nie verloren.

Diese Theorie steht im Widerspruch zu der allgemeinen wissenschaftlichen Forschung in den Milliarden an Mitteln in die „Gehirnkartierung“ investiert werden, zum Beispiel das „Human Brain Project“ in Europa oder die Bemühungen des Allen Institutes in Seattle, den Cortex der Maus zu kartieren. In diesen Projekten dominiert die Vorstellung, dass die Gehirnneuronen und ihre synaptischen Verbindungen zu identifiziert ausreichend sei, um die Gehirnfunktionen zu simulieren. Dies ist bisher aber nicht gelungen. Zum Beispiel hat ein weltweites Konsortium das bereits bekannte 302-Neuronen-Gehirn eines einfachen Rundwurms namens C. elegans simuliert. Der biologische Wurm ist ziemlich aktiv, er schwimmt geschickt und zielstrebig, aber die Simulationen von C. elegans liegen einfach nur rum, ohne funktionelles Verhalten. Irgendetwas fehlt ihnen.

Tatsächlich sieht das Gehirn daher eher wie ein Orchester aus – ein mehrskalares Vibrationsresonanzsystem – als ein Computer. Gehirninformationsmuster wiederholen sich über räumlich-zeitliche Skalen in fraktalartigen, verschachtelten Hierarchien neuronaler Netzwerke mit Resonanzen und Interferenzschlägen. Ein Beispiel für ein multiskalares räumliches Mapping ist das 2014 mit einem Nobelpreis ausgezeichnete Werk von O’Keefe und Moser & Moser über „Gitterzellen“.

Mikrotubuli-Netzwerke als vermeintlichen Sitz der Seele

Bisher ging man davon aus, dass Mikrotubuli, die Architektur und Struktur der Zelle bewirken. Dr. Hameroff und Professor Penrose denken aber, dass sie im Gegenteil in erster Linie dazu bestimmt sind, die Bausteine an Bord eines biologischen Computers zu sein, und dass sie in der Lage sind die Verarbeitung von Informationen auf molekularer Ebene zu steuern.

Abbildung: Modell des Mikrotubuli

Sie funktionieren wie ein Quanten-Computer auf der Basis von Quantenverschränkung. Im Unterschied zum herkömmlichen Model des Gehirns, das Informationsweiterleitung entlang von Weiterleitungsketten (Pathways) entlang der Neuronen und Ganglien sieht, sind in dem Quantenmodell die Hemisphären durch verschränkte, also gekoppelte Vorgänge vernetzt und finden außerhalb der sogenannten Pathways simultan in beiden Hemisphären ohne zeitliche Verzögerung gleichzeitig statt.

Das ganze Quanten-Bewusstsein ist demnach mit dem ganzen Universum verschränkt und bezieht seine Informationen auch daher. Unsere Seelen sind nicht aus Neuronenketten, sondern aus dem Gewebe des Universums aufgebaut. Das Bewusstsein ist daher ein integraler Bestandteil des Universums.

Nahtoderfahrungen bei denen das Herz zu schlagen aufhört und das Blut nicht mehr durch die Adern fließt und in denen die Mikrotubli ihren Quantenzustand verlieren, zeigen, dass die Quanteninformation nicht zerstört werden kann, diese verteilt sich entweder im ganzen Universum, möglicherweis für immer, oder sie kehrt als Seele der Verstorbenen wieder zurück. Letztere sind dann in der Lage über die Erfahrungen dieser ihrer Nahtoderlebnisse zu berichten.

Die Gesetze der klassischen Physik waren bisher ungeeignet, das Phänomen des Bewusstseins zu erfassen. Durch das Einbeziehen der Quantenphysik wurde eine neue Richtung eingeschlagen. Professor Penrose und Dr. Hameroff entdeckten den Kopplungsmechanismus zwischen Gehirn und Quantenbewusstsein. Sie ordnen dem Gehirn Eigenschaften eines nicht-lokalen Quantenbewusstsein zu. In der Quantenphysik existieren Effekte, die durch „verschränkte“ Materieteilchen auch per Fernwirkung, also außerhalb von Raum und Zeit Einflüsse aufeinander ausüben können. Und zwar unabhängig von der Lichtgeschwindigkeit! Nach der Quantenphysik können zwei subatomare Teilchen eine Verbindung miteinander eingehen, durch die ihre Eigenschaften für immer aneinander gekoppelt werden.

Wenn es eine Kartoffel kann …

Die Idee der beiden Forscher wurde und wird scharf kritisiert, da das Gehirn für eine scheinbar zarte Quantenkohärenz zu „warm, nass und laut“ erscheint. Aber Untersuchungen zeigen jetzt schon eindeutig, Pflanzen verwenden bei der Photosynthese routinemäßig Quantenkohärenz in warmem Sonnenlicht, und Mikrotubuli haben Quantenresonanzen in Gigahertz, Megahertz und Kilohertz Frequenzbereiche. Hierzu gibt es Arbeiten von Anirban Bandyopadhyay und Kollegen am Nationalen Institut für Materialwissenschaften in Tsukuba, Japan.

Diese kohärenten „fraktalen Frequenzen“ in Mikrotubuli koppeln offensichtlich zu noch schnelleren, kleineren Terahertz-Schwingungen zwischen Intra-Tubulin-pi-Elektronenresonanzwolken und zu langsameren Interferenz „Beats“, die zu einem größeren EEG führen. Hameroff und seine Kollegen haben einen „Quanten-Untergrund“, eine Basis innerhalb von Mikrotubuli identifiziert, die beim Einsatz von Narkosegasen selektiv das Bewusstsein ausschalten, und dabei die Terahertz-Dipol-Schwingungen dämpfen und auflösen. Eine multiskalare Vibrationshierarchie könnte daher eine Schlüsselrolle bei neuronalen und Gehirnfunktionen spielen, die von Mikrotubuli-Quantenresonatoren an der „Basis“, innerhalb der Neurone, gesteuert wird.

Die wahrscheinlichsten Stellen für den Sitz des Bewusstseins sind Mikrotubuli-Netzwerke in Dendriten und Soma der kortikalen Schicht 5 der Riesenpyramidenneuronen, deren apikale Dendriten EEG erzeugen. Dendritisch-somatische Mikrotubuli sind einzigartig, da sie in Netzwerken mit unterschiedlicher Polarität angeordnet sind, die für eine strukturgebende Stützfunktion ungeeignet sind, aber für Informationsverarbeitung, Resonanz und Interferenz optimal sind.

Mit verbreiteten Zweifeln räumt Dr. Hammeroff auf: „Die Nervenzellen des Gehirns sind zu langsam und unterschiedlich, um gut zu den Transistoren und Logikgattern zu passen, die wir in modernen Computern verwenden.“ Sie können daher nicht die Grundlage des Bewusstseins sein. Das stimme zwar räumt er ein, aber die Mikrotubuli innerhalb dieser Nervenzellen könnten es sein. Sie arbeiten bei Terahertz über Gigahertz-, Megahertz- und Kilohertz-Frequenzen und sind eine daher eine sehr gute Analogie zu Computern, sie sein sogar, tatsächlich viel, viel schneller in der Taktung.

Die Mikrotubli mit ihren Schaltkreisen aus gemischter Polarität („Quantenresonatoren“) sind Schlüsselinstrumente des Quantenorchesters, die in der Lage sind eine gemeinsame zugrundeliegende Schaltung abzugeben. Sie stellen eine Art logischen Block dar, der konfiguriert und rekonfiguriert werden kann. Sie sind anders als die Neuronen selbst durchaus in der Lage die Vielzahl von Aufgaben zu erledigen, die das Bewusstsein bewältigen kann.

Liebe Freunde,

die Erkenntnisse über die Wirkmechanismen an den Übergängen zwischen Quantenphysik und Neurochemie sind für mich sehr faszinierend.

Ich bin daher mit großer Ehrfurcht und Dankbarkeit erfüllt, dass die beiden hier zitierten Wissenschaftler – deren Forschungen ich seit fast 20 Jahren sehr aufmerksam verfolge – endlich zu ihrem Durchbruch gekommen sind. Ihr revolutionäres Modell verbindet Quantenphysik und Neurophysiologie. Und gibt besonders den Wissenschaftlern ein besseres Verständnis für das, was wir unter Feinstofflichkeit verstehen.

Ich freue mich, dass die beiden Forscher eine Theorie liefern können. Die belegt, dass unser Gehirn mit seinen Mikrotubuli eine materielle Anbindung an unser Bewusstsein und Seele hat. Was jedoch noch wichtiger ist, dass das Bewusstsein und die Seele selbst als unsterbliche Elemente ein Teil des Kosmos sind, aus dem sie genährt werden und die sie kontinuierlich selbst wiederum nähren. Auch wenn sicher noch etliche Fragen hierzu offen geblieben sind. „Man  kann einer „Seele“  nicht  restlos  und  erschöpfend erklären, was eine „Seele“ ist.“, sagte Roger  Penrose. Und das halte ich auch nicht für sonderlich erstrebenswert.

Me Agape

Euer Dieter Broers

  • Quellen zu diesem Artikel

    • https://www.peacequarters.com/scientists-found-soul-doesnt-die-goes-back-universe/
    • http://www.quantumconsciousness.org/
    • https://www.kino.de/film/through-the-wormhole-2011/
    • https://www.youtube.com/watch?v=jjpEc98o_Oo
    • https://www.huffingtonpost.com/stuart-hameroff/is-your-brain-really-a-co_b_7756700.html
    • https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4276740/
    • http://www.quantumconsciousness.org/
    • https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25714379
    • https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4373299/

Während die Regierung Katastrophenschutz-Ratgeber herausgibt, bereiten sich andere bereits mit Armbrust und Wasseraufbereitungs-Sets auf mögliche Krisenereignisse vor. Die wirkliche Rettung liegt jedoch ganz woanders. 

Liebe Freunde,

Wie bereitest Du Dich persönlich vor? Das ist eine Frage die mir häufig gestellt wird. Die Antwort erstaunt mein Gegenüber regelmäßig. Ich bin da sehr klar und lasse keinen Zweifel daran, was ich für den einzig sinnvollen Weg halte. Das gefällt nicht jedem. Und so rechne ich bei diesem Artikel mit Kritik.

Doch vorab ein paar grundsätzliche Dinge. In meinem letzten Artikel hatte ich betont, wie wichtig es ist, dass wir konkret formulieren, wie die Welt, in der wir leben wollen, in allen Einzelheiten aussehen soll. Wir tragen durch unsere kollektiven Erwartungen zur Festschreibung der Verhältnisse wesentlich bei: Gedanken erschaffen Realität.

Da wir in einer Zeit leben, in der starke kollektive Erwartungsfelder vorhanden sind, müssen wir diesen etwas entgegensetzen. Es ist an der Zeit, dass wir der Liebe zum Durchbruch verhelfen. Wir müssen ein klares Signal gegen Vorstellungen setzten, die uns als Menschheit nicht voranbringen werden.

Armbrust und Gasmasken als Grundausstattung?

Ich bin erstaunt, was manche Menschen für eine Vorsorge als notwendig erachten. Das Angebot ist riesig. Von Nahrungsmittelpaketen nach Militärstandard, über Schutzanzüge bis hin zu verschiedenen Formen der Bewaffnung ist alles zu haben. Weit oben auf der Agenda stehen legal erhältliche Waffen: Pfeil und Bogen oder für noch einsatzfreudigere Gemüter – die Armbrust. Zur Vorbereitung auf einen möglichen „Kampfeinsatz“ finden sich auch gleich entsprechende Gruppen für ein gemeinsames Schießtraining.

Um zu verdeutlichen, wie ich das sehe, habe ich mich einmal konkret in ein solches Szenario hineinversetzt. Ich bin von Natur aus ein sehr auf Friedfertigkeit ausgerichteter Mensch, und kann mir auch beim besten Willen, und mit größtmöglicher Phantasie, nicht vorstellen, einen verzweifelten Familienvater, der sich auf der Suche nach Nahrung für seine Kinder auf mein Grundstück verirrt hat, mit einer Armbrust niederzustrecken.

Allein bei dem Gedanken an eine solche Vorstellung wird mir übel.

Soweit ich mich dennoch auf dieses Szenario einlassen kann, kommt unweigerlich eine rationale Fragestellung hinzu: Im Katastrophenfall reden wir von Hundertausenden oder Millionen von unvorbereiteten Betroffenen, die für einen Kampf ums Überleben ausscheren würden. Ich müsste also damit rechnen Hunderten „Angreifern“ gegenüberzustehen. Die soll ich alle unter Waffeneinsatz unschädlich machen? Das erscheint mir schon rein rational, und ganz unabhängig von jeder ethischen Frage, für illusorisch.

Das Interessanteste, was mir bisher an Vorsorgekonzepten untergekommen ist, ist eine Familie mit kleinen Kindern, die nicht nur für mehre Jahre Vorräte einlagerte, sondern eine ganze Reihe von Außenlagern über mehrere „Fluchtrouten“ angelegt hat. Diese Familie hat wirklich an alles gedacht. Sogar an Kleidung an die jeweils noch zu erwartenden Wachstumsphasen ihrer Kinder.

Manch einer zieht auch gleich aufs Land und fühlt sich in der Abgeschiedenheit mit eigener Wasserquelle sicherer als andere. Eine sehr trügerische Sicherheit, wie ich finde. Alle diese Konzepte haben eins gemeinsam. Sie entstehen aus der Angst und ganz sicher nicht aus der Vernunft, geschweige aus liebevollem Herzen.

Deutsche Bundesregierung empfiehlt Krisenvorsorge

Im letzten Sommer gab die deutsche Bundesregierung still und leise einen neuen Ratgeber zur Krisenvorsorge raus. Über die genauen Gründe mag ich an dieser Stelle ausnahmsweise nicht spekulieren. Nach dem Motto: „Deutschland ist gut vorbereitet“, wenn „jeder vorbereitet ist“, wurden Checklisten ausgegeben, die geben einen Überblick über das, was im Notfall gebraucht wird. Jeder Bundesbürger müsse sich zwei bis drei Wochen lang unabhängig versorgen können, bis der staatliche Katastrophenschutz funktioniere.

Ich bin ganz ehrlich, der staatliche „Katastrophenschutz“ löst in mir leider nur sehr bedingtes Vertrauen aus, wenn ich an ein Szenario denke, wie ich es in meinem letzten Artikel beschrieben habe. Trotzdem finde ich es unabhängig davon einigermaßen vernünftig, die von der Bundesregierung vorgeschlagenen Hinweise zu befolgen.

Derartige Vorsorge sollte sich in einem Rahmen bewegen, der für jeden realistisch umsetzbar ist. Als grobe Richtschnur für die Größe der persönlichen Maßnahmen empfehle ich den Kategorischen Imperativ von Immanuel Kant:

„Handle so, dass die Maxime (= subjektive Verhaltensregel) deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könnte.“

Ich übersetze ihn an dieser Stelle derart, dass niemand mehr Vorräte anlegen sollte, als es auch anderen möglich ist. Dies empfinde ich als gesundes ethisches Prinzip, an welches ich mich auch selbst in dieser Sache halte. Allerdings gibt es dabei für mich einen ganz entscheidenden Punkt: Solche Vorbereitungen müssen mit größtmöglicher Gelassenheit und ohne jede Angst durchgeführt werden.

Wir müssen einen Zustand der Angstfreiheit manifestieren

Es ist von großer Wichtigkeit, dass wir unser Angstzentrum im Gehirn, den sogenannten Mandelkern, umgehen und seine Wirkmacht durchbrechen. Hilfreich ist hierfür eine regelmäßige Meditationspraxis. Und zwar bevor andere eine Krise herbeiführen. Wir müssen dem etwas entgegensetzten. In einer Krise wäre es zu spät dafür. Wir alle wissen inzwischen, dass Materie streng genommen überhaupt nicht existiert, sondern aus einer einheitlichen räumlichen Struktur aus Quantenwellen (verschränkten Quantenteilchen), die alles im Universum verbindet besteht. Wie schon Erwin Schrödinger wusste, sind Materieteilchen keine „substantiellen Dauerwesen“.

Sie kann jederzeit aufgelöst und durch uns verändert werden. All unsere Handlungen, Gedanken und Gefühle werden nicht nur in das Gewebe von Materie- und Teilchenwellen eingespeist, die alles in unserem Kosmos verbinden. Sie beeinflussen und gestalten diese Materie- und Teilchenwellen dabei sogar. Wir erschaffen mit unseren Gedanken die Realitäten selber.

Die Erkenntnisse über die Wirkmechanismen an den Übergängen zwischen Quantenphysik und Neurochemie sind faszinierend und die Potentiale, die sich daraus ergeben, haben mich mehr beschäftigt, als vieles andere. Ich bin gleichzeitig mit großer Ehrfurcht und Dankbarkeit erfüllt, dass ich dieses Wissen umsetzen darf und der Menschheit Möglichkeiten eröffnen kann, diese Mechanismen aktiv zu nutzen.

Das übersteigerte Ego überwinden

Es gibt noch einen weiteren äußerst wichtigen Punkt: Bitte denkt auch andere Menschen und nicht nur an Euch selbst. Es ist schon von der persönlichen Infrastruktur gar nicht jeder in der Lage Vorräte für viele Monate oder Jahre anzulegen. Auch aus diesem Grund sollte man sich nicht derart egoistisch verhalten, und überwiegend an die eigene Haut denken. Im Ernstfall würden wir Menschen alle aufeinander angewiesen sein. Deshalb funktioniert wahrhaftige Krisenvorsorge aus meiner Sicht ganz anders.

Es gibt ein relativ einfaches Rezept, welches uns angstfrei durch alle Zeiten führen kann. Liebe, Mitgefühl und darauf basierende Fürsorge und Kooperation. Nur diese Maßnahmen können uns auch durch schwierige Zeiten führen. Vereinzelte Egomanen, die zwar volle Vorratskammern haben, ansonsten aber auf sich allein gestellt sind, stehen mit ihrer Strategie auf tönernen Füßen.

„Denn es ist der Kopf, der die Liebe zerstört. Kluge Leute, die listig sind, wissen nicht, was Liebe ist, weil Ihr Verstand zu scharf ist, weil sie so gerissen sind, weil sie so oberflächlich sind (was bedeutet, dass man an der Oberfläche lebt) – und Liebe existiert nicht an der Oberfläche.“ – Jiddu Krishnamurti

Leider haben wir Menschen echte Kooperation zum Teil sehr verlernt. Es fällt uns schwer, gute Beziehungen zu unseren Mitmenschen zu pflegen. Oftmals kennen wir nicht einmal mehr unsere nächsten Nachbarn. In urbanen Gegenden ist dieses Problem besonders ausgeprägt. Wer wirklich vorsorgen möchte, dem empfehle ich an genau diesen Stellen aktiv anzusetzen. Vernetzt Euch, pflegt reale Freundschaften so viele wie ihr könnt und integriert auch diejenigen unter uns, die manchmal etwas „grantiger“ durch Welt gehen. Es ist der Hilferuf nach Liebe, der solche Menschen „schwieriger“ erscheinen lässt.

Gute Beziehungen, Freundschaften und innere Verbundenheit mit anderen ist letztlich das einzige, was uns Krisen überwinden hilft. Ich weiß, es ist nicht einfach und auch mir gelingt das nicht ununterbrochen. Doch wir müssen uns immer wieder daran erinnern, mehr und mehr danach zu handeln und wahrhaft zu leben.

Die Liebe überwindet alles

Liebe Freunde,

liebevolle Beziehungen sind der wahre Goldschatz der Menschheit. Vergesst nicht, dass das Universum nichts anderes als ein gigantisches auf bedingungsloser Liebe basierendes Beziehungsnetz ist. Ausnahmslos alles was „existiert“ bezieht sich aufeinander.

Wenn wir es endlich schaffen unser übersteigertes Ego zu überwinden, dann kann uns nichts mehr etwas anhaben. Dann wird es uns auch gelingen unsere Welt in einen nachhaltigen Frieden zu führen.

Immer wieder komme ich daher zu dem Schluss: Die Liebe ist die Lösung all unserer Probleme. Sie ist der Schlüssel zu allen Türen der menschlichen Seele. Die Liebe ist die Kraft aller schöpferischen Kräfte in der Natur. Inzwischen ist auch nachgewiesen, menschliche Emotionen produzieren Effekte, welche sich über konventionelle Gesetze der Physik hinwegsetzen.

Habt keine Angst, geht raus und lebt die Liebe aktiv. Ein jeder an der Stelle, wo es ihm möglich ist. So kreieren wir alle kollektiv eine Art planetarisches und kollektives Bewusstsein, welches sich im morphogenetischen Feld einprägt. Ungeachtet dessen, ob wir davon wissen oder nicht, unsere Gedanken und Gefühle generieren messbare Magnetfelder, welche unmittelbar in das Erdmagnetfeld eingespeist werden.

Auch das HeartMath Institute geht davon aus, dass dieses globale Kollektiv das planetarische Bewusstseinsfeld nachhaltig bestimmt. Diese Aussage deckt sich mit meinen langjährigen Forschungen im Bereich der „Wechselwirkungen zwischen elektromagnetischen Feldern und biologischen Systemen“ (Lebewesen). Zentral ist es daher für uns, dass wir unsere eigenen Kräfte und Fähigkeiten stärken. Über das Einspeisen unserer Energie, unter anderem ins morphogenetische Feld, können wir einen wertvollen Beitrag leisten.

Wir müssen die Welt erschaffen, in der wir leben wollen. Dazu brauchen wir einen Verstand der aus dem Herzen ausgedeutet wird. Einen Kopf der „echt“ kühl denken kann, da er die Wärme der Liebe besitzt.

Me Agape

Euer Dieter Broers

Das Dänische Amt für Zivilschutz setzt Sonnenstürme offiziell auf die gleiche Risikostufe wie Terrorattacken. Auch andere Regierungen bereiten sich aktuell vor.

Jahrelange Warnungen wurden bisher meist in die Kiste „Verschwörungstheorie“ sortiert oder als „esoterische Spinnerei“ abgetan. Warum wurden wir so lange desinformiert?

Liebe Freunde,

„Wir spielen russisches Roulette mit der Sonne.“, dass zumindest ist das Fazit eines der führenden internationalen Experten und Analysten für geomagnetische Stürme. Sein Name ist John Kappenman. Mit seiner Agentur „Storm Analysis Consultants“ ist er in den letzten Jahrzehnten zum Top-Berater der globalen Energiewirtschaft aufgestiegen. Sein Spezialgebiet: Auswirkungen von Sonnenstürmen, Weltraumwetter und geomagnetischen Stürmen auf die Infrastruktur elektrischer Netze.

Für seine Aussage gibt es gute Gründe. Alleine in den letzten 160 Jahren gab es mindestens 3 geomagnetische Ereignisse, die uns bei unserer aktuellen Abhängigkeit von der Technik in die Katastrophe stürzen würden. Die Rede ist von Megaflares und ihren elektromagnetischen Pulseinschlägen (EMP) aus den Jahren 1859, 1921 und 1989. Die Sache ist also offensichtlich sehr ernst, und ein äußerst realistisches Szenario. Das sehen auch etliche Regierungen, Energie- und Versicherungskonzerne mittlerweile ein.

Laut NASA liegt die Wahrscheinlichkeit, dass ein solch verheerender Sonnensturm in den kommenden zehn Jahren die Erde trifft, bei immerhin 12 Prozent.

Wie ich Euch in meinem letzten Artikel berichtet habe, sind wir 2012 nur sehr knapp an einer solchen Katastrophe vorbeigeschlittert. Ich möchte weder Angst schüren, geschweige unnötige Panik verbreiten. Meine Absicht ist das ganze Gegenteil, denn wir sind keineswegs schutzlos. Zur einer erfolgreichen Therapie gehört jedoch eine ungeschönte Diagnose. Man muss den Tatsachen ins Auge sehen. Daran geht kein Weg vorbei, daher möchte ich Euch umfangreich dazu aufklären.

Der Tag an dem die Sonne in Kanada die Dunkelheit brachte

Am 12. März 1989, während des 22. Solaren Zyklus traf eine riesige Wolke aus Solarplasma (einem Gas aus elektrisch geladenen Teilchen) das Magnetfeld der Erde, und legte das Stromnetz im kanadischen Quebec für neun Stunden lahm.

Während dieser Zeit fanden sich Millionen von Menschen plötzlich in dunklen Bürogebäuden, in unterirdischen Fußgängertunnels und festgefahrenen Aufzügen wieder. Die meisten Leute wachten zum Frühstück in kalten Häusern auf. Der Stromausfall führte auch dazu, dass Schulen und Geschäfte geschlossen blieben. Die Metro von Montreal fuhr während der morgendlichen Hauptverkehrszeit nicht und der Flughafen von Dorval stellte den Betrieb ein. Dieser Ausbruch der Sonne war von Astronomen bereits am 10. März beobachtet worden.

Die losgelöste Energiemenge entsprach tausenden Atombomben, die zur selben Zeit explodieren. Die Sturmwolke raste mit einer Geschwindigkeit von über 1,5 Million Kilometern pro Stunde von der Sonne auf die Erde zu. Die Sonneneruption, die den Ausbruch begleitete, verursachte ebenfalls kurzwellige Funkstörungen, einschließlich der Störung von Radiosignalen von Radio Free Europe.

Das Carrington-Ereignis

Der größte bisher wissenschaftlich beobachtete geomagnetische Sturm, der durch einen Megaflare ausgelöst wurde, ist das sogenannte Carrington-Ereignis aus dem Jahr 1859. Er wurde in der Nacht vom 1. zum 2. September registriert.

Das technologische Zeitalter hatte gerade erst begonnen, doch in den höheren Breiten Nordeuropas und Nordamerikas schossen Starkströme durch Telegrafenleitungen, Telegrafenpapier fing Feuer, und das gerade weltweit installierte Telegrafennetz wurde massiv beeinträchtigt. Kaum auszudenken, welche fatalen Auswirkungen solch ein Ereignis für unsere industrialisierte Welt hätte.

Dieser solare Sturm führte außerdem zu Polarlichtern, die selbst in Rom, Havanna und Hawaii beobachtet werden konnten. Es gibt Berichte von zeltenden Wanderern in den Rocky Mountains, die anfingen sich ihr Frühstück zuzubereiten, da sie dachten es sei der Morgen angebrochen, so hell waren die Erscheinungen des Nordlichtes.

Nach Analysen von Beobachtungsdaten der STEREO-Sonden gaben auch die Forscher der NASA 2014 bekannt, dass die Erde zwei Jahre zuvor, am 23. Juli 2012, einem „solaren Supersturm“ knapp entgangen war.[4][5] Das Ereignis wäre mindestens so stark wie das Carrington-Ereignis von 1859 gewesen.[6]

Leider sind derartige Ereignisse längst nicht so selten, wie bisher stets vermutet wurde.

Eisbohrkernuntersuchungen zeigen, dass ein Ereignis dieser Stärke im statistischen Mittel alle 500 Jahre die Erde trifft. Nach neusten Erkenntnissen treten diese Magnetstürme jedoch weit häufiger auf, ohne allerdings die Erde immer zu treffen.

Im Jahr 775 (n. Chr.) könnte es sogar einen solaren Megaflare mit zehn bis hundertfacher Stärke der zuletzt gemessenen Phänomene gegeben haben. Darauf weisen Baumringe von japanischen Zedern hin.

Schwerer Magnetsturm gleicht einem militärischen Angriff

Das US-amerikanische Militär stuft die Auswirkungen eines schweren Magnetsturms mittlerweile wie einen militärischen Angriff ein.

Abbildung: Ein Auszug aus einer NASA-Infografik zeigt, wie das Weltraumwetter die technologische Infrastruktur beeinflussen kann.

Insofern ist es verständlich, dass das dänische Amt für Zivilschutz inzwischen Sonnenstürme neben Terror, Orkanen, Epidemien und Sturmfluten inzwischen zu den 13 größten Bedrohungen für das Land zählt. „Es ist etwas Neues, dass wir jetzt das Weltraumwetter mit auf der Liste haben. Aber es kann ernste Konsequenzen auch für Dänemark haben“, erklärt Mads Ecklon, der Chef des Katastrophenschutzes.

Abbildung: Die Infografik zeigt die interdependenten Zusammenhänge der verschiedenen Sektoren unserer modernen Infrastruktur. Ein Megaflare, der die Erde voll trifft würde die Elemente dieser Grafik in einzelne unabhängige Bestandteile zerlegen.

Auch das Schweizer Bundesamt für Zivilschutz, sowie die USA leiten erste Maßnahmen ein. Wissenschaftler und weitere Experten aus unterschiedlichen Bereichen drängen nun auch andere Regierungen dazu, sich vorzubereiten.

Gewaltiger EMP-Einschlag von 1859 würde unsere heutige Hochkultur vernichten

Eines ist sicher, die Auswirkungen auf unsere moderne Zivilisation wären desaströs.

Die meisten Stromnetze sind gegen die Folgen heftiger Ausbrüche auf der Sonne nicht gefeit. Da große Transformatoren geerdet sind, können starke geomagnetische Stürme Ströme hervorbringen, durch die sich die Apparate überhitzen, in Brand geraten oder explodieren. Eine Reparatur wäre ohne weiteres nicht möglich, denn die großen Energieversorger haben nur sehr wenige solcher Transformatoren zum Austausch in Reserve. Zudem gibt es nur eine sehr begrenzte Anzahl an Wartungsteams, die einen solchen Austausch vornehmen könnte.

Um es klipp und klar zu sagen, ein zweites Carrington­Ereignis würde das gesamte Netz lahmlegen und viele Millionen oder Milliarden Menschen nicht nur auf Wochen oder Monate, sondern eher auf Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte zurück in eine vorindustrielle Lebensweise katapultieren.

Eine der größten Gefahren liegt in der Störung der Funktionen der inzwischen 4.635 Satelliten, die die Erde umkreisen. Von ihnen hängt inzwischen nicht nur ein wesentlicher Teil unserer weltweiten Informationsstrukturen ab – über sie werden auch zentrale Teile der Infraktstrukturprozesse gesteuert.

Nicht nachvollziehbar ist deshalb, warum viele Staaten, insbesondere auch Deutschland, bisher wenige bis gar keine Vorkehrungen getroffen haben. Die Regierungen müssen handeln und notfalls müssen wir sie dazu zwingen.

Infrastrukturbetreiber schlagen seit einiger Zeit massiv Alarm

Als erstes internationales Gremium hat das Electric Infrastructure Security Council, bereits im Jahre 2013 in Washington, D.C. auf seiner regelmäßig stattfindenden Konferenz einen dramatischen Aufruf gestartet. Dem EISC gehören nicht nur Vertreter der Energiewirtschaft sondern auch hochrangige Militärs und Regierungsberater an.

Das nachfolgende Video (4:11 Min.) enthält einen Zusammenschnitt der wesentlichen Aussagen dieser Konferenz und sollte unbedingt angesehen werden, auch wenn es auf Englisch ist.


Dr. Daniel N. Baker, Leiter der NASA Abteilung für schwerwiegende Weltraumwetterlagen, hatte ebenfalls bereits 2013 in einer Publikation darauf hingewiesen, wie gefährlich der Sonnensturm von 2012 für die Erde hätte werden können, und dass er entgegen anders lautenden Annahmen gerade auch in Zeiten sogenannter schwacher Sonnenzyklen hätte auftreten können. Auf diesen Umstand habe ich jahrelang hingewiesen, als offizielle Stellen das immer noch für undenkbar gehalten haben.
Pete Riley vom Forschungsinstitut Predictive Science Incorporated in den USA hat eine erschreckende Rechnung aufgemacht. Sonnenstürme sind demnach viel wahrscheinlicher als bisher angenommen. Ein Sonnensturm der Carringtion-Klasse ist jederzeit möglich. Statistisch muss man etwa alle zehn bis elf Jahre gemäß des Sonnenfleckenzyklus mit einem Sonnensturm größeren Ausmaßes rechnen.

„Wir müssen besser vorbereitet sein“, fordert Dr. Daniel Baker. Der Schutz vor dem Naturphänomen wurde bisher vernachlässigt. Noch lassen sich Sonnenstürme nur ungenau vorhersagen.

Können wir das Chaos verhindern?

Liebe Freunde,

wie schon erwähnt wird in allen medialen Berichterstattungen über die Sonnenaktivitäten ausschließlich darauf hingewiesen, dass die Sonnenstürme verheerende Folgen für die moderne Infrastruktur und unser Leben haben.

Aber niemand erwähnt die direkten biologischen Wirkungen solcher Megaflares. Ich gehe wie gesagt davon aus, dass sich unter anderem dadurch unsere Empfindungs- und Erkenntnisfähigkeit weiter vertieft und unsere intuitive Wahrnehmung verstärkt hat. Dies ermöglicht es uns auch nun zu handeln. Auf Konzerne und Regierungen alleine ist kein Verlass, wie wir gesehen haben. Noch wichtiger ist, dass wir uns immer wieder ins Bewusstsein rufen, dass unsere kollektiven Erwartung zur Perpetuierung der Verhältnisse wesentlich beitragen.

Deshalb ist es so wichtig, dass wir NICHT davon ausgehen, dass alles beim alten bleiben wird oder das sich die Welt ohnhin in einer Abwärtsspirale befindet, die nicht mehr aufgehalten werden kann, sondern anstelle dessen konkret formulieren, WIE DIE WELT AUSSEHEN SOLL, IN DER WIR LEBEN WOLLEN – UND DAS IN ALLEN EINZELHEITEN!

Die Rolle, die unsere Sonne dabei spielt, ist zentral: erst durch ihre Energie und elektromagnetischen Wellen ist Leben auf unserer Erde überhaupt erst möglich. Wenn in der ganzen Quantenphysik auch nur ein Funken Wahrheit liegt, dann ist es eine unumstößliche Tatsache, dass über das Phänomen der Teilchenverschränkung Alles mit Allem verbunden ist; also auch wir mit der Sonne. Und daraus folgt, dass eine Ebene der Wechselwirkung zwischen unserem Bewusstsein und der Aktivität der Sonne besteht. Und wenn wir uns nun noch einmal klarmachen, wofür unsere Sonne steht – Licht, Wärme, Leben – dann ist auch der nächste Schritt gedanklich nachvollziehbar: Liebe. Ihr müssen wir zum Durchbruch verhelfen um unsere Welt wieder zu einem Paradies machen.

Ich persönlich bin der Meinung, dass uns das Chaos auf der Erde erspart bleiben kann, und dass die Nachrichten über die Sonnenstürme in gewisser Hinsicht gute Nachrichten sind. Ich merke wie sich unser Bewusstsein von Tag zu Tag verändert und wie selbst mein Mitgefühl immer stärker wird und ich die Freude immer tiefer im Herzen spüre.

In meinem nächsten Artikel zu diesem Thema werde ich Euch noch stark darauf eingehen, welche konkreten Schritte nun im Einzelnen zu veranlassen sind, um ein große Chaos für die Menschheit zu verhindern.

Me Agape

Euer Dieter Broers

Wenn es nicht das Ende der Menschheit gewesen wäre, dann zumindest die Einleitung einer neuen Steinzeit – so viel ist sicher. Auch die NASA leugnet es nicht. Ein gewaltiger solarer Megaflare hat die Erde im Juli 2012 nur um eine Woche verfehlt. Ein Wimpernschlag im Universum. Doch ist die Gefahr endgültig gebannt?

Liebe Freunde,

lange habe ich nahezu vollständig zu diesem Thema geschwiegen, die Kritiker – selbst den Spott – ertragen und meine Arbeit einfach weiter betrieben. Ich war stets bei meiner Einschätzung geblieben: Das Jahr 2012 war ein epochales Wendejahr für die Zukunft der Menschheit.

Die Medien haben meine Einschätzungen belächelnd verfolgt, dem Mythos um eine etwaige Apokalypse wollten sie sich dennoch nicht entziehen. Doch bereits 2014 wurde von offizieller Seite bestätigt: Die Erde ist im Juli 2012 nur um Haaresbreite einer enormen Katastrophe entgangen. Kein ernsthafter Experte bestreitet das mehr. Ein solarer Megaflare bisher nie gesehenen Ausmaßes verfehlte die Erde um nur eine knappe Woche.

 

Bis heute hat dieses Ereignis kaum öffentliche Beachtung gefunden, und vor allem nahezu keine Konsequenzen gehabt. Auch ich habe mich zurückgehalten, denn ich wollte nicht rechthaberisch auftreten. Mir wäre das unangenehm gewesen.

Nun aber sind fünf Jahre vergangen, und die aktuellen Ereignisse rufen in mir die Verpflichtung hervor meine Aufklärungen massiv voranzutreiben. Ich bin sicher, wir alle müssen über kurz oder lang handeln, um eine solche Gefahr für die Zukunft zu verhindern. Zunächst ein paar Grundlagen die für das allgemeine Verständnis sehr wichtig sind.

Welche Formen solarer Eruptionen gibt es und wie können sie die Erde beeinträchtigen?

Eine Sonneneruption ist ein Gebilde erhöhter Strahlung innerhalb der Chromosphäre der Sonne, das durch Magnetfeldenergie gespeist wird. Als Flare oder chromosphärische Eruption bezeichnet man einfache Plasma–Magnetfeldbögen. Kommt es zu einer Reorganisation der Bögen, die zu einer Ablösung von Plasmaschläuchen führt, so beobachtet man einen erhöhten Masseausstoß.

Ein koronaler Massenauswurf (CME) ist eine Sonneneruption, bei der Plasma ausgestoßen wird. Die Austrittsquellen sind meist Sonnenflecken, deren Eruptionen auch als Flares bezeichnet werden. Das ausgestoßene Plasma besteht hauptsächlich aus Elektronen und Protonen (und zu kleinen Anteilen aus Kernen schwererer Elemente wie Helium, Sauerstoff und Eisen).

Abbildung: CME Coronale Mass Ejection – Ein verschachtelter Satz von Bildern, aufgenommen von STEREO-A (rechts) und B (links), bei ~ 0 340; UT am 23. Juli 2012. Das STEREO-A-Raumfahrzeug befand sich auf seiner Umlaufbahn um 121 ° vor der Erde; und STEREO-B befand sich bei 115 ° hinter der Erde. Die äußeren zwei konzentrischen Ringe des Bildes; Koronagraph-Daten, die ein großes, leistungsfähiges CME-Ereignis zeigen. Bilder von; Helioviewer [Müller et al., 2009].

Meist wirken Sonnenstürme wie Naturschönheiten. Sie lassen die Luft in hohen Breiten mit Polarlichtern leuchten, wo das niedrig stehende Erdmagnetfeld sie tief in die Atmosphäre eindringen lässt. Abseits der Pole schützt das Magnetfeld unseren Planeten vor den Sonnenteilchen – normalerweise.

Sehr starke Sonnenstürme aber quetschen das Magnetfeld, sodass elektrisch geladene Teilchen den Boden erreichen können. Und das kann drastische Auswirkungen auf unsere gesamte technologische Infrastruktur haben. Dazu später mehr.

Abbildung: Beispiel eines simulierten Querschnitts der Magnetosphäre um 22:50 UT am 23. Juli 2012. Das Diagramm zeigt die aktuelle Dichte J in Farbe. Sonnenwindgeschwindigkeit, Vx, Pfeile; und mag Netzfeld, Bx,  eldlinienspuren. Die IMF- und Magnetfeldlinienspuren können systemdefiniert sein (B Feldlinien) oder Benutzer ausgewählt.

Was war 2012 nun tatsächlich geschehen?

Mitte Juli 2012 ist die Erde nur knapp dem Einschlag eines extremen Sonnensturms entkommen, berichtet die NASA. Nicht einer von ihnen, sondern gleich mehrere Sonnenstürme rasten am 23. Juli 2012 durchs All. Nur ein Treffer hätte unser sonst schützendes Erdmagnetfeld, nicht mehr abfedern können. Die Folge: Ein Super-Gau unserer gesamten technologischen Infrastruktur.

 

Nicht auszudenken in einer Welt, die immer digitaler und damit auch abhängiger von einer einwandfreien Funktionsfähigkeit technischer Systeme ist. Nahrungs- und Wasserversorgung, Krankenhäuser, Navigationssysteme, etc. sind anders nicht mehr denkbar. Die Ereignisse von 2012 waren dazu geeignet, unsere technische Infrastruktur in weiten Teilen zu zerstören.

„Hätte er getroffen, würden wir noch immer die Schäden beseitigen“, sagt Daniel Baker von der University of Colorado laut einer Mitteilung der US-Weltraumbehörde NASA.

Es war der stärkste jemals gemessene Sonnensturm, der auf der Erde registriert wurde. Am 23. Juli 2012 schleuderte die Sonne demnach Billionen Tonnen magnetisiertes Plasma ins All – glücklicherweise kurz nachdem die Erde aus der Schussbahn geflogen war.

„Hätte sich die Eruption eine Woche vorher ereignet, wäre die Erde im Weg gewesen“, sagt Baker.

„Wir haben unglaubliches Glück gehabt.“

Auswirkungen des 2012-Ereignisses auf unser Bewusstsein

In allen medialen Berichterstattungen über die Sonnenaktivitäten wurde ausschließlich darauf hingewiesen, was der Mega-Flare von 2012 für die Infrastruktur bedeutet hätte.

Niemand erwähnt jedoch die direkten biologischen Wirkungen eines solchen Flares auf die Menschen, insbesondere auf das menschliche Bewusstsein.

Zwar hat uns der koronale Massenauswurf der Sonne verfehlt, jedoch haben uns die hierbei entstandenen elektromagnetischen Radiowellen erreicht, da sich diese Radiowellen kugelförmig ausbreiten. Aus der Radioastronomie wissen wir, dass die Sonne mit jedem Massenauswurf Radiowellen im MHz-Frequenzbereich aussendet. Da ich mich seit 1980 mit der Erforschung dieser Radiowellen und ihre Wirkungen auf die Neurochemie befasse, sind mir die Zusammenhänge zwischen diesen Wellen und den Bewusstseinsveränderungen bekannt.

Diese Einflüsse haben mit einer hohen Wahrscheinlichkeit bewirkt, dass sich unsere Empfindungs- und Erkenntnisfähigkeit weiter vertieft und unsere intuitive Wahrnehmung verstärkt hat, auch wenn uns die Beichterstattung in den Medien oft Anderes suggeriert.

Wenn Professor Michael Persinger also von einer evolutionären Punktmutation spricht, dann sieht er unsere Sonne als Initiator. Und mit jedem Tag wächst die Wahrscheinlichkeit dafür, dass ein solches Ereignis ausgelöst von einem Solar Flare eintritt. 2012 war ganz offensichtlich schon einmal ein solches Jahr.

Liebe Freunde,

ich bleibe dabei: Das Jahr 2012 war eine entscheidende Weichenstellung für die Entwicklung des Bewusstseins der Menschheit.

Vergesst nicht, dass uns zwar die zerstörerische Kraft des Megaflares erspart geblieben ist, uns aber alle anderen, insbesondere die biologischen Einflussgrößen dieser Sonneneruption sehr wohl erreicht haben!

Sollte. die Mayas bereits Recht gehabt haben, dass die Energie dieses Großereignisses ausgereicht habe, um einen Wendepunkt im Hinblick auf die Entwicklung der Menschheit einzuleiten? Die seitdem angelaufenen Umwälzungen sprechen dafür.

Am Ende bleibt auch die Frage: Muss die Menschheit zunächst noch durch ein großes Chaos gehen, bevor wir die entscheidende Stufe unserer Evolution erreicht haben und Liebe und Mitgefühl für alle Lebewesen vorherrschen? Oder bleibt uns ein solches erspart? Ich persönlich bin davon überzeugt, dass wir dies entscheidend selbst in der Hand haben.

Derzeit liegt einiges im Nebel und es scheint als würde von offizieller Seite gezielt Desinformation betrieben. In meinem nächsten Artikel am Sonntag werde ich darüber berichten.

Me Agape

Euer Dieter Broers

Diese Entdeckung wird eine völlig neue Art der Beobachtungsmöglichkeit kosmischer Ereignisse einleiteten. Möglicherweise müssen wir die Ursprünge des Universums sogar vollkommen neu überdenken.

Liebe Freunde,

dieses Jahr ist voll von neuen und spektakulären Entdeckungen. In 2017 machen die von Einstein vorhergesagten Gravitationswellen ebenfalls wieder von sich reden. Sie zu erkennen, hat das Potenzial die komplette Astrophysik zu revolutionieren. Einstein selbst glaubte nicht daran, dass Ihr Nachweis jemals gelingen könnte. Er sollte irren, denn im Herbst 2015 war dies zweifelsfrei gelungen. Für diese Leistung ging der Nobelpreis für Physik in diesem Jahr daher vollkommen zu Recht zur Hälfte an Rainer Weiss und zur anderen Hälfte gemeinsam an Barry C. Barish und Kip S. Thorne. Ihnen war der Nachweis der Wellen aus dem All am Observatorium LIGO gelungen.

Vor etwa 1,3 Milliarden Jahren kollidierten in einer weit entfernten Galaxie zwei gewaltige Schwarze Löcher heftig zusammen und lösten Wellen in der Raumzeit aus. Diese Wellen, Gravitationswellen genannt, passierten die Erde am 14. September 2015. Zum ersten Mal überhaupt entdeckte der Mensch mit Hilfe von LIGO die nahezu unmerkliche Bewegung der Gravitationswellen. Erneut konnten sie drei Monate später, in diesem Januar und wieder im August detektiert werden. Jede der vier Gravitationswellen-Detektionen stützte Einsteins Theorie weiter und sorgte dafür, dass das LIGO-Team in die Geschichte einging.

Der Erfolg von LIGO ist der Beginn einer neuen Art von Astronomie. „Dies eröffnet ein neues Fenster zum Universum“, sagt Saul Teukolsky, ein theoretischer Astrophysiker an der Cornell University in Ithaca, New York. „Und jedes Mal, wenn sich ein neues Fenster öffnet, haben wir unglaubliche Entdeckungen gemacht.“

Gravitationswellen sind der Klang des Universums

„Alles erzeugt Gravitationswellen. Du und ich erzeugen Gravitationswellen, indem wir unseren Mund öffnen und sprechen. Jedes Mal, wenn Materie sich bewegt, werden Gravitationswellen erzeugt „, erklärt Lawrence Krauss, theoretischer Physiker und Kosmologe an der Arizona State University.

Vereinfacht gesagt stauchen Gravitationswellen den Raum in alle Richtungen. Das Problem: Üblicherweise sind diese Wellen viel zu schwach um sie messbar zu machen. Es braucht gigantisch große Masseereignisse, wie zum Beispiel die Fusion schwarzer Löcher, um sie wahrnehmen zu können. Hinzu kommt, dass ein Nachweis mit den bisherigen Verfahren, mit welchen wir das Universum beobachteten, nicht möglich war.

 

Bisher haben sich Astronomen weitgehend auf die Messung von elektromagnetischer Strahlung gestützt, um das Universum zu beobachten. Objekte emittieren elektromagnetische Wellen über ein breites Spektrum, die teilweise für das menschliche Auge als Licht sichtbar sind, von den Teleskopen auf der Erde oder im Orbit verwendeten wahrgenommen werden.

Gravitationswellen hingegen, erlauben Astronomen das Universum auf eine ganz andere Weise zu betrachten: Durch Bewegung. „Dies ist eine völlig neue Art der Astronomie“, sagt Manuela Campanelli, Direktorin des Zentrums für Computational Relativität and Gravitation des Rochester Institute of Technology in Rochester, N.Y.

Besonders spektakulär ist, dass dabei Gravitationswellen vom Beginn des Universums empfangen werden konnten, was einer weiteren Revolution gleichkommt.

Können wir den Geburtsschrei der Erde bald deutlich hören?

Die Entdeckung der Gravitationswellen aus der Zeit des Urknalls sind nicht nur die letzte fehlende Bestätigung für Albert Einsteins Formeln. Die explosionsartige Geburt des Kosmos könnte seinerzeit Gravitationswellen erzeugt haben, die heute noch messbar sind.

Gravitationswellen aus der Frühzeit des sich ruckartig ausdehnenden Universums, das gehört neben der noch ausstehenden Entdeckung von Dunkler Materie sowie außerirdischem Leben zu den spannendsten Themen der Astrophysik. in bisschen erinnert die Suche danach an das Higgs-Teilchen: Physiker sind längst überzeugt, dass es diese Gravitationswellen gibt. Insofern wird es ihr Weltbild nicht umstürzen, falls diese nun entdeckt wurden. Und doch ist es faszinierend, auf der Erde Signale aus der Geburtsstunde des Universums zu empfangen. Aus einer Zeit vor 13,8 Milliarden Jahren, als der Kosmos gerade mal 0,000000000 00000000000000000000000001 Sekunden alt war.

Bislang reichte das empirische Wissen der Physiker allerdings nicht ganz bis zum Zeitpunkt Null, sondern nur zurück bis etwa zur ersten Sekunde nach dem Urknall. Die erste Sekunde selbst jedoch blieb rätselhaft.

Dabei liegt gerade in dieser Geburtsphase des Alls der Schlüssel zur lange gesuchten „Theorie für Alles“. Sie soll eines Tages die Theorie vom Großen (Relativitätstheorie) mit der Theorie vom Kleinen (Quantenphysik) verschmelzen. Hier liegt eines der nach wir vor größten ungelösten Rätsel der physikalischen Gesetze. Nach wie vor haben wir nicht die geringste Idee wie die Verbindung zwischen Quantenphysik und Relativitätstheorie aussieht. Wir wissen nur: Beide Naturgesetze sind für sich genommen zweifelsfrei stimmig. Doch wo ist die verbogene Verbindungstüre? Es bleibt ein Mysterium.

Verschmelzung Schwarzer Löcher lässt Gravitationswellen deutlich schwingen

In diesem Jahr hat die Ligo-Forschergruppe einen weiteren großen Erfolg verbucht. Ebenfalls ging es dabei um die Verschmelzung zweier weit entfernter Schwarzer Löcher. Die äußerst massereichen Objekte hatten sich mit einer Entfernung von drei Milliarden Lichtjahren immer stärker eingekreist, bis sie vollends kollidierten und miteinander fusionierten. Eine wahrhaft sensationelle Entdeckung, die uns viel über das immer noch sehr rätselhafte Phänomen der Schwarzen Löcher preisgeben kann.

 

Bei diesem Ereignis geriet die Raumzeit offenkundig derart gewaltig in Schwingung, dass die sehr empfindlichen Laser-Antennen von Ligo in Hanford (Washington) und Livingston (Louisiana) abermals eine Detektion vornehmen konnten.

Wie die Forscher von Ligo bekannt gaben, ist die Gravitationswelle dieses Jahr am 4. Januar kurz vor 11.12 Uhr deutscher Zeit gemessen worden. Das Signal erreichte den Detektor in Hanford zuerst. Drei Millisekunden später sprach die 3000 Kilometer entfernte Anlagen in Livingston an.

Besonders interessant an diesem Ereignis ist, dass es in einem doppelt so großen Abstand stattgefunden hat wie die beiden ersten. Jedes Schwarze Loch hatte zudem einen starken Drehimpuls und rotierte dabei um sich selbst.

Die Natur stellt das bisherige Denkmodell der Menschheit einfach auf den Kopf

Liebe Freunde,

in Anbetracht der massiven Umwälzungen die unsere Annahmen über die Entstehung von Materie, und des Universums insgesamt, immer wieder auf den Kopf stellen, wirkt es geradezu erstaunlich, wie stark das Weltbild vieler Menschen noch in Stein gemeißelt zu sein scheint. Selbst die Naturwissenschaft ist davon nicht ausgenommen.

Überwiegend hat man den Eindruck, es kann einfach nicht sein, was nicht sein darf. Das interessiert die Natur allerdings herzlich wenig. Die Erkenntnisse der Astro- und Quantenphysik zwingen uns gerade zu, alles bisher gedachte vollkommen neu zu überdenken. Daran kann es keinen Zweifel geben. Man könnte auch sagen, das Universum hebt seinen Schleier Tag für Tag ein Stück weit mehr. Alle, die sehen wollen, die können es auch sehen.

Diese phänomenalen Entdeckungen geben der Astronomie zweifelsohne einen ganz neuen Auftrieb. Astronomen hoffen nun, Antworten auf die grundlegenden Fragen der Physik, Kernphysik und den kontinuierlichen Phänomenen zu erlangen, indem sie Gravitationswellen belauschen, die sich mit den subtilen Wellen stetiger Bewegung im Universum ausbreiten.

Möglicherweise geben uns die Gravitationswellen sogar Antworten auf Fragen über die Ursprünge des Universums selbst. Was diese Ursprünge betrifft halte ich es nach wie vor mit Burkhard Heim, der aus seinen langjährigen Forschungen herleitete:

„Das, was wir als Materie bezeichnen, unterliegt einem Wirkprozess, der von den geistigen Dimensionen gesteuert wird. Von der Entstehung bis zur Steuerung der materiellen Welt entspringt alles den geistigen Dimensionen.“

Die zentrale Frage, die sich daran anschließend stellt, ist WIE sich Geist in Materie verwandelt – dabei spielen die Gravitationswellen wahrscheinlich eine entscheidende Rolle.

Me Agape

Euer Dieter Broers

Liebe Freunde,

ich möchte Euch an diesem ersten Weihnachtsfeiertag einen Essay über das Apeiron als Inspiration und eventuell auch zur Erkenntnisfreude anbieten.

Aufgrund der Länge wird er im PDF-Format als Download bereit gestellt.

Me Agape

Euer Dieter Broers

> Das Apeiron und die Beschaffenheit von Realität
(bitte zum Download klicken)

Liebe Freunde,

Beamen – die blitzschnelle Fernübertragung von Objekten in Form purer Information – ist in diesem Jahr Realität geworden.

Ein Forscherteam um Professor Anton Zeilinger, dem Präsidenten der Österreichischen Akademie der Wissensschaften, einer der führenden internationalen Grundlagenforscher in der Quantenphysik und dem Team um Chunli Bai an der Universität in Peking hatten in einem ersten öffentlichen quantenverschlüsselten Videotelefonat im September dieses Jahres diese Technik vorgestellt und ihr Funktionieren eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Albert Einstein hat den Effekt einst als „spukhafte Fernwirkung“ verspottet. Gemeinhin wird er einfach als Beamen bezeichnet. In diesem Jahr ist bei der Datenübertragung mit verschränkten Teilchen ein großer Durchbruch gelungen.

Die Forschung mit verschränkten Teilchen hat seit 2007 ungeahnte Ausmaße erreicht und ist in diesem Jahr auf einem neuen Höhepunkt angekommen. Zwischen Wien und Österreich wurde unlängst mit einem Quantentelefon, abhörsicher, telefoniert. Dazu werden Informationen von der Erde zu einem Satelliten gebeamt.

Wie funktioniert das Beamen, die Teleportation?

Bei der Quantenteleportation werden Informationen – etwa der Spin oder die Polarisation eines Photons – praktisch verzögerungsfrei von einem Ort zum anderen geschickt. Das gelingt mit Hilfe eines Effekts namens Quantenverschränkung. Dabei werden zwei Photonen so miteinander verschmolzen, dass sie einen gemeinsamen Quantenzustand bilden. Der gemeinsame Zustand bleibt bestehen – egal, wie weit die Teilchen voneinander entfernt sind. Das Phänomenale dabei: Es wird keinerlei messbares Signal zwischen ihnen ausgetauscht. Warum das Ganze überhaupt funktioniert liegt noch zum großen Teil im Dunkeln. Unstrittige Tatsache ist allerdings, dass es funktioniert!

Zwei quantenmechanisch verschränkte Teilchen gleichen einem Paar von Würfeln, bei dem zwar keiner der beiden Würfel für sich genommen gezinkt ist – bei jedem Wurf liegt rein zufällig einmal 1, ein andermal 3, dann wieder 6 oben – und bei dem trotzdem bei jedem Doppelwurf beide Würfel die gleichen Augenzahlen zeigen: zweimal 1, zweimal 3, zweimal 6 und so weiter. Ein entsprechendes Verhalten ist an verschränkten Partikeln tatsächlich nachgewiesen und intensiv untersucht worden. Bei typischen Experimenten spielen Paare von Atomen, Ionen oder Photonen die Rolle der Würfel, und Eigenschaften wie die Polarisation stehen für die verschiedenen Seiten eines Würfels.

Interessant ist die Tatsache, dass damit die satellitenbasierte Quantenkommunikation in Reichweite kommt. Der Vorteil daran ist, dass sie aus physikalischen Gründen abhörsicher ist. Fängt ein Spion das verschränkte Lichtteilchen ab, geht die Verschränkung verloren – die Datenübertragung funktioniert nicht mehr.

Quantentechnologie steht kurz vor praktischer Anwendung

„Unser Experiment zeigt, wie reif Quantentechnologien heutzutage sind und wie nützlich sie für praktische Anwendungen sein können“, sagte Zeilinger in einer Mitteilung der Universität Wien. Ein künftiges, weltweites Quanteninternet könne quantenphysikalische Effekte nutzen, um die Kommunikation abhörsicherer zu machen und manche Berechnungen zu beschleunigen.

Die Quantenverschränkung ist eine der am häufigsten getesteten Erscheinungsformen der Quantenmechanik, aber dennoch wissen wir nur ganz wenig über dieses bizarre Phänomen, bei dem zwei Teilchen im Wesentlichen eine Existenz „teilen“.

Liebe Freunde,

wie Ihr wisst sind diese atemberaubenden quantenmechanischen Experimente auch nur ein Abbild und ein Ausdruck unseres Bewusstseins und dessen Sicht auf uns und unsere Welt.

Sie bieten aber daher eine sehr gute Grundlage für eine Funktionsmodel unseres Bewusstseins, dessen Existenz zwar jedem geläufig ist, dessen wissenschaftliche Beschreibung jedoch derzeit noch nicht möglich ist. Das liegt natürlich daran, dass sich dieser wichtige Bereich unseres Daseins sich klassischen physikalischen Erklärung weitest gehend entzieht und daher der herkömmlichen Wissenschaft nicht zugänglich ist.

Die Teleportation, das Beamen belegt zwar quasi als Nebenprodukt wie man sich beispielsweise die eine Gedankenübertragungen oder ein Austausch mit Medien in unserem Bewusstseinsfeld der Erde vorstellen muss. Sie stellt damit aber auch unmissverständlich fest, dass unser Bewusstsein nicht mit den herkömmlichen Forschungswerkzeugen beschrieben und erfasst werden kann.

Die Natur und Die Natur und Ihre Phänomene entziehen sich offenbar einfach einem simplen mechanistischem Weltbild.
Die Einzigartigkeit unserer physischen Existenz liegt darin, dass wir sie kraft unserer Wahrnehmung, unserer fühlenden Empfindung der Dinge und unseren Ideen und unserer Phantasie entsprechend formen. Und die ist im besten Fall unendlich vielschichtig, vielgestaltig und grenzenlos…

Me Agape,

Euer Dieter Broers

 

Quellen:

https://www.derstandard.de/story/2000065044567/erstes-interkontinentales-quantentelefonat-geglueckt

http://www.spektrum.de/news/wie-real-ist-die-quantenverschraenkung/1445463

http://vcq.quantum.at/news/news/detail/428.html

https://www.sciencealert.com/scientists-have-set-a-limit-for-quantum-entanglement-and-it-s-really-freaking-powerful

http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/quantenverschraenkung-forscher-teleportieren-licht-ueber-143-kilometer-a-854278.html

https://opinionator.blogs.nytimes.com/2013/03/12/mary-and-the-zombies-can-science-explain-consciousness/

https://www.pri.org/stories/2017-07-25/love-quantum-physics-and-entanglement

Dieter Broers

Aufbruch in ein neues Zeitalter

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