Dieter Broers

Aufbruch in ein neues Zeitalter

Transformation und Freude

derkleineprinzDer Begriff TRANSFORMATION, der uns dieser Tage so sehr beschäftigt, ist untrennbar verbunden mit der Idee der Selbsterkenntnis („Mensch erkenne Dich selbst“).  Diese wiederum ist eingebunden in einen komplexen, immateriellen, sich dynamisch verhaltenden Struktur-Mechanismus. Das Spannungsfeld Individuum – Kollektiv ist nur ein Bestandteil dieses vielschichtigen Zusammenhangs.

Diejenige Wissenschaft, welche für die Betrachtung dieser abstrakten, feinstofflichen Prozesse zuständig ist, ist die der Psychologie, aber auch die der Soziologie. Beide Geistesdisziplinen sind in unserem Kulturraum relativ junge Wissenschaften. Bitte beachten Sie bei dieser Gelegenheit diese Wortbildung einmal ganz genau; „es wird Wissen geschaffen“. Für mich hat die Psychologie ihre historischen Wurzeln in der Philosophie, denn diese beschäftigt sich mit den Umständen des menschlichen Seins.

Die moderne Psychologie ist mitnichten eine selbstverständliche und klare Wissenschaft, wie zum Beispiel die der astronomischen Physik.
Wenn in der Astronomie etwa durch immer neue Satelliten (wie dem WISE) neue Erkenntnisse über die elektromagnetischen Strukturen am Randbereich unseres Universums entstehen, werde diese Fakten kommuniziert, dokumentiert und verwandeln sich in einen Teil des gegenwärtigen astronomischen Wissens (Wissen wird geschaffen). 

In der Psychologie ereignen sich vergleichbar hochpotente Innovationen; z.B. Erkenntnisse aus der psychosomatischen Neurologie, die es aus unterschiedlichen Gründen ungleich schwerer haben, Aufmerksamkeit oder Gewahrwerdung im kollektiven Bewusstsein zu erlangen;
von den möglichen Konsequenzen auf das naturwissenschaftliche Weltbild durch die Integration des Heimschen Dimensions-Modells oder der von mir begründeten Befeldungs-Technologie ganz zu schweigen.

Evolution ist Stückwerkentwicklung und passiert in kleinen Schritten.

Wenn wir, wie geschehen, auf statistisch nachweisliche Zusammenhänge stoßen, wie zum Beispiel zwischen solaren Aktivitäten und kollektiven emotionalen Auffälligkeiten, spielen neben dieser erstaunlichen Beobachtung die Frage, wie das betrachtende Bewusstsein mit dieser Beobachtung umgeht, eine fast noch viel größere Rolle.

Wie sieht die Realität der Selbsterkenntnis-Prozesse im Alltag aus?
Vor einigen Tagen traf ich einen Bekannten wieder (diese Begegnung inspirierte mich zu diesem Exkurs hier) und wir unterhielten uns. Dieser Herr, ein erfolgreicher Unternehmer und mit sehr viel Selbstbewusstsein ausgestattet, vertrat noch bis vor einigen Wochen vehement die Meinung, dass sich auf der Welt nichts verändert hätte, sich auch gar nichts verändern könne, weil die Welt so ist wie sie nun mal ist und man müsse mit den Fakten umgehen. Bis dato hielt er meine Thesen nicht nur für „unbegründet“, sondern sogar für „gefährlich“ und „abwegig“, denn sie hielten Menschen davon ab, sich mit der Wirklichkeit zu beschäftigen.
Über Nacht hatte sich seine Einstellung plötzlich verändert. Besonders überraschte mich seine Aussage „diese Sonneneinflüsse machen mich ganz unruhig“ und begründete damit seine mit einem Mal aufgetretenen wechselhaften und extremen Stimmungslagen. „Wie gehen SIE denn eigentlichen mit den Veränderungen in dieser Zeit um?“ war seine Frage.
Ich war etwas perplex, denn ich war der Meinung, diesbezüglich ein klares Profil zu kommunizieren und deutliche Standpunkte zu artikulieren.

Meine Sichtweisen über den Umgang mit dem Bewusstseinswandel sind ja bekannt. Meine Motivation, durch die Verbreitung von ganzheitlichem Wissen einen Beitrag zur globalen Transformation zu leisten ist, spätestens seitdem ich Bücher schreibe und veröffentliche, konstant.
Ich antwortete, dass mein Umgang mit dieser besonderen Zeit geprägt sei von meinen regelmässigen Meditationen, in denen ich mich erst entspanne und dann mein Herz öffne, um mich intuitiv, auf herzliche Art und Weise den Energien der Veränderung zu öffnen.

Mein Gesprächsgegenüber wurde nachdenklich und meinte schließlich, wenn er es genau betrachte, komme es ihm so vor, als ob er die ganzen Jahre wie ein Hochleistungs-Roboter gelebt hätte. Er hätte das Gefühl, dass er sich jetzt mehr mit seinem persönlichen Lebensglück beschäftigen müsse.

Ich erklärte ihm, dass das sogenannte Glück keine zufällige Gabe einer geheimnisvollen Himmelsmacht sei, sondern auch das Ergebnis einer bewussten, sorgfältigen Auseinandersetzung mit sich selbst.
Wenn wie die Umstände unseres Lebens beobachten und ihre Symptome wahr und ernst nehmen, dann kann sich die Inspiration und die Intuition dazugesellen und uns auf jene Dinge hinweisen, die auch in unserem Lebensweg vorgesehen sind. Die Rede ist von jenen mysteriösen Worten „Potenzial und Selbstverwirklichung“.

Mein Gegenüber überlegte einen Moment und überraschte mich dann vollends mit der Aussage, dass es für ihn sehr wichtig sei, diesen für ihn neuen Lebensschritt unbedingt mit viel Freude erleben zu wollen.

Diese komplexe und plötzliche Einsicht meines Gegenübers überwältigte mich vollends.

Das die Welt einen elementaren Wandlungsprozess vollzieht, ist für mich sicherer denn jemals zuvor und der Impuls aus diesem Gespräch war für mich der Hinweis, auch die Freude zuzulassen und sie auszuleben.

Auch ich nehme diese Herausforderung, den Wandel zu verwirklichen, jeden Tag aufs Neue an.
Meine Basis ist gefestigt durch meine Gewissheit, dass ich ein unsterbliches Wesen bin, das einen ewigen Persönlichkeitskern in sich trägt, der immer da war und immer da SEIN wird;

und, dass der optimale Seins-Zustand für mich die Liebe in Freude ist.
So habe ich meinen Frieden gefunden und so lautet nun meine Antwort auf die Frage: „Wie kommen Sie denn mit dieser Zeit zurecht?“

 

Foto-Nachweise:
Göran Strand http://www.astrofotografen.se/
http://spaceweather.com/

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