Dieter Broers

Aufbruch in ein neues Zeitalter

selbsterkenntnis_heilung-dieter-broers-deLiebe Freunde,

dass mit Nahtoderfahrungen tiefgreifende Selbsterkenntnisse einhergehen können dürfte uns mittlerweile nicht mehr überraschen. Auch wenn eine Nahtoderfahrung mit bestimmten biochemischen Prozessen im Gehirn erklärt werden können, so blieb doch immer noch die Frage nach dem Auslösemechanismus dieser biochemischen Reaktion unbeantwortet. Es sieht so aus, dass die Schockreaktion, die einer Nahtoderfahrung meistens vorausgeht, das körpereigene DMT produziert, wodurch die außerordentlichen körperlos erscheinenden Erfahrungen zu erklären wären. Erfahrungen, die ich selber vor über 40 Jahren machen durfte und die ich noch heute als meine persönliche fundamentale Selbsterkenntnis betrachte. Ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass ich diese Erfahrung brauchte, um mich meinen anschließenden spirituellen Aufgaben zu widmen. Nur wenige Jahre nach meiner Nahtoderfahrung entdeckte ich – im Sinne einer Inspiration – meine erste Erfindung. Auch wenn später noch etliche weitere Erfindungen folgten, so war es doch diese erste, später patentierte Entdeckung, die mich zu meiner heutigen Arbeit führte.

Wie viele von Euch bereits wissen, handelte es sich bei dieser Entdeckung um ein elektromagnetisches Verfahren1, mit dem u.a. bewusstseinserweiternde Erfahrungen bei Patienten (und gesunden Probanden) hervorgerufen werden können. Immer häufiger wurden durch die Anwendung bestimmter Radiowellen (s.g. NF-modulierte 150MHz) bewusstseinserweiternde Veränderungen bewirkt, die von hohem therapeutischen Nutzen sind. Meine „Grundidee“ aus dem Jahre 1981 war, dass bestimmte elektromagnetische Wellen in der Lage sind, diejenigen körpereigenen Substanzen zu aktivieren, die, ähnlich einer Nahtoderfahrung, zu einer echten Selbsterkenntnis führen. Genau diese Idee sollte sich als zutreffend erweisen. Um das Wirkungsspektrum dieser Frequenz zu erforschen brauchte es ein interdisziplinäres Team – insgesamt waren an diesem Forschungsprojekt bis zu 11 Fachbereiche involviert. Obwohl einige Ärzte aus dieser Arbeitsgruppe diesen elektromagnetisch induzierten Selbsterkenntniseffekt bereits Ende der 80ger Jahre an austherapierten Patienten nachweisen konnten, dauerte es noch einige Jahre, diesen Vorgang zu verstehen. Ohne hier näher auf diese magneto- und elektrochemischen Prozesse einzugehen, möchte ich Euch heute über die aktuellen Ergebnisse zu diesem Thema informieren. Zwischenzeitlich wurde dieses außergewöhnliche Therapieverfahren als Medizingerät nach der Europäischen Medizingeräteverordnung zugelassen. Das besondere an diesem Therapiegerät ist sein Potenzial, eine Heilung einzuleiten, die unter anderem dadurch zustande kommt bzw. damit einhergeht, dass der Patient die seelischen und geistigen Aspekte bzw. Ursache(n) und Auslöser seiner Krankheit erkennt.

Genau diese Aussagen wurden vor kurzem auf einem Symposium von Anwendern dieses Therapiegerätes wiederholt bestätigt. Bei diesem Symposium tagten im Oktober etwa 50 Ärzte und Heilpraktiker zum Zwecke eines Erfahrungsaustausches. (Der Träger dieser Fortbildung der „Arbeitskreis für komplementäre Medizin“; für die Teilnahme an dieser Fortbildungsveranstaltung erhielten die anwesenden Ärzte 8 Punkte von der Ärztekammer6). Unmittelbar nach meinem Eröffnungsvortrag („Wirkmodelle der „Befeldung nach D. Broers“) referierte der Facharzt Dr. Frank Daudert über „Innovative Therapieansätze in der Krebsbehandlung – getriggert durch MF 150“. Dieser Vortrag war für alle Anwesenden von spürbar großem Wert. Was mich allerdings am meisten überraschte waren die nun folgenden Erfahrungsberichte der Anwender des Therapiegerätes7 (MF 150). Fast jeder der beteiligten Anwender dieses Therapiegerätes berichtete über die veränderten Sinneswahrnehmungen der befeldeten Patienten. Ganz offensichtlich standen diese veränderten Wahrnehmungen in einem ursächlichen Zusammenhang mit der entsprechenden Krankheit.

Diese Aussagen konnten auch von Dr. Florian Huber bestätigt werden. Sein Vortrag „Hypnotherapeutische Aspekte in der Begleitung des MF 150“ war das Ergebnis einer empirischen Studie. Die von ihm benannte „Hypnotherapeutische Wirkung“ des Gerätes konnte Dr. Huber durch seine Arbeiten nicht nur bestätigen. Zusätzlich entwickelte er ein Anwendungsverfahren, welches die Ergebnisse am Patienten noch verbessert. Die Vielzahl der insgesamt vorgetragenen Therapieergebnisse der Anwesenden Therapeuten hinterließ nicht nur bei mir einen außerordentlich nachhaltigen Eindruck.

Ich habe in der Vergangenheit in meinen Vorträgen die auch von mir selbst immer wieder beobachteten, bewusstseinserweiternden Wirkungen dieses 150 MHz-Gerätes nicht in den Vordergrund gestellt. Aber dieser besondere Wirkungsaspekt ist naturwissenschaftlich (elektro- und magneto-chemisch) nicht nur nachweisbar, sondern er trägt auch einem erheblichen therapeutischen Nutzen bei. Ähnlich einer Nahtoderfahrung nimmt sich der Befeldete dabei aus einer erweiterten Perspektive war. Sie lässt den Betroffenen oftmals sogar erkennen, dass es so etwas wie einen ganz persönlichen Lebenssinn gibt. Durch derartige Erkenntnisse können Körper, Geist und Seele wieder in Harmonie (Kohärenz) zusammengeführt werden…

Liebe Freunde,

diese wundervoll erscheinenden Neuigkeiten wollte ich Euch nicht vorenthalten. Wer nähere Informationen zu diesem Therapiegerät erfahren möchte, dem empfehle ich dieses kurze Video, welchen vom Hersteller Dipl. Ing. Peter Feucht (FM-Elektronik8) erstellt wurde:

Me Agape Euer
Dieter Broers

8 http://fm-elektronik.de

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Dieter Broers thematisiert in diesem Interview so offen und ausführlich wie nie zuvor die Mechanismen, die dafür sorgen, dass die Wissenschaft ein Gefangener wirtschaftlicher und anderer Interessen bleibt. Ausgehend von seinen eigenen Erfahrungen schildert Broers die verschiedenen Schritte, mit denen Wissenschaftler zuerst geködert werden, um sie auf der Linie des Mainstreams zu halten.

Doch was passiert, wenn sich ein Wissenschaftler nicht ködern lässt? Dann erfolgen Schmutkampagnen, Drohungen und manchmal geschehen auch sehr seltsame Unfälle … . Broers nennt zahlreiche Beispiele, wie es Forschern ergehen kann und ergangen ist, wenn sie die Ketten des Erlaubten sprengen und Bereiche erforschen, die wirtschaftliche und andere Interessen äußerst mächtiger Kreise gefährden.

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heimkontrabatorDer im Januar 2001 verstorbene Physiker und Denker Burkhard Heim gehörte zu den Ausnahme-Erscheinungen der modernen Wissenschaft. Sein Lebenswerk führt die Kulturgeschichte der modernen Physik in die Zukunft und nach Max Planck und Werner Heisenberg ist Burkhard Heim der maßgebliche Vordenker in einer naturwissenschaftlichen Disziplin, die einzig und allein in der Lage ist, auch die Feinstofflichkeit in einem mehrdimensionalen Raum-Zeit-Gefüge  zu erfassen und nachzuweisen. Aufgrund eines schwersten körperlichen Handicaps führte er ein Leben außerhalb der „normalen Gesellschaft“. Die kürzlich erschienene Biografie seines Freundes und Schülers Illobrand von Ludwiger dokumentiert das ungewöhnliche Leben dieses Außenseiters, der mit seinen grenzüberschreitenden Berechnungen, unter anderem im Bereich der Berechnung der Elementarteilchen-Massen, seiner Zeit weit voraus war.

Ich selber habe mich bereits während meiner Studienzeit für die ganzheitlichen Zusammenhänge zwischen Geist und Materie interessiert. Burkhard Heim war zu meiner Studienzeit ein Mythos, der durchaus Beachtung fand. Seine Ausführungen über mögliche Antriebstechnologien unter Einsatz von elektromagnetischen Feldern beflügelte die allgemeine Fantasie in Sachen Raumfahrt und erweckte ein öffentliches Interesse an Burkhard Heims neuer Physik.

Mir war völlig klar, dass dieser geniale Mann den Schlüssel für ein wirklich ganzheitliches Verständnis der Naturwissenschaft in der Hand hatte und ich kann sagen, das sein Wirken meinen Werdegang entscheidend beeinflusst hat.

Anfang der 90iger Jahre bat ich aus einem ganz persönlichem Interesse heraus meinen Mentor Prof. Ingolf Lamprecht, der zu dem Zeitpunkt Dekan an der FU-Berlin war, Burkhard Heim zu einem Vortrag an der FU-Berlin einzuladen. Zu meiner großen Freude nahm B.H. diese Einladung an.

Mein damaliges Forschungsprojekt beschäftigte sich mit unbekannten Räumen und dieser Mann war der erste, der der Wissenschaft einen diesbezüglichen  rechnerischen, naturwissenschaftlichen Zugang eröffnete. Genau diese „Erlaubnis“ brauchten wir damals dringend. Zwar veröffentlichten wir wissenschaftliche Arbeiten; aber die Ergebnisse waren „unerklärlich“ und trotz aller akkuraten Vorgehensweisen im wissenschaftlichen Sinne lediglich phänomenologisch zu begreifen und zu fassen.

Bedauerlicherweise konnten die meisten Zuhörer den Ausführungen von Herrn Heim nicht folgen; was zum einen an seiner Sprachbehinderung lag; aber die dramatische Wahrheit war, das Burkhard Heim durch seine Isolation sich mental bereits so weit entwickelt hatte, das seine Prämissen den meisten Zuhörern schlichtweg unbekannt waren und sie ihm fachlich nicht folgen konnten.

Kurz nach dem körperlichen Ableben Burkhard Heims, folgte ich meiner Eingebung, eine Burkhard-Heim-Gesellschaft zu gründen.  Mein erster Schritt bestand in der Sicherstellung seiner Forschungsgeräte.  Dank der großen Hilfe von Illobrand von Ludwiger und Gabriele Häuser war es mir möglich, die wesentlichen Laborgeräte von Burkhard Heim sicher einzulagern.

Seitdem sind einige Jahre ins Land gegangen und das Interesse an seiner Arbeit ist ungebrochen vorhanden und wie mir scheint, hat sich der Zeitgeist dahingehend verändert, dass jetzt mehr Menschen als zuvor in der Lage sind, sich mit den Inhalten des Lebenswerks dieses Genies zu beschäftigen. Der Stand der Dinge ist der, dass im Moment auf der einen Seite die juristische Grundlage einer Burghard-Heim-Gesellschaft definiert werden muss. Was die praktische Arbeit betrifft ist es fraglich, ob die veralteten Laborgeräte überhaupt wieder in ihre ursprüngliche Funktion zu bringen sind. Herr Holger-Detlef Klein vertritt
in seinem Artikel „Burkhard Heim, sein Institut und sein Nachlass“ die Ansicht: „Außerdem konnten der „Kontrabator“-Aufbau, Teile der Messanlage und eine Wandtafel, die noch Berechnungen von Heim enthielt, erworben werden. Diese Gegenstände sind jedoch eher von musealem Wert.“

Aktuelle Untersuchungen eines dem Team zugehörigen Ingenieurs machen jedoch Hoffnung, dass zumindest ein Teil der Geräte wieder in Funktion gebracht werden kann. Außerdem hat sich dieser Tage gezeigt, das alleine die Beschäftigung mit der von Burkhard Heim erschaffenen Technologie die Bearbeiter inspiriert und zu konstruktiven Gedanken anregt. In jedem Falle würde die naturgetreue Nachstellung der Forschungsanlage in ihrer Bedeutung als historisches Museumsartefakt einen hohen Wert darstellen.

Unterstützend für alle Burkhard Heim Forscher ist der zur Verfügung stehende schriftliche und vertonte Nachlass, der zum Bespiel bei Amazon unter dem Titel „Das neue Weltbild des Physikers Burkhard Heim – Unsterblich in der 6-dimensionalen Welt“ leicht zu bekommen ist und in jeder seriösen Bibliothek seinen Platz haben sollte. Der Einfachheit halber möchte ich im folgenden den ankündigenden Text für sich selbst stehen lassen:

„Englische Zeitungen sahen in ihm den „neuen Einstein“. „Steht den Deutschen ein neues Weltbild bevor?“ fragte der Stern 1957 in einem Artikel über den fast blinden und tauben sowie Handlosen Physiker Burkhard Heim. Es sieht so aus, als könnte die Frage heute mit „ja“ beantwortet werden. Heim vollendet Einsteins Ansätze zu einer einheitlichen Feldtheorie. Er geometrisiert nicht nur das Gravitationsfeld, sondern sämtliche physikalischen Felder. In Heims Theorie lassen sich alle Elementarteilchen als dynamische, quantisierte geometrische Strukturen angeben. Die Massen der Elementarteilchen werden sehr genau wiedergegeben, was bisher weder die String, noch die Loop-Quanten-Theorie können! Ein Urknall findet im kosmologischen Modell Heims nicht statt. Der Kosmos entwickelte sich nach Heim sehr, sehr lange nur als ein leerer Raum – als reine quantisierte Geometrie. Durch die Einführung einer aspektbezogenen Logik gelingt in Heims 6-dimensionalem Weltbild die einheitliche Beschreibung physikalischer, biologischer und psychischer Prozesse und somit die Lösung des Leib-Seele Problems. Das Hörbuch will auf die Bedeutung, die das neue moderne Weltbild für jeden Einzelnen von uns hat, aufmerksam machen. Es zeichnet ein hoffnungsvolleres und sinnvolleres Bild des Daseins als es nur die Raumzeit vermag. Mit zahlreichen Interviews und Vorträgen von Burkhard Heim.“

Es ist meine erklärte Absicht, einen Teil meiner Aufmerksamkeit und meiner Energie der Entwicklung dieses Projektes zu widmen und ich bin sicher, dass sich unter meinen Freunden und Lesern etliche befinden, die die Vision einer „Burkhard Heim-Gesellschaft“ mit mir teilen. Selbstverständlich werde ich Sie über diesbezügliche Neuigkeiten auf dem Laufenden halten; die aktuelle Beschäftigung mit den Objekten im Lager war der Grund, dieses Thema hier in meiner Community anzusprechen. Dieser Tage wurden verschiedene Gespräche über mögliche Standorte geführt.

Es liegt in der Natur dieser komplexen und anspruchsvollen Materie, dass sie durch Fachleute und Experten aufbereitet werden muss und in wiefern sich aus der Beschäftigung mit Burkhard Heims Gedankenwelt für die Menschheit neue Technologien ableiten lassen, was die nahe Zukunft zeigen wird. Tatsache ist und bleibt, daß das Leben und Wirken dieses Mannes ein Meilenstein in der Geschichte der Wissenschaft ist, dessen eigentliche Bedeutung es immer noch gilt zu entdecken.

Zum besseren Verständnis empfehle ich das Lesen der unten folgenden Links und freue mich natürlich wie immer auf Ihre Meinungen, Aussagen und Linkempfehlungen.
Es verbleibt für heute allerherzlichst, Ihr D.B.

http://neu.dieter-broers.de/wp-content/uploads/2016/03/nachruf.pdf

http://www.amazon.de/Weltbild-Physikers-Burkhard-Unsterblich-6-dimensionalen/dp/3831261288

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kleincol„Regulation und Bewusstsein – die Zukunft der Medizin!?“

Einführung in den heutigen Stand der Wissenschaft der Regulationsmedizin (auszug) D. Broers

Ein Jubiläum ist ein Fest zur freudigen Erinnerung an ein Ereignis nach Ablauf eines größeren zeitlichen Zyklus. Heute feiern wir das 60. Jubiläum des Verbands für Herd-Störfeld und Regulationsforschung in der DAH. Betrachten wir den geschichtlichen Verlauf dieses Fachbereichs, so haben wir einen rühmlichen Grund zu feiern. Dieser Grund basiert auf der herausragenden Pionierarbeit seiner Gründer und ihrer Nachfolger. Sie alle schufen die Basis zu einem wahrhaft sinnentsprechenden Verständnis für das Prinzip „Heilung und Gesundheit“. Obwohl A. Pischinger bekanntlich am Anfang der DAH das Grundregulationssystem introduzierte, das als Ort wichtiger Regulationsleistungen in der Peripherie des Körpers funktioniert, will ich trotzdem noch weiter zurückschauen.
So möchte ich an dieser Stelle an einen Pionier erinnern, dessen Leitsätze für uns richtungsweisend sind: „Ein aus dem Rhythmus geratenes System ist ein archetypisches Merkmal von Krankheit. Die Überführung in den ursprünglichen, naturgemäßen Grundzustand, nennen wir Heilung“.
Diese Erkenntnis stammt von Rudolf Virchow. Sie trägt das Gütesiegel eines Mannes, der die ganzheitlichen Zusammenhänge in seine Forschung einbrachte. Betrachten wir den Menschen in seinem „naturgemäßen Grundzustand“, so werden wir nicht umhinkommen, ihn als ganzheitlich zu sehen. Sofern wir ihn in seinen einzelnen Aspekten analysieren, nehmen wir hierdurch eine willkürliche Trennung vor. Diese Trennung verbirgt ihren ganzheitlichen Grundzustand und somit den Weg zu einer nachhaltigen Heilung. Heute wissen wir, dass eine rein palliative Medizin von keiner nachhaltigen Heilung gekrönt sein kann. Eine symptomatische Therapie grenzt die Ursachen einer Krankheit geradezu aus. Bedauerlicherweise hat die Schulmedizin ein widernatürliches Denkmodell der Biologen übernommen – die Ausgrenzung des Geistes aus der Materie. In diesem Sinne stellt der Bereich des Bios lediglich mechanische Funktionsmodelle dar. Dem Bios wurde quasi der geistige Überbau abgesprochen. Diese Sichtweise wird seit den Studien von Benjamin Libet noch bekräftigt. Der Neurologe Benjamin Libet lehrte und forschte u.a. mit John Eccles in Canberra. Er gilt als „Vaterfigur des Determinismus“, seine Forschungen beschäftigen sich hauptsächlich mit der menschlichen Willensfreiheit.

Libet selbst war ein gläubiger Katholik, wollte die Existenz des „freien Willens“ beweisen, d.h. einer rein geistigen Entscheidungskraft, die den Abläufen in unserem Gehirn und damit unserem Handeln eine bestimmte, durch keinen Naturdeterminismus festgelegte, Richtung zu geben vermag. Was Libet allerdings fand, war scheinbar das Gegenteil seiner Erwartungen: Zwei Sekunden bevor die Versuchspersonen den bewussten Entschluss zu einer einfachen Bewegung fassten, zeigten sich im Gehirn bestimmte Aktivitätsmuster („Bereitschaftspotential“), die zumindest in ihren späten Anteilen eine Bewegung verlässlich vorhersagten. So gesehen hat das elektro-chemische Gehirn entschieden, was getan wird, und liefert den freien Willen hierzu nach, der damit zu einer „Illusion“ wird, d.h. zu einer Vorspiegelung falscher Kausalverhältnisse.

Die Interpretation dieser Ergebnisse lassen aus Sicht der Gehirnforscher folgenden Rückschluss zu: Die Absicht zu handeln entspringt einer Aktivität, die nicht Teil unserer bewussten Wahrnehmung ist. So lehrt Wolf Singer, Direktor am Max-Planck-Institut für Hirnforschung Frankfurt seinen Schülern:
„Alles Verhalten – auch unsere Entscheidungen – sind den neuronalen Vorgängen nachgängig.“
und „Es existiert kein mentales Agens, also das, was unsere Entscheidungen trifft.“

Sofern unsere Denkhaltung sich auf derartige Modelle einlässt, darf man sich über ein gewisses Unbehagen nicht wundern. Dieses basiert auf dem Wirkaspekt unserer geistig-seelischen Quelle. Diese Quelle jedoch scheint sich nicht durch ein technisches Messverfahren zu beweisen. Das „geistige Agens“ – wie Wolf Singer es nennt – ist offenbar von immaterieller Natur. Ein weiteres Hindernis auf der Suche nach der menschlichen Ganzheitlichkeit ist die Herangehensweise der Naturwissenschaftler. Deren Grundausrichtung beschränkt sich auf die Funktionen und Wirkungen von Naturvorgängen. Hier steht das „Wie“ im Vordergrund der Suche nach der Weltendeutung. Diese Denkstruktur basiert auf dem „Verzicht von Galileo“, wurde also ausgelöst durch den Gründer der modernen Naturwissenschaft – Galileo Galilei. Die Reduzierung auf das „Wie“ eines Naturvorganges unter Vernachlässigung des „Warums“ und des „Wesens“ stellt philosophisch betrachtet einen Verzicht dar. Letztlich baut die gesamte Naturwissenschaft und Technik auf diesem Verzicht auf. Erschwerend kommt zu dieser Weltendeutung noch ein besonderes Denkwerkzeug hinzu. Es handelt sich um unsere Alternativlogik. Die von Aristoteles gegründete Alternativlogik beschreibt Qualitäten. Quantitäten ermöglichen das Vergleichen von Mengen (Objekt), die entweder gleich oder verschieden, kleiner oder größer sein können (Aristotelische Ja-Nein-Logik). Mit dieser Alternativlogik können wir maximal einen Aspekt der Natur beschreiben – was besonders bei der Beschreibung eines Menschen zutrifft. Hier werden aber die Qualitäten vollständig vernachlässigt. Qualitäten sind jedoch der Wesenskern einer geistigen Lebendigkeit. Sie machen ihn erst menschlich. Qualitäten ermöglichen eine Bewertung des Inhalts von Mengen (Subjekt). Das erfordert grundsätzlich die Angabe des Mengeninhalts – der eine bestimmte Organisation sein kann – d.h. auf welchen Mengeninhalt man sie bezieht. Informationsinhalte können qualitativ bewertet werden. Um derartige Dinge beschreiben zu können, bedarf es einer sogenannten Alternativlogik, einer aspektbezogenen Logik.
Der Physiker Burkhard Heim erweiterte die Alternativlogik durch eine polyvalente (mehrwertige) Logik1. Heim nennt seine neue Logik ‚Syntrometrie‘. Indem wir beide Logikstrukturen zur Beschreibung der belebten Naturvorgänge einsetzen, sind wir hierdurch in der Lage, unserem Anspruch nach Ganzheitlichkeit sinnvoll zu entsprechen.

Allerdings sollten wir einen Aspekt berücksichtigen, der sich aus der Interpretation beider Logikstrukturen ergibt – gemeint ist die Bedeutung von Information. Die Erkenntnis, dass Information eine mindestens ebenso große Bedeutung hat wie Masse und Energie, verdanken wir den amerikanischen Forschern C. E. Shannon und W. Wever, die u.a. auf Arbeiten des deutschen Nachrichtentechnikers K. Küpfmüller (1897-1977) aufbauten. Aus der Shannon’schen Informations-Theorie folgt insbesondere, dass es technisch möglich ist, ein sehr schwaches Signal, das von zahlreichen größeren Störsignalen überdeckt wird, zu erkennen – eine Fähigkeit, die unser Organismus mit noch viel größerer Fertigkeit beherrscht als die heutige Elektronik. Der Informationsfluss im menschlichen Körper wird nicht nur durch das vegetative und das Zentralnervensystem (sowie materiell durch Blut- und Lymphkreislauf) auf- rechterhalten, vielmehr gibt es noch ein in der Schulmedizin wenig bekanntes Informationsnetz. Hervorzuheben wären hier die Arbeiten von A. F. Lawrence und W. R. Adey.

Die heute gelehrte Physik hat ihre Ursprünge in den Theorien antiker Wissenschaftler. Zwar wird die Physik hier als Teilgebiet der Philosophie verstanden; sie hat aber, etwa in der maßgeblichen Systematik und Durchführung beispielsweise bei Aristoteles und Immanuel Kant, einen eigenständigen Erkenntnisbereich und eine methodische Selbstständigkeit. So verstehe ich den Fachbereich der Bio-Physik in seiner ureigentlichen Form als die zusammengefasste Lehre von Bios und Physis. Bios entspringt dem altgriechischen Wortstamm von βίος, „Leben“. Hingegen ist die Physik (griechisch φυσικὴ θεωρία, physike theoria „Naturforschung“ und lateinisch physica „Naturlehre“) die grundlegende Naturwissenschaft in dem Sinne, dass ihre Gesetze alle Systeme der Natur beschreiben.

Die eigentliche Zusammenführung dieser beiden Beschreibungsmodelle des Seins wird erst dadurch ermöglicht, dass zu Physis und Bios noch Psyche und Pneuma eingewebt werden; wobei Psyche den Erlebnisbereich von Empfinden und Fühlen und Pneuma den Bereich des Geistigen wie Denken, Reflexion, Intuition, Kreativität und Weisheit umfasst. Den Schlüssel hierzu offeriert uns der „Ausnahmephysiker“ Burkhard Heim. Er ist die Grundlage einer Weltendeutung, die Herz und Verstand vereint. Physis a (n = 0 – 7) umfasst alles, was in den Bereich der Physik fällt, also Materie, Energie und Gravitation (siehe: ’Elementarstrukturen der Materie’ von B. Heim).
Bios b (n = 8 – 15) umfasst den Bereich des lebenden Organismus mit seiner aktiven Selbstgestaltung. Psyche g (n = 16 – 24) umfasst den Erlebnisbereich von Empfinden und Fühlen (siehe: Der kosmische Erlebnisraum des Menschen von B. Heim). Pneuma d (n = 25) umfasst den Bereich des Geistigen wie Denken, Reflexion, Intuition, Kreativität und Weisheit (siehe: ’Postmortale Zustände’ von B. Heim).

Die Wissenskrise von Physik und Biologie tritt besonders deutlich zutage in der Rückkehr des „Äther- Problems“ für die Physik und in der Rückkehr des „Leib-Seele-Problems” für die Biologie. Beides kulminiert in der, aus einschlägiger Phänomenanalyse folgenden Schlussfolgerung, dass „Information“ eine, die Energie-Materie gestaltende Grundkraft oder Wechselwirkung darstellt. Die messbaren Schöpfungseinheiten, von den Elementarteilchen und Galaxien bis zu den Organismen samt allen Wechselwirkungen, sind in einen überall gegenwärtigen Vakuum-Quantenschaum eingebettet. Der Physiker Kip S. Thorne verweist auf das sogenannte Quantenbrodeln an jedem Raumzeitpunkt. Kip S. Thorne schreibt: „Der Quantenschaum ist allgegenwärtig: im Innern eines schwarzen Lochs, im interstellaren Raum, in dem Zimmer, in dem Sie gerade sitzen und im Inneren Ihres Gehirns.“
Dieser „Quantenschaum“ hat eine überall gegenwärtige Schnittstelle, die durch sogenannte Planck-Größen bestimmt wird.
Diese Planck-Größen (h0, l0, t0) verschleiern quasi eine latente feinere Wirklichkeit, die unsere sicht- und messbare Wirklichkeit mehrdimensional durchdringt. Ein übergeordneter Raum – ein Hyperraum – wird mathematisch mit Dimensionen belegt, die unsere bekannten Raum-Zeit-Dimensionen einbetten. Burkhard Heim und Walter Dröscher errechneten ein 12. dimensionales Weltmodell, in dem unsere Raum-Zeit eingebettet ist. Innerhalb dieser 12 Dimensionen sind sämtliche Seins-Hintergründe enthalten (Pneuma, Psyche, Bios, und Physis).

Bei allen Denkvorgängen rufen wir unsere entsprechenden Geistesinhalte aus dem Bereich des Hyperraums ab, der außerhalb einer Zeitlichkeit liegt; was der Grund dafür ist, dass Informationen niemals verlorengehen können. Während des Denkvorgangs koppeln wir uns an diesen Informationsraum an, den B. Heim und W. Dröscher der Dimension X7 und X8 zuordnen.
Was auf der Bühne des vierdimensionalen Einstein-Raumes erscheint, z.B. alle atomarmolekularen Gebilde bis hin zu den „sichtbaren“ Organismen, gilt als Projektion aus dem Hyperraum, deren Gestalt- und Funktionsrepräsentanz nicht aus den vier physikalischen Wechselwirkungen (Gravitations-WW; elektromagnetische WW; schwache und starke Kernkraft) kausal erklärt werden kann.

Meine Schlussfolgerung
Die Wissenschaften, die – Logien vom Bios, bedürfen einer anspruchsvollen Paradigmenerweiterung in die Hyperraumkonditionen. Die neue kosmologische und ontologische Physik bietet uns heute ein Interpretationsmodell an, welches uns aus der seelen- und geistlosen Naturwissenschaft entlässt. Es erschließt sich uns ein Bereich der Ganzheitlichkeit, indem wir unsere naturgegebene Sinnhaftigkeit und unseren Platz im Kosmos erkennen. Erst eine derartige Erkenntnis versetzt uns in die Lage, das Wirkprinzip von Gesundheit und Heilung zu durchschauen. Von hier aus verstehen wir den elementaren Sinn einer Krankheit, der gleichermaßen auch den Heilungsweg aufzeigt – das Prinzip Krankheit als Weg, im Sinne einer widernatürlichen Grundhaltung. Indem wir den Patienten in die Lage versetzen, seine persönlichen Disharmonien und Dissonanzen zu durchschauen und dadurch aufzulösen, erfüllen wir unseren hippokratischen Auftrag. In diesem Sinne achte ich mich auch verbunden mit der jubilierenden DAH, 60 Jahre Ärztegesellschaft für Herdgeschehen und Regulationsmedizin. Für die Einladung, diesen Festvortrag zu halten, bedanke ich mich bei der DAH und im besonderen bei ihrem 1. Vorsitzenden Dr. med. Harry Lamers, meinen befreundeten Mitforscher in der Regulationsmedizin und der Vesta-Forschung seit den 90-er Jahren des letzten Jahrhunderts.

129130
DAH Festschrift

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s1… wir arbeiten jetzt an dem Aspekt, dass es eine Art nano-mechanische Signatur während der Entwicklung und Strukturbildung von Stammzellen gibt. Gimzewskis und meine Arbeit belegt auch, dass Zellen bestimmte Schwingungsmuster aussenden, die mittels Rasterkraftmikroskopie als Ton erfasst werden können. Hier ist ein Hörbeispiel des Tons, der von einer einzelnen Hefezelle bei verschiedenen Temperaturen ausgesendet wird. Ich hoffe, sie können diesen Ton einer einzelnen Zelle bei 22 Grad Celsius hören.

 

 

 

s2

[Ton]

Oh Verzeihung… Es funktioniert leider nicht.

Dr. McCraty: Wir haben ja den ersten gut gehört.

Dr. Ventura: Ja. Ich hoffe dieser hier funktioniert. Moment…

[Ton]

Dr. Ventura: Ok, das sind 26 Grad Celsius.

[Ton]

Dr. Ventura: 30 Grad Celsius. Und es wird einfach mit der Spitze des Mikroskops bei der Zelle ausgelöst.

[Ton]

Dr. Ventura: Es ist kein Ton. Es ist keine harmonische Schwingung mehr.

Dr. McCraty: Stimmt, es ist statisch.

Dr. Ventura: Stimmt. Wir wollten einfach nur den Ton aufnehmen, der von einer Stammzelle ausgestrahlt wird, die eine spezielle Differenzierung, sagen wir eine kardiale Differenzierung, durchläuft. Man kann feststellen, ob dieser Ton sich in irgendeiner Form von dem einer neuralen, einer Skelettmuskelzelle oder irgendeiner anderen unterscheidet. Und unsere erste Beweisfindung ist positiv. Diese Untersuchungen laufen natürlich noch. Momentan untersuchen wir die Auswirkungen auf Stammzellen, die dem Ton des Herzens, der von dem weltbekannten Jazzmusiker Milford Graves aufgenommen wurde, ausgesetzt werden. Wir sind dabei zu beurteilen, ob dieser Einfluss irgendeine spezielle Tätigkeit bei den Zellen auslöst.

Das ist ein völlig neuer Bereich der Forschung, nano-mechanische Schwingungen zu verwenden, um bestimmte Zelldifferenzierungen oder –reprogrammierungen auszulösen. Aber wieder einmal verdeutlicht es die Bedeutung der Epigenetik und der Form der DNA.

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Dr. McCraty: Bevor du weitermachst, würde ich gern kurz innehalten, damit die Leute verarbeiten können, was du uns gerade gezeigt und vorgespielt hast. Wir haben zwar alle schon gehört, dass die Zellen schwingen usw., aber ihr habt hochentwickelte Technologien verwendet und damit tatsächlich die Schwingungen der Zellen aufgezeichnet. Und wir haben gerade die Töne gehört, die die Zellen von sich geben und wie sich die Tonlage bzw. die Frequenz oder die Schwingung der Zelle verändert, wenn ihr die Umgebung der Zelle verändert. Habe ich das richtig verstanden?

Dr. Ventura: Ja, das hast du.

Dr. McCraty: Das ist unglaublich. Ich wollte nur, dass die Leute wirklich verstehen, was du uns gerade gesagt hast. Und wahrscheinlich ist es das erste Mal, dass jemand die Töne hört, in denen die Zellen schwingen.

Dr. Ventura: Ja und man muss sich auch vorstellen, dass die sogenannte Kardiogenese, das Grundgerüst kardialer Differenzierung, das erste morphogenetische Ereignis bei jeder Spezies ist, seien es Nagetiere, Amphibien, Primaten genauso wie Menschen. Es ist verblüffend, dass es das Herz ist, das als Erstes schwingt, das primordiale Herz fängt an zu schlagen, also muss es irgendwie einen Ton aussenden. Außerdem ist es faszinierend, dass durch dieses kontinuierliche Schlagen radioelektrische Ströme und magnetische Felder vorhanden sein müssen. Also noch einmal, die akustische Schwingung und das magnetische Feld oder durch das magnetische Feld herbeigeführte intrazelluläre Mikroströme können zusammenwirken, um das, was wir „Information“ bzw. ein morphogenetisches Feld nennen, zu erstellen, das das Schicksal unserer Organe lenken kann.

Die Studien über den kohärenten Zustand und die Herzfrequenzvariabilität und die Möglichkeit, das Bewusstsein im kohärenten Zustand zu erweitern sind so wichtig, denn es ist nicht nur die Umwelt im Allgemeinen, sondern es könnte die Umwelt sein, die auf unsere DNA wirkt und ihre Eigenschaften verändert. Einen kohärenten Zustand zu erreichen, könnte uns irgendwann die Möglichkeit geben, in der Zukunft den Selbstheilungsprozess in unserem Körper zu beeinflussen. Wir werden sehen. Das ist denke ich sehr wichtig für die Zukunft.

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Hier ist ein dunkles Bild von DNA wie sie durch Rasterkraftmikroskopie (AFM) aussieht. Man sieht diesen kleinen schwarzen Punkt hier, der mit einem Pfeil gekennzeichnet ist. Das ist ein Transkriptionsfaktor. Ein Transkriptionsfaktor ist ein Protein, das irgendwie die Form der DNA verändert. Und es ist ausschlaggebend für die Bestimmung der Funktion, was wir Genexpression nennen.

Wie man hier sehen kann, entstehen jedes Mal, wenn ein Transkriptionsfaktor auf die DNA trifft, diese Ringe. Wir können ihre Stärke und ihre Schwingung messen, so wie hier gezeigt. Sie sind also nicht statisch, sondern remodulieren sich dynamisch. Sie schwingen, was so unterschwellig geschieht, dass wir es erst durch die Erfindung der ATM entdecken konnten.

Was ich hierbei unbedingt hervorheben möchte ist, dass das was wir ein Gen nennen, möglicherweise nur dieser winzige Teil dieser Struktur sein könnte. Der Rest ist nur Konstruktion, nur Epigenetik. All diese Kreisläufe sind Epigenetik. Sie enthalten keine kodierende Sequenz, kein Gen. Das Gen ist nur ein kleiner, minimaler Bestandteil der Struktur. Und es funktioniert nur aufgrund dieser Form, dieses dynamischen Aufbaus und das ist das Environment des Gens. Das oben ist das Gen und das ist wie gesagt Epigenetik.

Und diese Epigenetik erreichen wir mit magnetischen Feldern, Energie und indem wir die Umwelt verändern.

Eine weitere wichtige Erkenntnis ist, dass Wasser äußerst wichtig für unsere innere Dynamik ist. Wir müssen uns vor Augen halten, dass Wasser 77% unseres Gewichts ausmacht. Und wenn wir die Anzahl der Moleküle zählen, macht Wasser 98 bis 99% aller Moleküle im Körper aus. Es muss also eine essentielle Rolle in den Zellen haben. Zu betonen ist, dass wenn wir über das Wasser in den Zellen reden, wir nicht von großen Wassermengen reden, sondern von Wasser, das irgendwie an eine Oberfläche gebunden ist. Und wir haben viele Oberflächen in den Zellen, an die sich Wassermoleküle binden können. Denken Sie nur an die Zellmembran, die Kernhülle, die Zytroskelett-Mikrotobuli, die DNA, alle Proteine, die eine Kontraktion bewirken. Das sind alles hydrathaltige Moleküle, die also eng an Wasser gebunden sind. Das Wasser, das an diese Moleküle gebunden ist, kann als kohärentes Wasser betrachtet werden. Was bedeutet das? „Wasser“ für uns sind nicht die flüssigen Wassermoleküle, denn diese können nicht durch völlig statische kurzfristige Wechselwirkungen gebunden werden (H-Brücken, elektrische Dipol-Dipol-Wechselwirkung). Aber wir können uns vorstellen, dass eine Gesamtheit von Wassermolekülen irgendwie pulsieren und sich bewegen kann im Einklang mit der vorhandenen Umgebung, in der die Moleküle gebunden sind, z.B. an ein Protein der Zelle, Tubuli oder das Zellgerüst. Wir nennen es kohärentes Wasser, da dieses Wasser in Form eines langen Molekülgebildes dargestellt werden kann.

Eine faszinierende Entdeckung wurde von der Gruppe von Emilio Del Giudice und Alberto Tedeschi gemacht, die schon seit vielen Jahren von diesem kohärenten Wasser sprechen. Und später dann gab es den Nobelpreisträger Luc Montagnier, der im Journal of Physics einen Bericht über DNA-Schwingungen und Wasser veröffentlicht hat. Man kann grundlegend sagen, dass Wasser mit einer Art biologischen Information außerhalb wirken kann, um kohärente Bereiche zu bilden, die in der Lage sind Informationen weiterzuleiten.

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Sie haben ein einfaches entscheidendes Experiment durchgeführt. Sie haben ein DNA-Molekül mit einem Röhrchen aus einem Bakterium entnommen. Dieses haben sie eine Spule gesetzt und die DNA dann einem magnetischen Feld ausgesetzt, die ähnlich der Erdresonanz von 7,8 Hz war. (Anmerkung: Diese Frequenz entspricht der Modulationsfrequenz des Broers-Therapieverfahrens, z.B. BF 150 und MF 150) Und bei einer bestimmten Dilution, als sie sehr starken verdünnt war, konnten sie beobachten, dass von dem Wasser, in dem diese DNA verdünnt wurde, ein elektromagnetisches Signal ausgestrahlt wurde.

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Sehr erstaunlich war, dass, als sie ein zweites Röhrchen, das nur Wasser enthielt, neben das erste legten, dieses nach 18 bis 24 Stunden anfing ein elektromagnetisches Signal abzugeben. Dann gaben sie alle Bestandteile für die Bildung eines neuen DNA-Strangs hinzu und konnten damit die original DNA-Sequenzen erhalten. Auf irgendeine Art und Weise können also die Nano-Strukturen des Wassers und ihre elektromagnetisches Resonanz zuverlässig DNA-Information aufrecht erhalten und sie verbreiten. Und auch dabei spielt ein elektromagnetisches Feld wieder eine entscheidende Rolle, denn als das System mit Mu-Metall-Folie abgeschirmt wurde, haben sich diese Beobachtungen nicht wiederholt.

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Ich hoffe, ich konnte Ihnen vermitteln, dass die Zelle eine sehr dynamische, flexible Einheit sein kann. Die DNA ist wichtig, aber die Information ist nicht einfach nur in unseren Genen gespeichert, sondern ebenso in ihrer Form und dem Aufbau. Und dieser Aufbau steht irgendwie in Wechselwirkung mit der Umwelt, ist ein Teil von ihr und seine Verbundenheit kann von außerhalb beeinflusst werden. Das, denke ich, ist die letzte Barriere, die überwunden werden muss, damit dieses neue Gebiet der quantischen nicht-örtlichen Verbundenheit verstanden werden kann.

Ich möchte meine Präsentation mit einigen Sätzen beenden, die James Gimzewski und ich gemeinsam geprägt haben. Auf dieser Folie steht:  Sowohl beim philosophischen als auch beim visuellen Verständnis heißt es „Sehen ist Glauben“. Das trifft nicht auf die Nano-Technologie zu, denn bei ihr ist nichts auch nur ansatzweise sichtbar. Auf atomarer und molekularer Ebene werden Information auf sehr abstrakte Art und Weise wahrgenommen und untersucht, die komplexe und approximative Interpretationen erfordern. Mehr als bei anderen Wissenschaften sind Visualisierung und Erschaffung einer Empfindung notwendig, um zu beschreiben was geahnt und nicht gesehen wird.

Und wieder einmal könnten Untersuchungen und Ahnungen eine neue Erkenntnis bringen, wie wir unseren aktuellen Zustand verbessern und unsere Umwelt und DNA verändern können. Information ist die Essenz des Lebens und sie ist ein Bestandteil der kodierenden DNA dahingehend, dass wir die Epigenetik und die Umwelt mit einbeziehen müssen.

Das Visual Institute of Developmental Sciences (VID) in Italien, bei dem ich die Ehre habe den Vorsitz zu führen, gründet sich auf diese Sichtweise. Es kommt aus dem Sanskrit, „Vid/Veda“ bedeutet, Dinge mit anderen Augen wahrzunehmen. Im VID arbeiten wir im Bereich der ständigen Neubildung und Transformation und hoffen, dass die Wissenschaft nicht mehr nur die Hülle ist, sondern zukünftig mit unserem Bewusstsein und unserem Herzen verbunden sein wird.

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Ich möchte dir und allen danken, die mit dabei waren und allen Leuten, die zu diesen Erkenntnissen beigetragen haben. Als erstes möchte ich noch einmal dir, Rollin McCraty, und dem Institute of HeartMath danken. Ich möchte all meinem Mitarbeitern am National Institute of Biostructures and Biosystems danken, dem VID Laboratory of Molecular Biology and Stem Cell Engineering, dem Rinaldi-Fontani Institut, Salvatore Rinaldi und Vania Fontani, die die Erfinder der REAC-Technologie sind, den Leuten in der Abteilung für Biomedizinische Wissenschaften der Universität von Sassari, den Quantenphysikern, die uns bei den Formulierungen geholfen haben – ich nenne dies Interpretation von Informationen, speziell im Quantenbereich – der Abteilung für Chemie und Biochemie der UCLA in Los Angeles/Kalifornien und Dr. James Grimzewski. Und ich möchte Dr. Abdullah Alabdulgader, sowie dem Prince Sultan Cardiac Center in Saudi Arabien danken. Er hat großartige Arbeit zusammen mit Rollin McCraty geleistet im Zusammenhang mit der Förderung der Erforschung der Auswirkungen von kosmischen elektrischen und Erdmagnetfeldern. Und das wird mit Sicherheit auch in Zukunft eine wunderbare Zusammenarbeit sein. Ich danke dem Zell Transplant Center und dem Diabetes Research Institute und WorldWide DRI Federation und der Miller School of Medicine in Miami, Camillo Ricardi und Carlo Tremolada, der wie ich noch einmal erinnern möchte, der Erfinder des Lipogemgeräts ist, durch das uns so gute menschliche Stammzellen zur Verfügung gestellt wurden. Und wie gesagt, vielen Dank, dass ihr uns eingeladen habt.

Dr. McCraty: Carlo, was für ein wunderbarer Vortrag! Lass uns noch einmal kurz, Einiges, über das wir während unserer Zusammenarbeit gesprochen haben, zusammenfassen, damit es für die Leute noch besser verständlich wird. Ich denke, es ist hiermit bewiesen, dass Epigenetik in vielen Laboratorien sehr real ist, nicht nur in deinem. Einige der bedeutenden Untersuchungsergebnisse haben das bereits vor Beginn des Webinars gezeigt, wie z.B. die Studien von Steven Cole an der UCLA. Leute wie er haben gezeigt, dass eine ungünstige Umgebung in frühester Kindheit, viel Stress und ähnliche Dinge zu epigenetischen Veränderungen führen, die wenn das Kind aufwächst das ganze Leben lang bestehen bleiben. Und es sind im Wesentlichen diese Veränderungen, die alle Prozesse in unserem Körper runterregulieren, denen unsere Fähigkeit unterliegt, ein starkes Immunsystem auszubilden und den Prozess fördert, der Entzündungen bildet. Das hat schließlich die Verbindung gebracht, warum z.B. ein frühes Kindheitstrauma viele Probleme im späteren Leben verursachen kann, die wir sogar bei Aufnahmen der Herzfrequenzvariabilität und anderen bestimmten Anzeichen gesehen haben.

Ich denke, dass das sehr gut dargestellt und begründet ist für alle, die auf dem neuesten Stand der Technik sind. Und das worauf wir hier hindeuten, hat nicht nur schlechte Seiten.

Dr. Ventura: Genau, man kann auch auf das Gegenteil abzielen.

Dr. McCraty: Stimmt. Indem wir kohärenter werden, verändern wir die genetische Information in unserem System. Das hoffen wir in unseren gemeinschaftlichen Arbeiten beweisen zu können, dass es auch zu epigenetischen Veränderungen kommt, wo die DNA sozusagen geöffnet wird, damit etwas Neues ausgebildet und unser Bewusstsein erweitert werden kann.

Dr. Ventura: Ich bin sicher, dass es dazu kommen wird, denn in vielen Gebieten haben wir es mit umkehrbarer Umwandlung zu tun. Es funktioniert also immer in beide Richtungen. Und wir können gute Dinge und die Umkehrung der Einflüsse von einer schlechten Umgebung vollbringen. Wir können eine neue, eine positive Umgebung entstehen lassen mit der wir unser Bewusstsein erweitern können. Und die Leute können üben, um das zu erreichen. Unser Ziel ist es zu beweisen, dass wir ganz weiter runter gehen können, bis zur molekularen und Quantenebene.

Dr. McCraty: Absolut. Kannst du einige Folien in deiner Präsentation zurückgehen? Ich möchte noch einmal auf eine Sache zurückkommen.

[Folienwechsel]

Dr. Ventura: Ja, ja.

Dr. McCraty: Es ist tiefgreifend. Du erzähltest, dass es in einem Teströhrchen DNA gab und in einem anderen nur Wasser und dass das zweite genau wie das erste anfing zu schwingen. Als dann die Bestandteile von DNA hinzugefügt wurden, keine bestimmte DNA, Gestalt oder Form, nur die molekularen Substrate, hat diese DNA ein fast gleiches Duplikat der DNA im ersten Röhrchen gebildet. Stimmt das?

Dr. Ventura: Das stimmt.

Dr. McCraty: Das ist ziemlich bedeutungsvoll, wenn man darüber nachdenkt. Ich denke, es verdeutlicht mindestens eine Sichtweise aus unserer Arbeit mit der Global Coherence Initiative, nämlich, dass die Erde magnetische Felder hat. Und es ist interessant, dass sie exakt die gleiche Frequenz des magnetischen Felds der Erde verwendet haben als Träger der biologisch relevanten Information für die Teleportation. Macht das Sinn?

Dr. Ventura: Da gebe ich dir Recht, das macht wirklich Sinn.

Dr. McCraty: Also auf abstrakte Art und Weise untermauert es das, was wir über die Global Coherence Initiative Arbeit sagen, nämlich, dass das magnetische Feld der Erde eine Trägerwelle ist, die uns alle miteinander verbindet. Stimmt das?

Dr. Ventura: Und zudem verstärkt es den Aspekt der Beeinflussung von außerhalb, was auch sehr bedeutsam ist.

Dr. McCraty: Ganz genau. Ich denke, das ist wichtig. Du hast vorhin auch die Arbeit von Dieter Broers erwähnt, mit dem wir auch zusammenarbeiten. Dieses Thema spricht ihm natürlich aus dem Herzen, da er der Meinung ist, dass die energetische Umwelt der Erde, über die wir hier kurz gesprochen haben, wichtig ist, um das Bewusstsein zu erweitern, die Veränderungen, die momentan vonstatten gehen. Ich möchte noch erwähnen, dass Dieter Broers eine wunderbare DVD hat, der Film, den er gemacht hat, heißt Solar Revolution. Du hast ja auch von ihm gesprochen. Wir haben mit Dieter vereinbart, dass jeder eine DVD bekommt, der dem Institute of HeartMath etwas spendet, um diese Arbeit und Forschung, über die wir hier gesprochen haben, zu unterstützen. Das ist eine aktuelle Spendenaktion unseres Institutes. So ist alles miteinander verbunden.

Dr. Ventura: Wunderbar, wunderbar.

Dr. McCraty: Möchtest du noch irgendetwas sagen, hinzufügen?

Dr. Ventura: Nein, alles gut. Danke.

Dr. McCraty: Ich danke dir. Vielen Dank. Ich weiß, es ist schon spät am Abend bei euch in Italien und ich schätze es sehr, dass du dir trotz deines arbeitsreichen Tages Zeit genommen hast und den Abend ohne deine Frau verbringst. Ihr bekommt ja bald ein weiteres Kind. Ich hatte das Vergnügen – das war es wirklich – einige Tage mit Carlo in seinem Labor zu verbringen, welches äußerst faszinierend ist. Ich war sehr überrascht als wir hineingingen und ich erfuhr, dass sich dein Labor in einem Gebäude befindet, dass im 15. Jahrhundert gebaut wurde und dass es dort überall Gemälde an der Decke und an den Wänden gibt, die aus dieser Zeit stammen. Es ist wirklich ein hübsches Umfeld, in dem du da arbeitest.

Noch einmal herzlichen Dank Carlo. Ich habe es sehr genossen.

Dr. Ventura: Danke. Vielen Dank.

Dr. McCraty: Ich wünsche dir einen schönen Abend.

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Institute of HeartMath –  Connecting Hearts and Minds: www.heartmath.org

Global Coherence Initiative

Mehr von Dieter Broers

dna and cell reprogrammingLiebe Freunde, Prof. Carlo Ventura lernte ich im November 2012 auf einem internationalen Medizin- kongress in Saudi Arabien kennen. Nachdem ich meinen Vortrag über den „Einfluss elektromagnetischer Felder und ihre Wirkungen auf biologische Systeme“ hielt, präsentierte Prof. Ventura seine Forschungsergebnisse. Die Vergleichbarkeit unserer Grundlagenforschung hat uns beide erstaunt. Beide arbeiten wir mit modulierten Hochfrequenz-Feldern; 1980 entdeckte ich die besonderen Wirkungen von modulierten 150 MHz Hochfrequenz-Feldern und entwickelte infolge dieser Entdeckung ein Hochfrequenz-Therapieverfahren, für das ich 1984 ein Europa-Patent erhielt. Von 1986 bis 1992 wurden zu den Wirkungen dieser Technologie mit einem interdisziplinären Team Studien durchgeführt, an denen zeitweise bis zu elf Fachbereiche von drei Universitäten in Berlin beteiligt waren. In den neunziger Jahren  entwickelten Salvatore Rinaldi und Vania Fontani ein ähnliches Hochfrequenz-Verfahren, für das 2001 ein Verfahrenspatent angemeldet wurde. Aus rechtlichen Gründen bediente man sich hierbei der Einfachheit halber der Frequenz von 2,4 GHz und damit einem Frequenzbereich, der übrigens auch für WiFi-Technologien benützt wird. Beide Frequenzen (2,4 GHz und 150 MHz) entsprechen der Resonanzfrequenz der menschlichen DNA und erzielen die gleichen Wirkungen, da 2,4 GHz der 16. Oberwelle von 150 MHz entspricht (16 x 150 = 2400). (Um möglichen Irritationen vorzubeugen: Eine WiFi-Frequenz alleine stellt noch kein Therapieverfahren dar. Das Hochfrequenz-Verfahren von Salvatore Rinaldi und Vania Fontani basiert – genau wie mein 150 MHz-Verfahren –  auf weiteren Parametern wie Impulsform, Feldstärke und Modulation (und Modulationsart). Eine unmodulierte Frequenz kommt noch nicht einmal in die Nähe eines Therapieverfahrens.) Salvatore Rinaldi und Vania Fontani brachten mit dem REAC ein Gerät auf den Markt, das Prof. Ventura in Studien einsetzte, bei denen er die Wirkungen der Frequenzen auf Zellen untersuchte und dabei Wirkmechanismen nachwies, die natürlich auch für meine 150 MHz-Technologie gelten.

Vor diesem Hintergrund führte Dr. Rollin McCraty vom HeartMath-Institute mit Carlo Ventura ein Gespräch, das im Internet als Webinar live übertragen wurden. Ich habe die Abschrift dieses Gespräches übersetzen lassen und veröffentliche es mit Zustimmung von Rollin McCraty und Carlo Ventura hier in voller Länge.

DNA- und Zellreprogrammierung mittels epigenetischer Informationen aus magnetischen Feldern, Klangschwingungen und kohärentem Wasser

Abschrift des Webinars mit Dr. Carlo Ventura, M.D., Ph.D. und Dr. Rollin McCraty, Ph.D.

Dr. McCraty: Guten Tag alle miteinander. Hier ist Dr. Rollin McCraty aus dem Institute of HeartMath. Ich sehe, dass gerade noch viele Leute dabei sind sich beim heutigen Webinar einzuloggen. Deshalb warten wir noch ein ein, zwei Minuten bevor wir mit der offiziellen Präsentation beginnen, damit sich alle einloggen und dazuschalten können.

Es ist mir heute eine große Ehre, Dr. Carlo Ventura vorzustellen, der ein guter persönlicher Freund und Kollege geworden ist. Wir werden in naher Zukunft eine Zusammenarbeit mit einer ziemlich innovativen Forschung beginnen. Ich habe Carlo gebeten, dieses Webinar abzuhalten, da ich so fasziniert von dieser dermaßen zukunftsweisenden Forschungsarbeit
bin, die Carlo auf dem Feld der epigenetischen Informationen betreibt. Außerdem ist er in
der Lage, die Programmierung von Stammzellen mittels magnetischer Felder und Klangschwingungen zu verändern. Er wird auch über die Arbeit mit kohärentem Wasser sprechen, die er durchführt.

Hallo Carlo und vielen Dank, dass du da bist.

Dr. Ventura: Hallo, wie geht’s? Vielen Dank für die Einführung. Zuerst möchte ich dir und dem Institute of HeartMath für die Organisation dieses Webinars und die einzigartige Gelegenheit, hier mit Ihnen allen zu sein, danken.

In dieser Präsentation wird es um einige Eigenschaften der DNA, insbesondere um ihren Aufbau und ihre Form gehen, die als treibende Kräfte fungieren  und die Genexpression modulieren können und das Potenzial jeder vorhandenen Zelle freischalten, um in viele verschiedene Subtypen umgewandelt zu werden, die die Struktur und die Funktion unserer Organe während des Erwachsenenalters bestimmen.

Wie Sie wissen, ist die DNA ein sehr langes Molekül. Sie ist um die zwei Meter lang. (Anmerkung: Eine Wellenlänge von 2 Metern entspricht einer Frequenz von 150 MHz, sie ist die Trägerfrequenz meines HF-Therapievefahrens) Und sie ist verdichtet zu einem sehr kleinen Kernvolumen mit einem Durchmesser von normalerweise gerade einmal 50 bis 70 Mikrometern. Nur ein oder zwei Prozent der gesamten DNA enthalten Codierungssequenzen. Das sind Sequenzen, die die mRNA und ein Protein bilden, die wiederum die Struktur und Funktion unserer Zellen bestimmen.

Von dem großen verbleibenden Teil wurde bis vor Kurzem gedacht, dass er eine Art sinnloses Abfallmaterial ohne Funktion sei. Aber jetzt ist bekannt, dass Zellbindung und –differenzierung von einem komplexen Wechselspiel zwischen zellulärer Signaltransduktion, der Umwelt und der laufenden Umformung dieser so genannten „Abfall-DNA“ zu Ringen und Bereichen gesteuert werden.

Wir verstehen jetzt, dass wir es mit einer architektonischen DNA zu tun haben, die in der Lage ist eine temporäre und spezielle Organisation zu erlangen – die wir Epigenetik nennen – um die vielfältigen Auswirkungen der Genexpression, die Teil der Informationen des Lebens sind, zu bilden und zu bestimmen. Die Umwelt ist also von Bedeutung. Wir wissen jetzt, dass es sogar während der Schwangerschaft oder Kindheit zu unerwünschten Ereignissen kommen kann, die automatisch dazu führen, dass Epigenetik, Kernvolumen, Form und Gestalt der Zellen, sowie die Transkription unserer Gene und einige Verhaltensweisen enorm verändert werden. Die Umwelt ist also von Bedeutung. Und Rollin, du hast Recht. Als du sagtest, dass es wichtig ist zu begreifen, dass wenn wir von „Umwelt“ sprechen, wir damit auch unseren Geist und unser Bewusstsein meinen, sowie die Möglichkeit unseren kohärenten Zustand neu auszurichten und sowohl die Umwelt, als auch die Art und Weise wie die Umwelt diese Epigenetik und die ursprünglichen Strukturen und Funktionen beeinflusst, verändern können.

Dr. McCraty: Carlo, erlaube mir, bevor du fortfährst… Ich denke, für einige Zuhörer aus unserem Publikum wäre es gut ein wenig zu erklären, was der Begriff „Epigenetik“ eigentlich bedeutet. In meiner Vorstellung – und  bitte ergänze und korrigiere mich, falls ich falsch liege – bedeutet „epi“ einfach nur oberhalb bzw. außerhalb der Gene. Stimmt das? Also mit anderen Worten können es Einflüsse außerhalb der DNA oder der Gene sein, die die Gene sozusagen programmieren oder kontrollieren. Und dies ist eine revolutionäre Entdeckung, dass wir eben nicht gezwungenermaßen an unseren genetischen Code gebunden sind.

Dr. Ventura: Ganz genau. Die Epigenetik eröffnet uns eine völlig neue Möglichkeit der Freiheit. Wir sind nicht auf den genetischen Code begrenzt, sondern wir werden immer freier und können auf die Epigenetik bauen, um die Funktion unserer Gene zu verändern.

Und in diesem Zusammenhang könnten Stammzellen die Hoffnung sein, um stark beschädigtes Gewebe zu retten, das selbst durch fortschrittlichste pharmakologische oder chirurgische Behandlung nicht mehr erhalten werden kann. Diese Aussicht hat den Weg für ein anderes Modell der Behandlung von komplexen Krankheiten geebnet. Denken Sie an kardiovaskuläre oder neurodegenerative Erkrankungen. Das ist die neue sogenannte regenerative Medizin, die Stammzellen und Zelltherapie verwendet, um ein geschädigtes Organ zu retten.

Wie Sie auf dieser Folie sehen können, kommt diese Hoffnung vorwiegend durch die Besonderheit totipotenter embryonaler oder pluripotenter embryonaler Stammzellen, die in der Lage sind sich selbst zu erneuern und alle Vorläuferzellen zu produzieren was zu vielen differenzierten Zellen führt, die den gesamten Organismus ausmachen. Wie dem auch sei, nicht nur aus ethischen Gründen, sondern auch aufgrund von Abstoßungsreaktionen und karzinogener Probleme wurden embryonale Stammzellen bislang nicht bei klinischen Studien mit Menschen verwendet. Stattdessen beruhen viele Erkenntnisse in der regenerativen Medizin auf der Verwendung von multipotenten erwachsenen Stammzellen. Zudem können diese erwachsenen Stammzellen auf autologe Art und Weise transplantiert werden (d.h. Spender und Empfänger sind dieselbe Person), womit jegliche Abstoßungsreaktionen / Verträglichkeitsprobleme vermieden werden.

Diese Zellen verfügen über ein viel geringeres Differenzierungspotenzial im Vergleich zu pluripotenten embryonalen Stammzellen. Sie können nicht in alle Zelltypen des menschlichen Körpers umgewandelt werden. Und ihre Differenzierung, ihre Transformation ist oft nicht vollständig. Wir sprechen da von herzähnlichen oder nervenähnlichen Zellen, die aus den multipotenten Stammzellen entstehen.

Dr. McCraty: Carlo, könnten wir, wenn möglich, für mich und ich denke auch für einige unserer Zuhörer eine einfache Definition formulieren, was der Unterschied zwischen totipotent und pluripotent ist?

Dr. Ventura: Eine totipotente Zelle ist eine einzelne Zelle, ein befruchtetes Ei, eine befruchtete Oozyte aus der sich ein komplettes Individuum bilden kann. Eine pluripotente Zelle ist eine Zelle, wie die sogenannten embryonalen Stammzellen, die in jeden Zelltyp transformiert werden können, aus dem viele Organe und Gewebe entstehen. Aber für eine pluripotente Zelle ist es nicht möglich, dass sich aus ihr als einzelne Zelle ein komplettes Individuum bilden kann. Eine multipotente Zelle befindet sich auf einer niedrigeren hierarchischen Stufe, wie du auf dieser Folie sehen kannst, da sie darauf ausgelegt ist eigentlich jedwede Art von Zelle zu werden. Aber für gewöhnlich wird diese Art von Transformation nicht bis zur Entstehung einer realen, funktionsfähigen, endgültig differenzierten Zelle vervollständigt. Also scheint das Wiederherstellungsvermögen durch diese multipotenten erwachsenen Stammzellen größtenteils mit ihrer Fähigkeit zusammenzuhängen, eine Anzahl von Molekülen zu verbergen, die die inhärente Fähigkeit aktivieren, angesiedeltes Zellgewebe zu heilen. Und dies ist eben nicht die bereits von mir erwähnte eigentliche Stammzellendifferenzierung zu einem bestimmten Zelltyp.

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Auf der anderen Seite wird es jetzt immer offenkundiger, dass sogar stammfremde menschliche erwachsene somatische Zellen, wie Hepatozyten oder Fibroplasten, zu einem embryonal-ähnlichem Zustand transformiert oder reprogrammiert werden können durch Injektion von viralen Vektoren in eines bis vier Gene. Zellreprogrammierung erfordert also die Transformation von stammfremden erwachsenen Zellen zu Zelllinien, in denen diese Zellen sonst nicht auftauchen würden. Und diese Art der Transformation ist mit dem Erwerb einer neuen Form verbunden, neuen architektonischen Bereichen in der DNA über die Gensequenzen hinaus. Aber noch einmal, die Möglichkeit, sogar eine stammfremde erwachsene Zelle zu einer pluripotenten embryonal-ähnlichen Stammzelle umzuprogrammieren, geht größtenteils mit Veränderungen der Epigenetik einher. Diese hängen wiederum mit strukturellen 3D Veränderungen innerhalb der überwiegenden Mehrheit des nicht-codierenden, architektonischen Teils des DNA-Moleküls, jenseits der codierenden Gensequenzen, zusammen.

Dr. McCraty: Wenn ich dich jetzt richtig verstehe, könnte es also eine Zelle geben, die, sagen wir mal, eine Hautzelle oder eine Fettzelle oder dergleichen geworden ist. Und in der regenerativen Medizin geht es darum diese Zelle in einem pluripotenten Zustand zurückzuführen, wo sie neu programmiert werden und zu einem anderen Zelltyp werden kann? Ist es das was du meinst?

Dr. Ventura: Ganz genau. Es ist wie eine Zeitmaschine. Irgendwie werden diese Zellen zu einem bestimmten Zustand reprogrammiert, von dem aus jede Entscheidung möglich ist; sogar die Entscheidung, nahezu jede Zellart des Organismus zu werden. Und denk mal an das gewaltige Potenzial dieser Entdeckung! Deshalb haben die beiden Forscher Shinya Yamanaka und John Gurdon den Nobelpreis für Medizin bekommen, als sie die Entdeckung gemacht haben, dass sogar stammfremde erwachsene Zellen epigenetisch zu einem Zustand reprogrammiert werden können, aus dem heraus sie schließlich Nervenzellen, Herzzellen, Skelettmuskelzellen oder insulinproduzierende Zellen bilden können. Das ist sehr bedeutsam, ein großer Schritt für die Wissenschaft.

Aber trotz dieser neuen Errungenschaften sind die Stammzellbindung und –differenzierung bislang kaum verstanden und stellen einen extrem geringen Fortschritt dar. Dies betrifft vor allem einige Zellbindungen, die lange das Hauptaugenmerk in der regenerativen Medizin waren und schließt wie gesagt die kardiale Differenzierung, Neurogenese oder die Transformation in vaskuläre Zellen ein. Sie müssen bedenken, dass die Differenzierung einer embryonalen Zelle zu einer Herzzelle normalerweise ein sehr geringer Prozess ist. Es macht um die 0,002% des gesamten Differenzierungspotenzials der Stammzellen im embryonalen Körper aus.

Es ist wichtig, dass wir an die Stammzellen oder stammfremde erwachsene somatische Zellen herankommen, um deren Heilungspotenzial wieder zu erwecken. Man glaubte immer, dass nur die Chemie in der Lage wäre, zu unseren Genen vorzudringen oder mit der epigenetischen Information umzugehen, die innerhalb des DNA-Moleküls gespeichert war.

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Aber ich möchte Ihnen gerne eine andere Geschichte erzählen. Nicht nur durch Moleküle, wie es hier auf dieser Folie heißt, sondern auch durch physikalische Energie kann kardiale Stammzelldifferenzierung aktiviert werden. Das haben wir zuerst mit extrem niederfrequenten magnetischen Feldern bewiesen. Da ist die erste Seite des Aufsatzes, den wir 2004 und 2005 im The FASEB Journal veröffentlicht haben.

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Und wie Sie hier sehen können, wurden die Stammzellen einem extrem niederfrequenten magnetischen Feld mit sehr geringer Intensität ausgesetzt. Damit lösten wir eine Anzahl
von Genen aus, die die kardiale Zellbindung steuern, Gene, die den Stammzellen irgend-
wie sagten: „Ihr werdet nicht länger undifferenzierte Stammzellen sein, sondern euch neu ausrichten und eine Herzzelle werden.“

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Aber mehr noch: Bei Stammzellen, die diesen magnetischen Feldern ausgesetzt wurden, hat sich ebenso die Expression der Gene weiterentwickelt, die gewebespezifische Proteine kodieren, Proteine, die z.B. die Kontraktion der Myokardzelle steuern.

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Auf der linken Seite können Sie nachvollziehen, dass mit Naturchemie (z.B. kleine Endorphinpeptide) die Differenzierung von Stammzellen zu einer schlagenden Herzzelle bewirkt werden kann. Das Gleiche erreichen wir auch, wenn wir die Zellen magnetischen Wellen, einem magnetischen Feld aussetzen (Bild auf der rechten Seite).

Aber mehr noch…
Dr. McCraty: Es ist verblüffend, dass ihr – sofern ich das jetzt richtig verstehe – in der Lage seid, magnetische Felder zu nutzen, um der DNA die Information zu vermitteln ihre Chemie zu verändern.

Dr. Ventura: Verändert sich die Chemie, geschieht die Transkription der Gene. So waren wir auch in der Lage die Genexpression in den Kernen zu beeinflussen, die den Zellen entnommen wurden. Das magnetische Feld wird einen Einfluss haben, der das Zellgedächtnis verändert und dieses Gedächtnis wurde permanent verändert, sogar wenn der Kern aus der Zelle entnommen wurde.

Später sind wir einen Schritt weitergegangen und haben magnetische Felder eines anderen Typs verwendet. Wir haben ein magnetisches Feld mit 2,4 GHz verwendet, welches im WI-FI Bereich vorkommt und das gleiche magnetische Feld ist, das bei der weltweiten Internetverbindung eingesetzt wird. Und wir haben ein Gerät verwendet, das wir Radio Electric Asymmetric Conveyor (REAC) genannt haben. Es wurde von Dr. Salvatore Rinaldi und Vania Fontani in Florenz erfunden. Und dieses Gerät ist in der Lage, die Differenzierung von Stammzellen auszulösen oder sogar eine stammfremde erwachsene Stammzelle, wie einen menschlichen Fibroplasten, zu transformieren, damit sie sich wie eine Stammzelle verhält. (Anmerkung: Die 2,4 GHz ist die 16. Oberwelle von 150 MHz (HF-Therapie nach Broers), woduch sich die gleichen biologischen Wirkungen ergeben. Die Modulationarten sind bei beiden Verfahren identisch.)

Die physikalische Untermauerung der REAC-Technologie dürfte die folgende sein: Sie basiert auf der Interaktion von zwei oszillierenden magnetischen Feldern. Eins wird vom gesamten Organismus (oder von kultivierten Zellen) erzeugt und das andere, ein schwächeres elektromagnetisches Feld vom REAC-System. Die gegenseitige Beeinflussung entsteht aufgrund der Induktion / Modulation von zellulären elektrischen Mikroströmen, die bei einer (Transport) Elektrodensonde entdeckt und übertragen wurden. Mithilfe der Transportsonde werden diese autologen radioelektrischen Ströme nicht in die Umwelt gestreut, sondern werden in den Bereich, den wir bei einem Patienten behandeln möchten oder in die Zellen, die wir ihnen aussetzen und die wir reprogrammieren wollen, zurückgeleitet.

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Dr. McCraty: Nun, ich habe eine Weile gebraucht bis ich all das verstanden habe, und ich denke, viele Leute werden dir wahrscheinlich nicht ganz folgen können. Aber wenn ich es einfacher ausdrücke, ist das was du hier machst die Errichtung eines resonanten Kreislaufs oder eines resonanten Verbindungskanals mit den Zellen und Genen. Kann man es so verstehen?

Dr. Ventura: Ja, genau. Es ist eine Art Bioresonanz. Wir fangen das endogene Signal auf, das von dem Zellen bzw. dem gesamten Körper erzeugt wird und leiten es zurück zu den Zellen, dem Gewebe oder der Transportsonde. Das ist der Grundgedanke der REAC-Technologie.

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Wir haben mit embryonalen Stammzellen von Mäusen angefangen, die wir zwei Tage lang dem radioelektrischen REAC-Feld ausgesetzt und dann weitere sieben Tag lang ohne REAC-Bestrahlung kultiviert haben.

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Nun begannen wir damit Nachweise zu erbringen, dass Hochfequenz-Felder mit dieser Technologie asymmetrisch übertragen werden und somit neue Errungenschaften bei der Verbesserung der Geweberegeneration bringen.

Bei diesem modulierten magnetischen Feld entdeckten wir die Fähigkeit, die Expression der Gene zu fördern, die die Differenzierung von Stammzellen zu Herzzellen, Nervenzellen und Skelettmuskelzellen auslösen und steuern (sehen Sie hier).

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Mehr noch, sogar die Proteine, die von den durch REAC veränderten Genen verschlüsselt wurden, wiesen Veränderungen in ihren Expressionsprofilen auf, die genau jene Veränderungen widergespiegelt haben, die bei der Gentranskription beobachtet wurden.

Als wir mittels Konfokalmikroskopie die gesamte Zellebene betrachtet haben, konnten wir die Expression spezifischer neuraler, Skelettmuskel- oder Herzmarkerproteine entdecken, die das Erreichen eines komplett differenzierten Zustands belegen.

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Hier können Sie den enormen Unterschied in der Anzahl der von selbst pulsierenden Kardiomyozyten sehen, die wir nach einer REAC-Behandlung geschaffen haben, im Vergleich zu unbehandelten Stammzellen. Wie Sie hier sehen können, besteht der große Unterschied nicht nur in der Anzahl der Zellen, sondern auch in der völlig anderen Qualität der Kontraktion.

Diese pulsierenden Zellen erzeugen eine Art Beruhigung in der Gewebekultur, ebenso wie eine spezifische Wellenschleifenform der Kontraktion, die stark an die Vorgänge im echten Herzen erinnert.

Dr. McCraty: Also mit anderen Worten funktionieren die Zellen, die in der Kultur von selbst anfangen zu pulsieren, so wie die im echten Herzen?

Dr. Ventura: Ja, es ist ein System, das ziemlich gut der Grundlagenwissenschaft entspricht, da es wiederholt was in der Embryogenese der Tierspezies, Menschen inbegriffen, geschieht.

Mehr von Dieter Broers

Dann fuhren wir mit erwachsenen Stammzellen fort. Wie ich bereits erwähnte, werden diese Zellen hauptsächlich zu Zwecken der regenerativen Medizin beim Menschen verwendet. Diese Zellen sind die Grundlage für zukünftige Versuche in der Zelltherapie. Wir wollten wissen, ob die Einwirkung von modulierten magnetischen REAC-Feldern (HF-Feldern)
bei diesen Zellen einen vollständig differenzierten Zustand auslösen kann, da diese Zellen
wie gesagt nicht in der Lage sind, eine vollständige kardiale, neuronale oder Skelettmuskeldifferenzierung durchzuführen. Sie versuchen nur, sich so zu verhalten oder sich so ähnlich zu verhalten wie eine richtige Herzzelle, aber sie schließen diesen Vorgang nicht selbstständig ab.

Was wir verwenden ist ein anderes System. Wir gingen von Fettgewebe aus, genauer gesagt von Lipoaspiraten, die auf nicht-enzymatische Weise durch eine andere Technologie erzeugt wurden und die wir Lipogeme nannten, um die Stammzellen entnehmen zu können. Diese Technologie wurde von Dr. Tremolada entwickelt, einem plastischen Chirurgen, der sowohl in Italien als auch am Diabetes Research Institute in Miami tätig ist. Bei dieser Technik haben wir sanfte mechanische Kräfte verwendet, um das echte Mikroenvironment dieser erwachsenen Stammzellen zu erzeugen. Das ist sozusagen wie eine teilweise vaskuläre Fraktion wo sich die Zellen in der Gefässwand befinden.

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Dann verwendeten wir diese sogenannten Lipogeme.

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Dr. McCraty: Um das noch einmal klarzustellen: Du redest über eine revolutionäre Entdeckung. Ihr seid in der Lage Stammzellen von Menschen aus ihrem eigenen Fettgewebe zu sammeln und ihre eigenen Stammzellen für zukünftige Behandlungen zu verwenden, indem ihr sie der Person wieder einsetzt?

Dr. Ventura: Nicht einfach nur Stammzellen sammeln, sondern Stammzellen innerhalb ihres eigenen Mikroenvironments gewinnen. Wie du sagtest, ist die Umgebung sehr wichtig. Und wenn man Stammzellen einfach nur durch enzymatischen Verdau entnimmt, wie das normalerweise der Fall ist, dann wird ihr eigenes Mikroenvironment zerstört. So wird ihr selbstbildendes Netzwerk irgendwie aus ihrer Epigenetik gelöst. Wir wissen jetzt, dass Stammzellgewinnung in ihrer eigenen Umgebung gleichbedeutend mit einer revolutionären Strategie zur Gewebetransplantation ist. Das Stammzellenmikroenvironment ist wie ein „Gewebe in einem Gewebe“ und es enthält die Stammzellen.

Aber wie du hier auf dieser Folie sehen kannst, wenn ein Milliliter dieses Mikroenvironments in ein Medium zur Gewebekultur eingesetzt wird, werden die Stammzellen freigesetzt, die auf der Gewebekulturschale liegen und beginnen mit der Zellteilung.

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Wir haben uns also für diese Art von Versuch entschieden, da unseres Wissens nach der Lipogem-Versuch der beste Weg ist, um mit intakten menschlichen Stammzellen zu arbeiten.

Sogar unter diesen Bendingungen kam es, als die menschlichen Stammzellen dem modulierten magnetischen REAC-Feld (HF-Feld) ausgesetzt wurden, zur Auslösung der Expression des kardiogenen Genprogramms.

gene expression

… oder die Expression der Gene, die die Differenzierung zu einer neuralen oder einer Skelettmuskelzelle bewirken. Anders ausgedrückt waren wir also in der Lage, menschliche erwachsene Stammzellen in embryonal-ähnliche Stammzellen zu verwandeln, die dazu fähig waren, die Art von Genen auszubilden, die für dieses komplexe Differenzierungsmodell notwendig waren.

cell transplantation

Dr. McCraty: Carlo, es tut mir leid, dich unterbrechen zu müssen, aber ist es das was du vorhin meintest, als du sagtest, dass ihr in der Lage seid, eine Zelle, die ein Subtyp geworden ist, zu nehmen und sie wieder zu einer Stammzelle zu machen, die wiederum zu jedem Zelltyp reprogrammiert werden kann. Ist das richtig?

Dr. Ventura: Das stimmt. Wir befinden uns immer noch im Bereich der Stammzellen.
Wir reprogrammieren eine multipotente Stammzelle zurück zu einer pluripotenten embryonal-ähnlichen Stammzelle und beginnen mit einer menschlichen erwachsenen Zelle, einer menschlichen erwachsenen Stammzelle. Das ist wichtig, da wir, wie hier zu sehen ist, diese erwachsenen menschlichen Stammzellen in kardiale Zellen umwandeln können, wie man hier sehen kann…

modulated magnetic field

… oder in eine Skelettmuskel- oder Nervenzelle. Und das erreichten wir, indem wir eine menschliche erwachsene Stammzelle einem Hochfequenz-Feld aus der REAC-Technologie ausgesetzt haben.

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Und wir sind einen Schritt weiter gegangen. Wie du vorhin sagtest, wurde der Nobelpreis für Physiologie/Medizin kürzlich den beiden Forschern Dr. Yamanaka und Dr. Gurdon verliehen.

2012 nobel prize physiology

Sie entdeckten, dass wenn man drei bis vier Gene mit viralen Vektoren in menschliche erwachsene Fibroplasten bringt, die keine Stammzellen, sondern erwachsene somatische Zellen sind, diese Zellen zurück zu einen embryonal-ähnlichen Zustand umgewandelt werden konnten. Dabei sprachen sie von Induktion pluripotenter Stammellen wie du hier siehst.

Das war eine revolutionäre Entdeckung, die wieder einmal gezeigt hat, dass die Umwelt sehr wichtig ist. Die Gene, die in die erwachsenen somatischen Zellen gebracht wurden, verschlüsselten nämlich Proteine, deren Hauptaufgabe die Strukturveränderung der DNA war.
Indem nun also die Form der DNA durch Änderung der Epigenetik umgewandelt wurde, wurde wieder einmal die Zeit zurückgedreht und eine erwachsene somatische Zelle in eine embryonal-ähnliche Zelle verwandelt. Die Idee war es dann mit Fibroplasten und mit Zellen zu arbeiten, die sich innerhalb von Narbengewebe befinden, um möglicherweise mit dem narbigen Gewebe ein geschädigtes Organ zu retten. Das ist eine äußerst revolutionäre Idee.

Leider wurde dieser Versuch mit viralen Vektoren durchgeführt, die zu HIV modifiziert wurden und die nicht ohne Weiteres beim Menschen verwendet werden können aufgrund des Risikos ihrer Nebenwirkungen. Diese regprogrammierten Zellen waren irgendwie eingefroren in einem embryonal-ähnlichen Zustand mit einer sehr geringen Effizienz was die darauffolgende Redifferenzierung zu einem kardialen, neuronalen oder irgendeinem anderen wichtigen Subtyp betrifft. Zu Beginn war diese Bedeutung für die regenerative Medizin oder zukünftige Therapiemethoden beim Menschen nur eine sehr große Vermutung.

induction of pluripotent stem cells

Wir haben menschliche erwachsene Fibroplasten aus der Haut entnommen und sie Hochfrequenz-Feldern ausgesetzt, die mit der REAC-Technologie erzeugt wurden. Damit waren wir in der Lage zu zeigen, dass diese Zellen direkt zu kardialen, neuronalen oder Skelettmuskelzellen umgewandelt wurden, einfach durch eine physikalische Kraft und ohne die Verwendung von viralen Vektoren oder synthetischer Chemie.

radio electric conveyed fields

Diese Folie zeigt, dass die Bestrahlung dieser menschlichen somatischen stammfremden Zellen mit dem REAC-Feld, keine negative Auswirkungen auf ihre Funktions- und Lebensfähigkeit hatte.

modulated magnetic field exposuse

Dadurch, dass diese Zellen dem Hochfrequenz-Feld ausgesetzt waren, wurde die Expression der Gene herbeigeführt, die die kardiale Zelllinie vorgeben oder auch die Expression der Gene für die Differenzierung zu kardialen Myozyten oder neuralen Zellen.

modulated magnetic fields fibroblasts

Dr. McCraty: Ich möchte gerne eine Sache, von der du gesprochen hast, noch einmal verdeutlichen, da ich denke, dass sie sehr wichtig ist. Ich habe es erst nicht richtig verstanden bis ich dich in deinem Labor besuchte und die Möglichkeit hatte, mich privat mit dir zu unterhalten. Was so bedeutsam ist, ist, dass ihr bei jemandem, der, sagen wir mal, einen Herzinfarkt hatte und somit viel vernarbtes Herzgewebe hat, in der Lage seid, dieses vernarbte Gewebe wieder zu einem funktionierenden Herzmuskel zu machen. Ist das richtig?

Dr. Ventura: Das ist richtig. Und nicht nur der Herzmuskel, sondern wie bei diesem Beispiel hier waren wir in der Lage die Genexpression zu neuralen bzw. Skelettmuskelgenen auszulösen. Jedes geschädigte Organ ist vernarbt. Das Gehirn kann vernarbt sein, der Skelettmuskel, die Bauchspeicheldrüse bei einem Fall von Diabetes, und so weiter und so weiter. Wir betrachten dieses Narbengewebe als eine Art aberranten Versuch des Organismus, sich zu heilen, sich selbst zu retten. Aber er ist unvollständig. Und durch Bestrahlung mit dem modulierten magnetischen Feld könnten wir in der Lage sein, diesen endogenen Versuch vollständig und erfolgreich auszuführen und den Organismus somit zu heilen.

 

Weiterhin bedeutsam ist, dass wir bei diesem von der REAC-Technologie (modulierte Hochfrequenz-Felder) erzeugten modulierten magnetischen Feld in der Lage waren, zeitabhängig die Expression der Gene zu steuern, die für die Reprogrammierung von Hautfibroplasten zu pluripotenten Zellen zuständig sind. All die Gene, die du hier siehst, waren jene, die Yamanaka mit viralen Vektoren in menschlichen Hautfibroplasten erzeugen konnte. Wir waren in der Lage, dies mit physikalischer Energie zu erreichen und konnten somit das Risiko der Verwendung von viralen Vektoren umgehen.

modulated magnetic fields fibroblasts lineages

Dr. McCraty: Etwas langsamer bitte. Meinst du mit „physikalischer Energie“ wirklich die magnetischen Felder?

Dr. Ventura: Ja, die meine ich. Außerdem werden, wie du hier auf dieser Folie siehst, die Gene zuerst hochreguliert auf der rechten Seite des Graphen und dann runterreguliert.
Das ist sehr wichtig, weil wir jetzt wissen, dass, um eine hohe Effizienz darauffolgender Differenzierung dieser reprogrammierten Zellen zu erreichen, dieselben Gene, die für diese Reprogrammierung verwendet wurden, deaktiviert werden müssen, damit eine signifikante abgeschlossene Differenzierung erreicht wird.

modulated magnetic fields fibroblasts cells

Hier kannst du sehen, dass es uns möglich war, eine große Menge an kardialen, Skelettmuskel- und neuralen Zellen aus einer stammfremden menschlichen erwachsenen Zelle zu erhalten, die dem modulierten magnetischen Feld ausgesetzt war. Das ist sehr bedeutsam, denn bei Yamanakas Experimenten lag der finale Erfolg bei weniger als einem Prozent.
Hier siehst du, dass wir eine große Menge von vollständig differenzierten Zellen haben, für gewöhnlich zwischen 15 oder 20% pro Linie. Das bedeutet, dass wir nur um die 15 bis 20% nicht-differenzierter Zellen zurücklassen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass die nicht-differenzierten Zellen, die bei dieser Hochfrequenz-Technik übrig bleiben, einfach nur menschliche Fibroplasten sind. Keine embryonalen Stammzellen. Das ist von Bedeutung, da es bei einer großen Menge von nicht-differenzierten lebenden embryonalen Zellen ein Tumorrisiko gäbe. Also noch einmal: Die Strategie, magnetische Hochfrequenz-Felder für die Stammzellen-Epigenetik zu verwenden ist sicherer als der herkömmliche Weg, ein Gen mit einem viralen Vektor zu bilden oder als die Verwendung von Chemie, um die Genexpression zu modulieren, denn bei diesen beiden letzten Fällen gibt es ein Tumorrisiko.

modulated magnetic fields primes human

Ich weiß nicht, ob ich das bereits erwähnt habe, aber es gibt noch eine andere Möglichkeit, eine Zelle mit physikalischer Energie zu reprogrammieren und zwar nicht unter Verwendung eines magnetischen Feldes sondern mit Klangschwingung.

Bevor wir uns jetzt näher damit befassen, möchte ich erwähnen, dass die Hochfrequenz-Felder, die wir verwendet haben, einer therapeutischen Methode ähneln, die Dieter Broers mit zwei Universitäten in Berlin (Deutschland) entwickelt hat*. Wir planen eine Zusammenarbeit bei gemeinsamen zukünftigen Forschungsprojekten.

Dieter Broers erforscht momentan die Korrelation zwischen kosmischen und erdgebundenen elektromagnetischen Feldern und ihre Einflüsse auf die Stimmungen und das Bewusstsein der Menschen. Sein Film Solar Revolution (www.solar-revolution-movie.com) gibt einen verständlichen Überblick über aktuelle Entwicklungen, genauso wie das Buch mit demselben Titel.

Wir sprechen also wieder von einer enorm großen Umgebung, dem kosmischen oder dem Erdmagnetfeld, das unser Verhalten, unseren Geist, unser Bewusstsein denkbar beeinflussen kann und in weiterer Folge auch die Epigenetik und DNA. Und das möchten wir gern zusammen mit dir, Rollin, am Institute of HeartMath erforschen.

Ein weiterer verstärkender Aspekt der Rolle von physikalischer Energie und Umwelt beim Beeinflussungsvermögen von Zellreprogrammierung und Epigenetik ist die akustische Schwingung, die Klangschwingung.

Mehr von Dieter Broers

mf150-a-h-dieter-broersIm Internet und auch in der Dieter Broers Community sind viele User verunsichert darüber, welches Gerät die „Befeldung nach D. Broers“ garantiert.

Dieter Broers hat am 27.8.1984 ein Patent auf eine „Bestrahlungseinrichtung zur Behandlung von lebendem Gewebe mit elektromagnetischen Wellen“ angemeldet und später auch vom europäischen Patentamt erteilt bekommen.

Verschiedene Firmen versuchten solche Geräte herzustellen, unter Namen wie MEDAX, ESM 150 MB und zuletzt „Mega Wave“ -eine Wortschöpfung von Dieter Broers-( die Rechte für die Verwendung der Wortmarke „Mega Wave“ liegen inzwischen jedoch bei der Mega Wave GmbH in Bad Wörishofen).

1998 kamen Dieter Broers sowie Frau Bärbel Mücke und Herr Peter Feucht (Firma FM Elektronik Peter Feucht e.K.) überein, auf der Grundlage des Broers‘schen Patentes und mit den Erfahrungen der FM Elektronik mit Medizinprodukten die Entwicklung des Magnetfeldgerätes 150 MHz, des MF150 zu starten.

Die für eine Zulassung als Medizinprodukt erforderliche klinische Studie wurde von Professor Dr. med. habil. Wolfgang Pries durchgeführt. Er gründete dazu die Megawave GmbH in Bad Wörishofen, an der Dieter Broers, Bärbel Mücke, Peter Feucht sowie ein Anwalt beteiligt waren.

Im Jahr 2011 trennten sich die Geschäftspartner. Seit dem 1.1.2013 kann die Firma FM Elektronik Peter Feucht e.K. Geräte zur „Befeldung nach D. Broers“ unter eigenem Namen, wie die Geräte MF 150 A sowie die z.Zt. noch in der Zulassung befindlichen Geräte BF 150 anbieten.

Den Herstellern dieser Geräte ist jedoch bewusst, dass das angebotene Therapieverfahren aus einem ganzheitlichen Behandlungspaket besteht und deshalb nur von Medizinern (Ärzten und Heilpraktikern) eingesetzt und betreut werden sollte. Ein privater Gebrauch sollte -sofern erforderlich- nur nach genauester Anweisung eines Therapeuten erfolgen. Dies wird durch die Firma FM Elektronik Peter Feucht gewährleistet, die in regelmäßigen Abständen Schulungen der Anwender des MF 150 A anbietet.

Erklärende Videos zur Wirkungsweise des Gerätes:





Mehr von Dieter Broers

Dagmar Neubronner unterhält sich mit Biophysiker Dieter Broers über den Einfluß von Frequenzen der Sonne und des Erdmagnetfelds auf unser Wohlbefinden und die Gesundheit.

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Dieter Broers arbeitet an der Schnittstelle zwischen Physik und Spiritualität. Ausgangspunkt seiner Forschung war vor 30 die Entdeckung, dass niedrige Frequenzen, wenn sie auf die Trägerfrequenz unserer Zellen (150 MHz) moduliert werden, verbluffende Heilerfolge ermöglichen. Dabei erfolgt der Heilungsprozess nicht nur rein physisch, sondern auch auf mentaler und seelischer Ebene.

Im Interview schildert Dieter Broers ausserdem, was Krankheit und Gesundheit auf quantenphysikalischer Ebene sind und was dies für unsere Vorstellung von der Beschaffenheit der Welt bedeutet, in der wir leben.

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