Dieter Broers

Aufbruch in ein neues Zeitalter

Keine Frage des Glaubens – Wie wirken die Sonnen- und Erdfelder auf uns und welche Bedeutung haben diese Felder für unsere geistige Evolution? (Teil 2)

sonne-und-evolution3Die Folgen der physischen und geistigen Wirkungen bei scheinbar gleichen Kp-Index-Werten (Magnetfeldschwankungen) erscheinen widersprüchlich. Einmal können sie zu pathologischen Zuständen führen, zum anderen können gleiche Kp-Werte zu einer positiven Wirkung führen (beispielsweise zu einer Eingebung, Inspiration, Nahtoderfahrung usw.).

Dieser Widerspruch erklärt sich durch das einbeziehen des Zyklotronresonanzeffektes[1].Da die Erdmagnetfeldstärke nicht überall gleichmäßig verteilt ist, entstehen unterschiedliche Resonanzen. Zu den von der Natur bevorzugten Resonanzkörpern zählen Lithium, Magnesium, Kalzium, Eisen, Zink usw.  Alles lebenswichtige Transmitter und Bausteine des Lebens. Sie alle können durch passende Frequenzen und magnetische Felsstärken in Resonanz versetzt werden; und das führt zu den oben genannten Reaktionen.

Das Argument, dass so extrem schwache elektromagnetische Signale, die aus den tiefen Weiten des Universums stammen, keine biologische Bedeutung haben können, ist meines Erachtens leicht zu entkräften. Nämlich am Beispiel einer Empfangsanlage; wenn technische Geräte (wie die Radioteleskope) die Signale empfangen können, dann ist ein biologisches System erst recht dazu imstande, Signale zu verstärken! Unser Gehirn ist naturgemäß ein höchst empfindlicher Empfänger (und Sender) für unterschiedliche Signale, die wir trotz bester Technik mit Geräten immer noch nicht empfangen können (dies ist eine Frage der s.g. „Resonatorgüte“). Darüberhinaus ist unsere elektronische Empfangstechnik auf elektromagnetische Signale ausgerichtet, wobei diese sehr schwachen Signale soweit verstärkt werden, dass sie als ein Nutzsignal bereitstehen. Unser biologisches System fungiert jedoch noch auf einer weitaus komplexeren Basis, als es der Elektromagnetismus zustande bringt. Die Natur arbeitet zusätzlich mit der sogenannten elektroschwachen Wechselwirkung [2].

Die Grafik zeigt das Verhältnis zwischen em-Frequenzen und dem Magnetfeld ergibt einen Resonanzeffekt, welcher als Zyklotronresonanz bezeichnet wird. Bei einer Frequenz von 60 Hz und ein kontrolliertes Magnetfeld von 0,2 Gauß (das untere Ende der durchschnittlichen Feldstärke der Erde) führt zu einer Resonanz zu Lithium-Ionen. (Bureau, Y.R. and Persinger, M.A., 1995: „Decreased latencies for limbic seizures induced in rats by lithium-pilocarpine occur when daily average geomagnetic activity exceeds 20nanoTesla“. Neurosci Lett 192(2): 142-144.)

 


[1] Die Zyklotronresonanz ist ein Wirkungsmechanismus, durch den sehr schwache elektromagnetische Felder im Zusammenwirken mit dem Erdmagnetfeld in die Lage versetzt werden, bedeutende biologische Wirkungen zu erzielen, indem die Energie in dem verwendeten Feld auf bestimmte Teilchen, wie zum Beispiel die biologisch wichtigen Natrium-, Kalzium-, Kalium- und Lithium-Ionen, konzentriert wird. Die Gleichung für die Zyklotronresonanz besagt, dass die Frequenz des für die Erzeugung der Resonanz benötigten schwingenden elektrischen oder magnetischen Feldes mit der Stärke des stationären Magnetfeldes abnimmt. Das ist von besonderer Bedeutung, wenn die durchschnittliche Stärke des Erdmagnetfeldes (zwischen 0,2 und 0,6 Gauß) in die Gleichung eingesetzt wird. Es zeigt sich nämlich, dass die für die Erzeugung der Resonanz mit den biologisch wichtigen Ionen benötigten Frequenzen der schwingenden Felder im Elf-Bereich liegen!

[2] Physiker sind sich zunehmend darüber einig, dass sie 95% des Gesamten – was man überhaupt Physis nennen kann – vernachlässigt haben, indem sie nur das elektromagnetische Feld beobachten. Das einzige Licht, das sowohl dunkle als auch leuchtende (strahlende) Materie erhellt, ist das Licht, welches die Physik „schwach“ nennt. Es wird von drei Austauschteilchen (Vektor-Bosonen W+,  Z0, W) übertragen, also den gleichen Botschaftern wie die elektroschwache Kraft. Die schwache Kraft ist die helle Seite der elektroschwachen Kraft. Licht jedoch ist die „dunkle“ Seite, weil es nur mit einem sehr winzigen Teil des Ganzen in Wechselwirkung steht, den der Mensch irrtümlicherweise für das Gesamte hält. Erstaunlicherweise kennt jeder von uns das elektromagnetische Feld, aber kaum jemand hat schon einmal vom „schwachen Licht“ gehört – welches jeden Körper durchdringt! Die Bezeichnung „schwach“ erscheint natürlich irreführend – zugegeben, es scheint vernachlässigbar zu sein, während es doch im Gegenteil eine existentielle Hauptrolle spielt. Es dirigiert die Kernfusion im Herzen aller Sterne und schmiedet jene chemischen Elemente zusammen, die zumindest schwerer als Wasserstoff oder Helium sind. Daher sind die Atomkerne aus denen bekanntlich alle Himmelskörper und irdische Körper aufgebaut sind – einschließlich des menschlichen Körpers – Schöpfungen des so genannten „schwachen“ Lichtes (was die Physiker die schwache Kraft bezeichnen).

Die Vereinheitlichung der elektromagnetischen mit der schwachen Wechselwirkung wurde zunächst von Sheldon Glashow, Abdus Salam und Steven Weinberg 1967 theoretisch beschrieben (GWS-Theorie), experimentell wurde die Theorie 1973 indirekt durch die Entdeckung der neutralen Ströme und 1983 direkt durch den Nachweis der W± und Z0Eichbosonen (Austausch-Bosonen) bestätigt. Eine Besonderheit ist die Verletzung der Parität durch die elektroschwache Wechselwirkung. Für ihre Theorie erhielten die oben genannten 1979 den Nobelpreis für Physik.

Mehr von Dieter Broers

Dieter Broers

Aufbruch in ein neues Zeitalter

Social Media:

© 2017 Dieter Broers Verlag Ltd.

GRATIS anfordern: Das Kompendium zur
Aktivierung der Zirbeldrüse – die wesentliche Essenz
für das
 Tor zum Dritten Auge!


 
Kostenfreies Kompendium
Der Zirbeldrüsen Code


- eBook: Die Macht der Zirbeldrüse
- Webinar: Aktivierung der Zirbeldrüse
- Checkliste
- Audioübung: Stell Dir vor






 

close-link